Daimler Großbritannien: Millionen-Strafe wegen Preisabsprachen Wettbewerbsverstöße bei Nutzfahrzeugen

21.02.2013

Daimler: Mercedes-Benz UK wurde aufgrund von illegaler Preisabsprachen zu einer Geld-Strafe verdonnert. Die Verstöße sind bereits älter

Preisabsprachen in Großbritannien kommen Daimler teuer zu stehen: Wegen Wettbewerbsverstößen bei Nutzfahrzeugen müssen der Autohersteller und drei britische Händler insgesamt 2,6 Millionen Britische Pfund (3 Millionen Euro) zahlen.

Das teilte die britische Aufsichtsbehörde OFT (Office of Fair Trading) am Donnerstag auf ihrer Internetseite mit. Auf Daimlers Großbritannien-Tochter Mercedes-Benz UK entfällt demnach mit 1,5 Millionen Pfund (1,7 Millionen Euro) der Großteil der Strafe.

 

Daimler: Verstöße stammen aus den Jahren 2008 bis 2010

Ein vierter Händler, der zuerst mit der Behörde kooperiert und Beweise geliefert habe, könne bei weiterer Zusammenarbeit um eine Strafe herumkommen. Laut OFT stammen die Verstöße aus den Jahren 2008 bis 2010. Neben Preisabsprachen hätten die Daimler-Tochter und die Händler auch Geschäftsgeheimnisse ausgetauscht.

Mercedes-Benz UK bedaure den Vorfall und habe viel daraus gelernt, hieß es in einer Mitteilung der britischen Daimler-Tochter.
Das Unternehmen habe in den vergangenen drei Jahren mit den Behörde kooperiert. Durch die mit der OFT erzielte Einigung sei der Fall abgeschlossen.

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