Citroën Aircross (2015): Fahrbericht So fährt sich der rustikale Doppelwinkel

von AUTO ZEITUNG 20.04.2017

Als Concept Car gibt der Citroën Aircross (2015) einen Ausblick auf ein neues SUV der Franzosen. Wir verschafften uns einen Eindruck bei der ersten Ausfahrt.

Das Kapitel "Aircross" steht bei Citroën für die bisherige französisch-japanische SUV-Kooperation mit Mitsubishi. Die gleichnamige Studie – Citroën Aircross (2015) – soll nun den Weg in eine neue Richtung weisen, wobei die Franzosen dieses Auto allein auf die mächtigen 22-Zoll-Räder 
gestellt haben. Als Antrieb für den Plug-in-
Hybrid stehen ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 218 PS und 275 Newtonmeter Drehmoment für die Vorderräder und ein 95 PS starker Elektroantrieb mit 200 Newtonmeter für die Hinterräder zur Verfügung. Im rein elektrischen Modus sollen so mit dem Citroën Aircross (2015) 50 Kilometer Reichweite möglich sein. Auch wenn für unsere erste Ausfahrt mit der Studie nur der Benziner installiert war, so versichern die Techniker, dass sich das System 
bereits in einem anderen Fahrzeug in der Erprobung befindet und funktioniert. Platz nehmen im Schalensitz hinter dem sowohl oben als auch unten abgeflachten Lenkrad – und sofort merkt man an diversen unkonventionellen Lösungen, dass man am Steuer eines Citroëns sitzt. So ist zum Beispiel der Startknopf im Citroën Aircross (2015) in das Fahrstufenwählrad für die Sechsstufen-Automatik neben dem rechten Fahrer-Knie integriert. Die Hintergrundfarben der beiden Bildschirme nehmen die stark orangelastigen Farbtöne der Innenraumverkleidungen auf.

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Citroën Aircross (2015) im Fahrbericht

Und die weiße Armaturen-brettoberfläche verleiht dem Interieur zwar reichlich Lounge-Atmosphäre, trübt bei Sonneneinstrahlung aufgrund der Reflexionen 
den Blick auf die Fahrbahn aber erheblich. Auch wenn das Fahren – wie in einem Concept Car üblich ohne Servolenkung, Bremskraft-verstärker und Klimaanlage – eher schweißtreibend verläuft, bleibt genug Gelegenheit, 
die weiteren Ideen der Citroën-Entwickler ins Auge zu nehmen – wie etwa die unkonventionelle Tachoanzeige, die über eine Balkengrafik den Abstand zur erlaubten Höchstgeschwindigkeit darstellt. Praktisch ist der gestengesteuerte Bildschirm im Citroën Aircross (2015), den der Beifahrer beispielsweise zu sich heranwinken kann, um online ein Restaurant zu suchen und die Navigationsdaten dorthin auf den Fahrerbildschirm zu schicken. Auch gibt es die Möglichkeit, sich über externe Sensoren Informationen über die Luftqualität außerhalb des Fahrzeugs auf den Bildschirm liefern zu lassen oder 
einfach nur Filme anzuschauen. Genug Gesprächsstoff für die Insassen, die sich mit dem Fahrer über in die Kopfstützen integrierte Mikrofone und Lautsprecher störungsfrei verständigen können. Was von derlei Ideen schließlich den Weg in die Serie findet, werden wir beim Citroën C5 Aircross sehen – aber nicht vor 2018.


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