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Daihatsu

Daihatsu ist der Kleinstwagenspezialist im Toyota-Konzern. Der japanische Autohersteller spezialisierte sich auf dem Heimatmarkt auf Autos der sogenannten Kei-Car-Klasse. Die Kleinstwagen sind gerade einmal 3,4 Meter lang und der Motor darf maximal 660 Kubikzentimeter Hubraum haben. Kei Cars sind vor allem in japanischen Großstädten sehr beliebt, da die Steuern deutlich geringer ausfallen als bei "normalen" Autos und die Meldepflicht eines Stellplatzes wegfällt. Daihatsu hat in der Mini-Klasse seine Position in den Zulassungslisten gesichert. Der aktuelle Bestseller hört auf den Namen Daihatsu Tanto und ist ein Minivan im Kleinstwagenformat. Bis 2013 verkaufte Daihatsu auch in Deutschland Kleinstwagen und Kleinwagen. Im Gegensatz zu den japanischen Ausführungen von Cuore und Move wurden die Modelle für den europäischen Markt mit größeren Einliter-Motoren von Toyota ausgestattet. Daneben wurden auch Kleinwagen mit 1,3 bis 1,5-Liter-Benzinmotoren nach Europa importiert. Der Daihatsu Sirion, das Mini-SUV Terios und der kantige Minivan Materia verbuchten durchaus Erfolge auf dem deutschen Markt. Einzigartig auf dem deutschen Markt war auch der Roadster Daihatsu Copen. Bis 2005 wurde das Mini-Cabrio als Rechslenker mit 0,66-Liter-Turbomotor nach Deutschland importiert. 2006 wurde der Daihatsu-Roadster in Europa durch einen Linkslenker mit einem 1,3-Liter-Toyota-Motor ersetzt. In Japan läuft mittlerweile die zweite Generation des kultigen Daihatsu vom Band. Der neue Copen nutzt einen neu entwickelten Dreizylinder-Turbomotor mit 0,66 Litern Hubraum. Das letzte, neu in Europa eingeführte Modell war der Charade. Seit 2011 ersetzt der Daihatsu-Kleinwagen auf Toyota-Yaris-Basis den Sirion. Zum 31. Januar 2013 stellte Daihatsu den Import nach Europa ein und konzentriert sich nun auf den südostasiatischen und japanischen Markt. Ein schweizer Importeur sichert bis mindestens 2028 die Ersatzteillage für europäische Daihatsu-Modelle.

Seit 2013 importiert Daihatsu nicht mehr nach Europa

Auf dem japanischen Heimatmarkt möchte Daihatsu vermehrt junge Familien ansprechen. Während die Modelle bis vor wenigen Jahren hauptsächlich brave und praktische Kleistwagen waren, finden sich nun einige Freizeitautos und freche Modelle im Daihatsu-Portfolio. So etwa der Minivan Wake. Auf 3,39 Metern finden in dem hoch aufbauenden Daihatsu mit dem markanten Kühlergrill vier Personen Platz. Angetrieben wird er, wie der Copen, von einem Dreizylinder-Turbomotor. Daneben wird der Daihatsu Cast angeboten. Der moderne Kleinstwagen wird auch als Crossover Cast Activa und Cast Sport in Zweifarblackierung mit Spoilern und roten Akzenten angeboten. Auch im Transportermarkt ist Daihatsu vertreten. Der Hijet ist einer der beliebtesten Lieferwagen Japans und wird auch unter Toyota und Subaru vermarktet. Er zählt ebenfalls zu den Kei-Cars und ist weniger als 3,4 Meter lang. Daihatsu bietet auch Mittelklassefahrzeuge an: Der Mebius basiert auf dem Toyota Prius Plus und der Altis ist mit dem Camry baugleich. Beide werden ausschließlich mit Hybrid-Motoren angeboten.

Auto Neuheiten

Neuer Daihatsu Copen vorgestellt

In Japan präsentiert Daihatsu den neuen Copen in gewohnter Größe mit drei Zylindern, Klappdach und vielen cleveren Details