CO2-Challenge 2014: 75 Gramm im Suzuki Swift ECO+ Bestwert 75 Gramm

13.08.2014

Dass auf besondere Effizienz ausgelegte Autos auch im richtigen Leben sehr sparsam sein können, bewies der Suzuki Swift ECO+ bei der CO2-Challenge 2014: Der Normwert von 99 Gramm CO2 pro Kilometer wurde im Wettbewerb deutlich unterboten

Viele Autos sind wenigstens auf dem Papier sehr sparsam. In Prospekten wird mit niedrigen Normwerten geworben, doch diese wurden allesamt auf einem Rollenprüfstand unter optimalen Bedingungen in einem exakt vorgegebenen Prüfzyklus ermittelt. Und in Wirklichkeit? Da ist der Verbrauch sogar noch niedriger! Zumindest beim neuen Suzuki Swift 1.2 ECO+, der mit optimierter Aerodynamik und weiterentwickeltem Motor laut EU-Norm auf 99 Gramm CO2 pro Kilometer kommt. Bei der CO2- Challenge erreichte das Siegerteam den Bestwert von 75 Gramm! Auch fast alle anderen Teilnehmer des Spritspar-Wettbewerbs unterboten die Normangabe zum Teil sehr deutlich. Aber erzählen wir die Geschichte von Anfang an.

 

CO2-Challenge 2014: 75 Gramm im Suzuki Swift ECO+

Am ersten August-Wochenende reisten zehn Leser der AUTO ZEITUNG und ihre Beifahrer zur CO2-Challenge nach Frankfurt am Main. Die Spritspar-Aktion wurde in diesem Jahr schon zum dritten Mal ausgetragen. Neben AUTO ZEITUNG, Suzuki, der WGV-Versicherung und dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gehörte mit der CreditPlus Bank diesmal auch ein Auto-Finanzierer zu den Veranstaltern.

Schon Samstagabend gab es für die Starter wertvolle Infos. Jörg Machalitzky von Suzuki erklärte die Spar-Technik des Swift Eco+, Ulrich Köster vom ZDK erläuterte verbrauchsreduzierende Maßnahmen. Dr. Gerald Epple, Leiter der WGV-Kraftfahrt-Schadenabteilung, verdeutlichte, dass eine vorausschauende, aufmerksame Fahrweise nicht nur beim Spritkonsum, sondern auch bei der Unfallvermeidung hilft. Und Cristina Gomes und Christiana Weber von der CreditPlus Bank erläuterten das partnerschaftliche Modell der Privatkundenbank, die über mehr als 50 Jahre Erfahrung verfügt.

Sonntagmorgen ging es dann ab neun Uhr los: Auslosung der Wettbewerbsautos, Vertrautmachen mit Swift und Navi sowie Fahrt zum Startpunkt, der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen in Frankfurt-Praunheim. Dort hatten Schulleiter Claus Kapelke und sein Team alles bestens vorbereitet: die Kontrolle des Reifendrucks der Wettbewerbs-Swift, präzises Kartenmaterial, eine kleine Stärkung. Das exakte Volltanken der Autos übernahm Johann Wenzel von der Hessischen Eichdirektion. Im Anschluss versiegelte der Eichbeamte zur Sicherheit die Tankklappen.

Dann der Start: Im Abstand von fünf Minuten wurden die zehn Teams nacheinander auf die Reise geschickt – nur mit Adresse und Koordinaten des ersten von insgesamt fünf Zielen. Die Informationen für den jeweils nächsten Anfahrpunkt gab es immer erst nach Ankunft an einem Etappenziel. Die Route selbst durfte jedes Teilnehmer-Team mit Hilfe von Navi-System oder Straßenkarte selbst wählen. Da am Ende der Challenge der durchschnittliche CO2-Ausstoß entschied, konnte es beispielsweise durchaus sinnvoll sein, über die längere Autobahn zu fahren statt quer durch die Innenstadt.

Aber auch die Zeit spielte eine Rolle: Bei gleichem Verbrauch war die kürzere Fahrdauer entscheidend. Zusätzlich war die Gesamtzeit der Challenge auf maximal drei Stunden beschränkt. Bei der Zielauswahl hatte das Team der Landesfachschule ebenfalls ganze Arbeit geleistet und alles für einen abwechslungsreichen Wettbewerb vorbereitet. Um die Stärken des Swift ECO+ mit serienmäßiger Start-Stopp-Automatik richtig zur Geltung zu bringen, lagen vier von fünf Zielpunkten im Stadtbereich.

Nach zweieinhalb Stunden Fahrtzeit erreichten die ersten Starter die Landesfachschule – das letzte Etappenziel. Hier nahm Eichbeamte Johann Wenzel die Suzuki Swift in Empfang, um die Wagen wieder mit Superbenzin zu betanken und den exakten Verbrauch zu ermitteln. Bei drei Teams gab es aber schon jetzt lange Gesichter: Sie hatten das Zeitlimit von drei Stunden überschritten und wurden disqualifiziert. Dietmar Krüger aus Erwitte ärgerte sich: „Wir hatten eine Route über die Autobahn gewählt,leider war eine Ausfahrt gesperrt.“ Trost für den Ingenieur: Er erreichte mit 90 Gramm CO2 pro Kilometer einen guten, wenn auch nicht den besten Wert.

Das zeigte sich bei der spannenden Siegerehrung: Den ersten Sachpreis gab es auf Rang fünf für Inna Mook aus Welver – mit hervorragenden 88 Gramm CO2 holte sie sich einen Inspektionsgutschein vom ZDK. Mit unglaublichen 81 Gramm CO2 erfuhr sich Andreas Kalkhoff einen Musical-Gutschein der CreditPlus Bank im Wert von 500 Euro. Für sagenhafte 79 Gramm CO2-Ausstoß erhielt Stefan Werner aus St. Johann den 1000-Euro-Tankgutschein der WGV.

Den Suzuki Swift 1.2 ECO+ aber gewannen Güney Köylüusagi und seine Beifahrerin Linda Herget aus Bochum mit phantastischen 75 Gramm CO2 – was einem Verbrauch von 3,26 Litern auf 100 km entspricht. Das Rezept des 24-jährigen Azubis: „Früh hochschalten, wir sind fast nie über 2000 Touren gekommen. 45 km/h kann man auch im fünften Gang fahren."

Klaus Uckrow

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