Das neue Opel-Coupé
Opel Reloaded
| Opel Calibra Messerscharfe Kanten, eine hohe Gürtellinie und ein großer Lufteinlass im Stoßfänger prägen die Frontansicht des Calibra. Gehört zur aktuellen Opel-Linie: Bügelfalte auf der Motorhaube und die Sicke oberhalb des Schwellers. Start für den Calibra ist 2011 Computerdesign: © Jean-Francois Hubert weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra Das stärkste Aggregat, der Zweiliter-Turbo, kommt auf 250 PS. Genug für ein Sportcoupé. Dazu gesellen sich 1,4- und 1,6-Liter-Turbobenziner mit Leistungen von 130 bis 200 PS sowie 110 bis 190 PS starke Turbodiesel weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra (1990-1997) Erfolgs-Coupé: Der erste Calibra wurde zwischen 1990 und 1997 fast 240.000 Mal gebaut weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra (1990-1997) Möglicherweise ist ein gut erhaltener und originaler Calibra schon auf dem Weg zum Liebhaberstück weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra (1990-1997) Das Opel-Coupé der Neunziger basierte auf dem Mittelklassemodell Vectra und war dank seines geräumigen Innern voll familientauglich weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra (1990-1997) Zierlich wirkt der Calibra. Als er erschien, hielt das Opel Coupé mit seinem Cw-Wert (0,26) den Weltrekord weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra (1990-1997) Flache Ellipsoid-Scheinwerfer trugen zur sportlich flachen Schnauze bei und machten den guten Cw-Wert möglich. Nicht zuletzt war der Calibra damit auch nachts unverwechselbar weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra (1990-1997) Das Interieur stammt weitgehend aus dem Vectra, nur dass die tiefe Sitzposition natürlich sportlicher rüberkommt weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra (1990-1997) Wahrscheinlich das beste Aggregate im Calibra: der Zweiliter-Sechzehnventiler holte aus zwei Liter Hubraum 150 PS und klingt dabei richtig gut weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Calibra (1990-1997) Wer wollte, konnte mit dem Calibra 2.0 16V Turbo 4x4 noch einen draufsetzen: 204 PS, Allradantrieb, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit. Mit einem Mittelklasse-Opel auf der Autobahn die Luxusklassse ärgern? Kein ferner Traum mehr weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
| Opel Manta A (1970-1975) Nummer eins: Fahrwerk und Motor des ersten Manta stammten vom Ascona, den Namen lieh sich Opel bei einem Stachelrochen aus weitere Links: » 40 Jahre Opel GT – Demokratie-Bewegung » Opel Insignia – im Vergleichstest » Kompakte bis 2012 – Neue Stars » zurück zum Artikel |
Unsere Top-Galerien
Die Hessen laden kräftig durch: Im Stillen wird das neue Opel Coupé scharfgemacht. Der Schuss fällt 2011
Große Unternehmen und die Seefahrt haben eines gemein: Wenn die Wogen besonders hoch gehen, scharen sich alle um den Kapitän. Er hat das Kommando, er hat die Erfahrung, er muss den sichersten Kurs abstecken. Bei der Adam Opel GmbH ist das derzeit nicht anders. Der Opel-Kapitän heißt Hans H. Demant und ist ein Mann, der Probleme nicht weglächelt, sondern – mit Leib und Seele Ingenieur – entschlossen anpackt. Egal, wen man in Rüsselsheim fragt, auf ihren „HHD“ lassen die Opelaner nichts kommen.
Das sportlichste Modell der neuen Astra-Reihe
Der Opel-Chef hat eine ganze Reihe hochinteressanter Modelle in der Pipeline, wie den für Ende 2009 terminierten neuen Astra, der auf der IAA im September zunächst als klassischer Fünftürer debütiert. Ihm zur Seite wird neben der traditionell Caravan genannten Kombi-Version (Herbst 2010) ein aufregend gezeichnetes Coupé-Modell stehen (2011), das den bisherigen Astra GTC ablöst und gute Chancen hat, unter dem Namen Calibra vom Stapel zu laufen.
Die Kreativen um Chefdesigner Mark Adams haben eine enorm muskulöse Figur herausgearbeitet und folgen der neuen Leitlinie des Hauses: „Kraftvoll modellierte Formen treffen deutsche Präzision.“ Besonders auffällig sind dabei die relativ hohe Gürtellinie, eine messerscharf gezogene, zum Heck hin ansteigende Lichtkante und eine kräftig ausgeformte Sicke oberhalb des hinteren Radhauses. Im Gegensatz zum ziviler auftretenden Fünftürer wird beim Calibra der Kühlergrill samt einer matt verchromten Opel-Spange zum schmalen Schlitz reduziert. Der riesige Lufteinlass unterhalb des Kennzeichens dürfte im Straßenbild jeden Zweifel zerstreuen, was da gerade im Rückspiegel auftaucht. Eine Vielzahl von Sicken und Kanten nehmen den Blechteilen ihre Flächigkeit und sorgen für einen muskulösen, aber nicht überzogenen Auftritt.
Dazu gehören die inzwischen traditionelle Bügelfalte auf der Haube, die scharf in die Frontmaske einschneidenden Leuchten und die ebenfalls für alle neuen Opel-Modelle vorgesehene Kante, die parallel zum Schweller verläuft und kurz vor dem hinteren Radhaus schwungvoll ansteigt. Beim neuen Insignia verläuft sie übrigens genau andersherum. Auch beim Calibra spielen die Designer mit einem Mix aus LED-Leuchtenbändern und Xenon-Linsen, wie sie – ausstattungsabhängig und in abgewandelter Form – für den Astra in Vorbereitung sind.
Bei der Innenraumgestaltung steht der Insignia Pate. Das Cockpit umgibt die Frontpassagiere in einem stark abgeflachten Halbkreis. Die runden Anzeigen werden in tiefen Schächten platziert.
Wie alle Varianten der Astra-Reihe basiert auch der Calibra auf der neuen, so genannten Global-Delta-Plattform von GM. Sie ist technisch eng an der aktuellen Basis angelehnt. Es bleibt also bei quer eingebauten Triebwerken und
einer allerdings weiterentwickelten McPherson-Vorderachse sowie einer ebenfalls modifizierten Verbundlenkerachse hinten. Verstellbare Dämpfer, bei denen der Durchflussquerschnitt für das Dämpferöl elektronisch gesteuert variiert werden kann, gibt es gegen Aufpreis. Die Motorenpalette ist noch nicht definiert. Absehbar ist jedoch der Einsatz der mittleren und stärkeren Aggregate der neuen Astra Limousine. In Frage kommen demnach ein neuer 1,4-Liter-Turbo mit Benzin-Direkteinspritzung (130 PS) und ein 1,6-Liter-Turbo (170/200 PS). Sportliche Speerspitze wird der Zweiliter-Turbo im OPC-Modell (250 PS). Hinzu gesellen sich ein 1,7-Liter-Turbodiesel (110/160 PS) sowie ein Zweiliter-Twin-Turbodiesel (190 PS).
Der neue Calibra dürfte nicht nur eingefleischte Fans aus der Reserve locken. Mit diesem attraktiven Volks-Coupé feuert der Opel-Kapitän eine donnernde Breitseite auf die Konkurrenz. Achtung, die Hessen kommen.
Stefan Miete

































