Citroën-Historie Teil 3
Citroën-Historie 1990-2007 - Erst die Pflicht, dann die Kür
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Citroën C6 V6 HDi Biturbo FAP |
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Golfkonkurrent mit Peugeot-Technik: Der ZX kam 1991 auf den Markt. Im Bild ein 16V von 1992, der es mit 120 PS auf 200 km/h brachte » zurück zum Artikel |
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Auf dem Genfer Autosalon debütiert im März 1993 der Citroeën Xantia » zurück zum Artikel |
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Das Design der 4,44 Meter lange Limousine entstand in Zusammarbeit mit Bertone. Für Komfort und Straßenlage ist die weiterentwickelte Hydropneumatik Hydractive 2 zuständig » zurück zum Artikel |
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Der Break genannte Kombi bot eine ähnliche Motorenpalette wie die Limousine: Einen 90 PS starken Turbodiesel und vier Benziner (101 bis 147 PS). Der 109-PS-Turbodiesel blieb bis 1997 der Limousine vorbehalten, den V6-Benziner gab es nicht im Kombi » zurück zum Artikel |
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Das Activa-Fahrwerk ermöglicht Kurvenfahrten ohne spürbare Seitenneigung » zurück zum Artikel |
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Mit dem Evasion folgte 1994 der erste Van der Marke » zurück zum Artikel |
Ihren Tiefpunkt erlebte die Marke 1990 nicht nur wegen der Einstellung der Ente. Technische Genialität? Nirgends. Optische Höhepunkte? Fehlanzeige. Doch am Horizont wartete ein Lichtblick auf die Citroën-Jünger
» Die Citroën von 1991 bis heute
Ihren Tiefpunkt erlebte die Marke 1990 nicht nur wegen der Einstellung der Ente. Die Modellpalette bestand aus dem zerbrechlich wirkenden Kleinwagen AX, dem sieben Jahre alten BX und dem anfangs anfälligen XM. Technische Genialität? Nirgends. Optische Höhepunkte? Fehlanzeige. Die Regie führte Peugeot. Die Marktanteile gingen zurück. Ganze 38077 Citroën wanderten 1990 in Deutschland über den Ladentisch.
Der Kleinwagen AX führte die Citroën-Verkaufsstatistik an. Es fehlte an Innovationen in Design und Technik, wie sie Traction Avant, DS oder auch CX bieten konnten. 1991 kam der » ZX auf den Markt, ein solider Golfkonkurrent mit Peugeot-Technik. Der Effekt auf die Verkaufszahlen war spürbar: Mit über 60000 Neuzulassungen verkaufte Citroën im neu vereinigten Deutschland so viel wie noch nie.
Einen Lichtblick bot der 1992 präsentierte » Xantia. Die Mittelklasse-Limousine bestach durch eine schlicht-elegante Fließheckkarosserie und eine weiterentwickelte Hydropneumatik. Mit dem » Evasion folgte 1994 der erste Van der Marke. Der Siebensitzer entstand in einer Kooperation des PSA-Konzerns (Peugeot 806 und Citroën Evasion) mit Fiat (Fiat Ulysse und Lancia Zeta). Mit dem Kombi » ZX Break und dem Kleinwagen » Saxo folgten zwei weitere Peugeot-Ableger. Vor allem der Saxo, ein Bruder des Peugeot 106, unterschied sich lediglich in Design und Ausstattung von seinem Konzernbruder.
Die neue Fahrzeugklasse der preisgünstigen und äußerst geräumigen Kompaktvans besetzte der Citroën » Berlingo 1996 – ein Ableger des Peugeot Partner. Das Oberklassemodell XM existierte in den Versionen Kombi und Limousine ohne große Modellpflege, in Deutschland sanken die Verkaufszahlen des Topmodells in Richtung 1000 Stück. Zum Vergleich: 1978 verkaufte Citroën in Deutschland 16026 Exemplare vom Vorgängermodell CX. Doch Saxo, ZX, Berlingo und Xantia brachten genügend Geld in die Kasse, um an eine neue Ausrichtung der Marke zu denken.
Da kam eine neue Führung gerade recht: Der Ingenieur Jean-Martin Folz wurde 1997 PSA-Generaldirektor. Mit dem neuen Chef Claude Satinet und Design-Direktor Jean-Pierre Ploué konnte sich Citroën wieder auf seine Tradition besinnen. Aus dem ZX-Nachfolger » Xsara entwickelte sich eine Modellfamilie mit Fließheck-Limousine, Coupé und Kombi. Mit dem » Xsara Picasso entstand ein eigenständiger Minivan für das neue Jahrtausend. Die Studien C3 und Pluriel machten Appetit auf neue Kleinwagen. Am oberen Ende der Palette ließ der Prototyp C6 Lignage im Jahr 2000 die Herzen der Fans höher schlagen.
Mit dem Mittelklasse-Modell » C5 folgte erst einmal die Pflicht. Die schlicht gezeichnete Limousine überzeugte mit viel Platz und hohem Komfort, der Kombi folgte noch im gleichen Jahr. Die Produktion des XM wurde bereits im Jahr 2000 eingestellt. Der deutlich gewachsene und komfortablere Van » C8 – wiederum in Kooperation zwischen PSA und Fiat entstanden – führte die Erneuerung der Modellpalette fort. Schließlich wurde 2003 mit » C3, » C3 Pluriel und » C2 eine überzeugende Kleinwagenpalette auf die Räder gestellt. Endlich war Schluss mit den optisch braven Peugeot-Ablegern, auch der Xsara schaute mit einem Facelift im C5-Stil (2001) etwas eigenständiger aus.
Auf dem Pariser Autosalon 2004 präsentierte Citroën den neuen » C4. Der Nachfolger des Xsara hat zwei Gesichter, Limousine und Coupé unterscheiden sich in der Linienführung und Heckgestaltung deutlich voneinander. Das bogenförmige Dach beim Fünftürer und das scharf abgeschnittene Heck des Dreitürers sorgen bis heute ebenso für Eigenständigkeit wie das Lenkrad mit feststehender Nabe. Mitlenkende Bi-Xenon-Scheinwerfer, der Spurhalteassistent AFIL und Reifendrucksensoren sind High-Tech-Extras aus der Oberklasse und wieder einmal typisch Citroën.
Schließlich folgte 2005 ein Dejà-Vu: Die Premiere des » C6 wurde begeistert aufgenommen. Design und technischer Anspruch der DS waren in die Gegenwart übersetzt worden. Kein Retro-Design, wie es einige Jahre zuvor vor allem in der Kompaktklasse modern zu sein schien, sondern eine frische und klare Interpretation der Markenhistorie stand vor den Besuchern des Genfer Autosalons im März 2005.
Der 3,44 Meter kurze Mini » C1 rundete ab 2005 das Modellprogramm nach unten ab. Den Einstiegspreis von unter 10000 realisierten PSA und Toyota gemeinsam mit vielen Gleichteilen, einer Beschränkung auf das Wesentliche bei Motor und Ausstattung sowie die Fertigung im neuen Werk Kolin in Tschechien.
Für die Familie folgte 2006 der Kompaktvan » C4 Picasso. Das rundliche Design und die vom C4 übernommene Bedienung sorgten neben pfiffigen Lösungen wie einer weit nach oben reichenden Frontscheiben für Eigenständigkeit. Auch der Picasso selbst bildet eine kleine Familie: Die Version Grand Picasso bietet drei Sitzreihen in einer längeren Karosserie, der kompaktere C4 Picasso beschränkt sich auf fünf Sitze.
Andreas Of
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