Chevrolet - Rückzug aus Europa: Opel und Vauxhall übernehmen Umstrukturierung bei GM

05.12.2013

Wegweisende Entscheidung bei GM: Bei Chevrolet findet der Rückzug aus Europa statt, Opel und Vauxhall sollen auf hiesigem Kontinent Rückenwind erhalten

General Motors beendet seinen konzerninternen Markenkampf und zieht Chevrolet aus Europa zurück. Man wolle sich auf dem hartumkämpften Markt voll und ganz auf Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall konzentrieren, sagte GM-Vize und Opel-Aufsichtsratschef Stephen J. Girsky am Donnerstag.

 

Chevrolet: Rückzug - Opel und Vauxhall übernehmen

Die meist in Südkorea für den europäischen Markt gebauten Chevrolet-Kleinwagen dümpeln seit Jahren bei etwa einem Prozent Marktanteil, Opel und die britische Schwester Vauxhall kommen auf sechs Prozent. In den ersten zehn Monaten 2013 verkaufte Chevy in Europa (EU und Efta) nach Zahlen des Branchenverbands Acea 25.752 Fahrzeuge - 17,4 Prozent weniger als im Vorjahr. «Die Finanzergebnisse sind inakzeptabel», sagte Girsky

Von 2016 an werde Chevrolet in Europa nur noch US-Ikonen wie die Corvette verkaufen, nur in Russland und den sogenannten GUS-Staaten sollen weiter auch die Kleinwagen auf dem Markt bleiben. Die Marke hat auf dem alten Kontinent 520 Beschäftigte und 1900 Händler. Gleichzeitig soll die höher platzierte GM-Marke Cadillac in den kommenden Jahren nach Europa expandieren. Europa ist ein sehr wichtiger Markt für GM. Wir werden von einer stärkeren Marke Opel und mehr Augenmerk auf Cadillac profitieren», sagte GM-Chef Dan Akerson.

AUTO ZEITUNG

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