Brabus Rocket 900 Cabrio (2017): Erste Informationen 900 PS starker 6,3-Liter im S-Cabrio

von Alexander Koch 10.10.2017

Der Bottroper Fahrzeugveredler baut seine 900er zur Modellfamilie aus und zieht das Tuch vom Brabus Rocket 900 Cabrio. Mit dem 900 PS starken V12-Biturbo stürmt die offene S-Klasse gleich zwei Rekorden entgegen!

Unter der Karosserie eines S-Klasse Cabrios versteckt sich nicht nur dem Namen nach eine Rakete. Mit dem Brabus Rocket 900 Cabrio komplettiert der Bottroper Autobauer seine Modellfamilie, zwei Jahre zuvor rollte die Limousine und ein Jahr später das Coupé ins Rampenlicht. Allesamt 900 PS stark! Richtig gelesen, auf Basis des zwölfzylindrigen Mercedes-AMG S 65 zeigt der Fahrzeugveredler aus dem Ruhrgebiet, was in ihm steckt. Nicht nur, dass der Hubraum des gleich doppelt zwangsbeatmeten V12 um 0,3 auf insgesamt 6,3 Liter steigen darf. Um den Kräften Herr zu bleiben, ersetzt eine neue Kurbelwelle mit längerem Hub das Serienpendant. Die vergrößerten Zylinderbohrungen füllen geschmiedete Kolben aus, spezielle Pleuel leiten die Kraft weiter in Richtung des angepassten Siebengang-Automatikgetriebes. Die Turbolader hat Brabus natürlich auch noch einmal angefasst, sie erhielten eine größere Verdichtereinheit und Turbine. Über einen speziellen Auspuffkrümmer, 80 Millimeter starke Downpipes und eine klappengesteuerte Edelstahlauspuffanlage befördert das Brabus Rocket 900 Cabrio (2017) seine Abgase nach draußen. Eine optimierte Luftansaugung mit vergrößertem Ansaugquerschnitt und Spezialfiltern sowie goldbeschichteten Ansaugrohren sorgt nicht nur für mehr, sondern eben auch für kühlerere Frischluft. Neue Software-Kennfelder komplettieren das nun 900 PS starke Cabrio, das theoretisch 1500, de facto aber auf elektronisch begrenzte 1200 Newtonmeter Drehmoment hat. Mehr zum Thema: Alle Neuheiten auf der IAA 2017

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Brabus Rocket 900 Cabrio mit 900-PS-V12

Wuchtige 21-Zoll-Schmiederäder mit 255er Reifen vorne und 295er Schluffen hinten stellen den nötigen Kontakt zur Fahrbahn her, während das um 15 Millimeter tiefergelegte Fahrwerk den Schwerpunkt senkt. Die Anbauteile aus Carbon unterstützen nicht nur den aggresiven Auftritt des Brabus Rocket 900 Cabrios (2017). Tatsächlich wurden sie im Windkanal entwickelt, um der Front weniger Auftrieb und dem Heck mehr Abtrieb zu befördern. Derart gerüstet, knackt das Luxuscabrio das Landstraßentempo in nur 3,9 Sekunden und schafft eine Spitze jenseits der 350 km/h. Nicht nur in der Theorie, wie Brabus schon bei der gleich starken Limousine betonte, sondern von Testfahrern tatsächlich erfahren. Womit die Bottroper gleich zwei Rekorde aufstellen: Beim Brabus Rocket 900 Cabrio (2017) handelt es sich nach eigenen Angaben nicht nur um das schnellste, sondern zugleich auch das stärkste viersitzige Cabriolet der Welt. Dass sich der Innenraum des Brabus Rocket 900 Cabrios (2017) nach Art des Hauses mit viel Leder, Aluminium, Edelhölzern oder Carbon aufpeppen lässt, verblasst dabei fast schon zur Randnotiz.

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