Chevrolet Corvette C4: Kaufberatung, Bilder und technische Daten V8-Power zum kleinen Preis

26.02.2014

In Amerika wird die Chevrolet Corvette seit der ersten Generation (1953–1962) als der einzig wahre US-Sportwagen verehrt

Hierzulande hatte sie es stets schwer, sich gegen die übermächtigen Ferrari und Porsche dieser Welt durchzusetzen. Ein über die Jahre gewachsenes Image, das sie als Spielgefährt für zwielichtige Rotlichtgestalten abstempelte, war der Sache ebenfalls nicht gerade zuträglich. Dabei ist die Corvette spätestens mit der C4 genannten vierten Generation zu einem ernsthaften und fahraktiven Sportwagen herangereift.

Wie schon ihre Vorgängerinnen basierte die C4 auf einer Stahlkonstruktion, über die sich eine Außenhaut aus glasfaserverstärktem Kunststoff spannte. Letztere geriet bei der C4 wesentlich sachlicher und moderner als noch bei der eher schwülstig gerundeten Corvette C3 (Stichwort Coke-Bottle). Der Rahmen selbst erwies sich indes als wesentlich verwindungssteifer als jener der C3. Deutlich verbessert wurde auch das Fahrwerk. Zwar vertraute die Vette auch weiterhin auf quer angeordnete Blattfedern aus leichtem Kunststoff, aber dank neu konstruierter Radaufhängungen (Querlenker mit geschmiedeten Leichtmetallträgern) ging die C4 besser ums Eck als jede andere Corvette zuvor.

 

Corvette C4: DER DAMPFHAMMER FÄLLT MIT BIS ZU 405 PS

Den durchaus hoch entwickelten querdynamischen Fähigkeiten der Corvette C4 stand zu Anfang jedoch ein alles andere als temperamentvoller Motor gegenüber. Im ersten Produktionsjahr (1984) musste sich der Ami-Sportler mit dem erstaunlich schlappen Achtzylinder der Vorgängerin begnügen, der gerade mal 205 PS mobilisierte. Ein Unding, das bereits 1985 mit einem 230 PS starken V8 korrigiert wurde. Zum Modelljahr 1990 erhielt die C4 eine weitere Leistungsspritze und ging fortan mit 249 PS an den Start. 1992 legte Chevrolet abermals nach und ließ die Vette mit 306 PS über die Highways toben.

Das absolute Topmodell war die 1990 aufgelegte Corvette ZR-1, die anfangs 375 PS, ab 1993 sogar 405 PS an die bemitleidenswerten Hinterreifen schickte. Ihr Motor war ein neu entwickelter V8, der im Gegensatz zu dem Zweiventiler der Basis-Corvette über Vierventiltechnik verfügte. Äußerlich unterschied sich die ZR-1 von der zivileren Variante durch ein gerundetes Heck, das allerdings im Zuge der Modellpflege (1991) auch bei der Standard-Vette Verwendung fand. Bereits ein Jahr zuvor erhielt die Corvette ein gründlich überarbeitetes Interieur.

Die vormals kastige Optik war damit passé, das Cockpit erinnerte nun formal an das eines Kampfjets. Übrigens legte die C4 eine passable Karriere als TV-Serienheldin hin: Im „A-Team“ (1983–1987) vertraute Templeton Peck alias Face bei diversen Fluchtfahrten auf die sportlichen Eigenschaften einer Corvette.

Chevrolet Corvette C4: Kaufberatung, Daten und Fakten
Antrieb
V8-Zyl.; Hubraum: 5733 cm3; Leistung: 183 kW/249 PS bei 4400/min; max. Drehmoment: 468 Nm bei 3000/min; Vierstufen-Automatik; Hinterradantrieb 
Aufbau und Fahrwerk
Stahlrahmen, Kunststoffkarosserie mit zwei Türen; Radaufhängg. vorn: Doppelquerlenker; hinten: Längs- und Querlenker; rundum: Querblattfedern;  Bremsen: v./h. Scheiben/Scheiben; Reifen: v./h. 275/40 R 17
Eckdaten
L/B/H:4480/1800/1190 mm; Radstand: 2440 mm; Leergewicht: 1493 kg; Bauzeit: 1984 bis 1996; Stückz.: 358.180;
Preis (1991): ca. 90.000 Mark
Fahrleistungen1
Beschleunigung: 0 auf 100 km/h in 5,9 s; Höchstgeschwindigkeit: 235 km/h; Verbrauch: k.A.
1Werksangaben


MARKTLAGE

Zustand 2: 12.800 Euro
Zustand 3:    7000 Euro
Zustand 4:    3500 Euro
Wertentwicklung: stagnierend
Definition der Zustandsnoten

Marcel Kühler

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