Cadillac CTS (2014): Fahrbericht, Bilder & technische Daten Schlankheitskur

04.05.2014

Statt mit sechs oder acht Zylindern startet die Neuauflage des Oberklasse-Exoten mit einem Vierzylinder-Turbomotor. Fahrbericht

General Motors startet mit der dritten Generation des Cadillac CTS. Der Neue kauert viel geduckter auf dem Asphalt und ist um 127 Millimeter länger als sein
Vorgänger. Mit markant gezeichneter Karosserie, breitem Kühlergrill, flacher Frontscheibe, großen 18-Zoll-Rädern und umfangreicher Ausstattung macht er auf sich aufmerksam.

 

CADILLAC CTS: NUR EINE VERSION IN EUROPA

In Europa gibt es ihn nur in einer Motorisierung der Limousine: als 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder, kombiniert mit einer Sechsstufen-Automatik. Wahlweise gelangt die Kraft an die Hinter- oder gegen 2100 Euro Aufpreis an alle vier Räder. Der überarbeitete Motor leistet 276 PS und wuchtet mit 400 Newtonmetern jetzt 50 Nm mehr auf die Kurbelwelle als im kleineren Cadillac ATS.

Der Motorsound fällt recht rau aus – das macht sich vor allem beim Beschleunigen unangenehm bemerkbar, wenn das Triebwerk jenseits der 3000 Touren dreht. Zumal die Automatik nicht immer dann schaltet, wann man es erwartet. Bei Konstantfahrt sorgt eine elektronische Geräuschunterdrückung von Bose für etwas mehr Ruhe. Im Sportmodus variiert sie zudem die Klangfarbe in Richtung kernig. Der CTS ist dank vieler Aluminium-Teile an Karosserie und Fahrwerk leichter geworden (minus 120 kg), wirkt mit dem Vierzylinder jedoch etwas müde, was aber auch an der recht träge schaltenden Automatik liegt.

Beim Fahrwerk setzt Cadillac auf modernste Technik. Adaptive Magnetic-Ride-Dämpfer passen sich in Sekundenbruchteilen und rad-selektiv an den Fahrzustand an. Der Komfort geht damit in Ordnung, dennoch ist das Fahrwerk erfreulich straff abgestimmt. Dies trägt auch zum sicheren und recht agilen Fahrverhalten des Cadillac bei. Die neue elektrische Servolenkung könnte jedoch etwas mehr Rückmeldung liefern.

Unser Fazit

Der markant gezeichnete Cadillac CTS bietet eine gute Voll-Ausstattung, doch in puncto Feinschliff und Antrieb erreicht er nicht ganz das hohe Premium-Niveau

Holger Ippen

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