Chevrolet Camaro Z/28 (2017): Erste Fotos Camaro Z/28 auf Rekordjagd

03.08.2016

Für den Chevrolet Camaro Z/28 (2017) ziehen die Amerikaner alle Performance-Register, reduzieren das Gewicht und optimieren die Aerodynamik des brutal gestalteten Muscle-Cars.

Wer beim Anblick des ZL1 an das Ende der Fahnenstange dachte, wird vom Chevrolet Camaro Z/28 brachial auf den Boden der Tatsachen geholt. Neue Erlkönig-Fotos zeigen einen ersten Prototypen bei Testfahrten auf der Nürburgring Nordschleife und schon jetzt ist klar, dass dieser Camaro das Unmögliche möglich macht: Er lässt den ZL1 wie einen braven Schuljungen aussehen, dem plötzlich ein großgewachsener Bodybuilder mit finsterem Blick gegenübersteht. Auch wenn wir von amerikanischen Musclecars einen selbstbewussten Auftritt und viel Präsenz im Rückspiegel gewohnt sind, betritt der Chevrolet Camaro Z/28 (2017) eine neue Liga. Den riesigen Schlund des ZL1 kombiniert das neue Topmodell der Camaro-Familie mit einigen massiven Aerodynamik-Anbauteilen, die schon bei der Betrachtung mit bloßem Auge erheblich mehr Anpressdruck an Vorder- und Hinterachse versprechen. Der Splitter und große Aero-Flaps an der Frontschürze pressen den Bug auf den Asphalt, am Heck degradiert ein mächtiger Heckflügel das Exemplar des ZL1 zum Laiendarsteller.

 

Chevrolet Camaro Z/28 (2017) mit über 500 PS

Und spätestens bei einem Blick auf die Hinterreifen des Chevrolet Camaro Z/28 dürften auch die letzten Fragen bezüglich der Ambitionen des US-Sportwagens beantwortet sein, denn halbe Sachen sehen definitiv anders aus. Noch unklar ist, welches Herz den Über-Camaro über die Rennstrecke scheucht. Gerüchte aus der Heimat von Chevrolet besagen, dass an Stelle eines fetten V8 mit über sechs Litern Hubraum auch ein doppelt aufgeladener V6 in Frage kommt. Weit über 500 PS sind in jedem Fall gesetzt, ganz so übermotorisiert wie die ZL1 mit dem Kompressor-Triebwerk aus der Corvette Z06 wird der eher auf Leichtbau und Handling optimierte Camaro Z/28 aber voraussichtlich nicht sein. Um das Gewicht zu drücken, bauen die Amerikaner nicht nur unter der Haube etwas kompakter, sie verzichten auch auf viele Komfort-Merkmale – denn wer braucht schon Komfort, wenn er auf der Nürburgring Nordschleife nach der Bestzeit strebt? Da schon der Vorgänger kaum mehr als 7:30 Minuten für die Grüne Hölle benötigt hat, liegt die Messlatte für die Neuauflage denkbar hoch. Dass sich der Chevrolet Camaro Z/28 davon nicht einschüchtern lässt, sieht man ihm allerdings auf den ersten Blick an.

Mehr zum Thema: So brutal ist der Chevrolet Camaro ZL1

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