Borgward BXi7 (2019): Preis, Motoren & Crashtest BX7 im ersten Crashtest

von Alexander Koch 27.11.2017
Inhalt
  1. Preis: Borgward BXi7 (2019) ab ca. 30.000 Euro
  2. Elektrischer Borgward BXi7 kommt zu uns
  3. Borgward BXi7 (2019) im NCAP-ähnlichen Crashtest

Die ersten Borgward BX7 TS werden bereits Ende 2017 an deutsche Kunden ausgeliefert, mit Benzinmotor! Ab 2019 kommt der BXi7 dann mit Elektromotor nach Europa. Ein genauer Preis steht noch nicht fest, jetzt gab es einen ersten, Euro-NCAP-ähnlichen Crashtest.

Entgegen erster Äußerungen kehrt Borgward bereits 2017 mit dem limitierten Borgward BX7 TS auf den deutschen Markt zurück. In vorangegangenen Meldungen ließ der Autobauer verlauten, erst 2019 mit einem reinem Elektroauto, dem BXi7, an den Start zu gehen. Gebaut wird das Elektroauto dann in einem Montagewerk bei Bremen – so darf sich das Premium-SUV sogar mit dem Qualitätssiegel "Made in Germany" schmücken. Mit einer Länge von 4,71 Meter spielt der neue Borgward in einer Liga mit edlen Mittelklasse-SUV wie GLC oder Q5. Und die Premium-Marken sehen die Borgward-Verantwortlichen durchaus als Konkurrenz für ihren rund 30.000 Euro teuren BXi7. Das Antriebskonzept ist zweigleisig konzipiert: Als reines E-Auto namens BXi7 soll sich der Borgward als fortschrittliches und innovatives Auto positionieren und kritische Diskussionen um Abgase und Umweltzonen direkt umgehen. Allerdings wird es den Borgward BX7 auch mit konventionellen Verbrennern geben – zum Start mit dem Zweiliter-Vierzylinder mit 224 PS und 300 Newtonmeter Drehmoment.

Borgward BX7 TS im Video:

 
 

Preis: Borgward BXi7 (2019) ab ca. 30.000 Euro

Der Borgward BXi7 (2019), der seine Europa-Premiere auf der IAA 2017 feierte, basiert auf der Elektro-Plattform Epropulsion, die je ein E-Motor an der Vorder- und Hinterachse vorsieht. Bei einer Leistung von 272 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment verspricht Borgward eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Von Null auf Tempo 100 stromert der BXi7 in 6,5 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit werden 200 km/h angegeben. An einer Schnellladestation soll der Ladezyklus bis 80 Prozent nur 30 Minuten dauern. Der Fahrer darf sich per Taste am Wählhebel zwischen fünf Fahrmodi entscheiden: Während der Eco Modus besonders energieeffizient sein soll und die Bremsenergie ausnutzt, steht der Comfort-Modus für entspanntes und gleichmäßiges Fahren. In den verschiedenen Sport-Modi nutzt der Borgward BXi7 (2019) schließlich die volle Kraft des E-Antriebs – bei Bedarf auch über alle vier Räder!

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Elektrischer Borgward BXi7 kommt zu uns

Das Design des Borgward BXi7 (2019), der als seriennahe Studie in der für Elektroautos reservierten Farbe "Lightning Blue" lackiert ist, darf als Ausdruck des Selbstbewusstseins bei der wiederhochgeholten deutschen Marke gewertet werden: Front- und Heckstoßfänger, Dachspoiler, Heckdiffusor und Dachreling sind gegenüber dem BX7 überarbeitet worden, auch das eigenständige LED-Tagfahrlicht hebt den Stromer vom Verbrenner ab. Zudem steht das Elektroauto auf aerodynamisch optimierten Alufelgen, erhält einen glatten Unterboden sowie allerlei blaue Farbapplikationen. Das zieht sich auch durch den Innenraum, der nicht nur den zentralen, 12,3 Zoll großen Touchscreen, sondern auch ein  frei konfigurierbares LCD-Display als Tacho hat. Via Epropulsion-App für das Smartphone kann der Fahrer Reichweite oder verbleibende Ladezeit abrufen. Über die App lässt sich auch die Innenraumtemperatur oder der Start des Ladezyklus festlegen. Für die Sicherheit im BX7 wie im Borgward BXi7 (2019) sorgen moderne Assistenzsysteme und eine stabile Fahrgastzelle, die sich von den bisher meist überschaubaren Crashtest-Ergebnissen chinesischer Autobauer abgrenzen soll.

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Borgward BXi7 (2019)
Beim Crashtest in einem NCAP-zertifizierten Labor habe der BXi7 überzeugt. © Borgward
 

Borgward BXi7 (2019) im NCAP-ähnlichen Crashtest

In Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland ließ Borgward den BXi7 (2017) in einem NCAP-zertifizierten Crashlabor vor die Wand fahren. Da der Wagen zunächst nur in einer limitierten Serie auf den deutschen Markt kommt, scheidet das SUV für die Teilnahme beim kompletten Euro-NCAP-Crashtest aus. Die NCAP-Agentur führt Crashtests nämlich nur bei Baureihen ohne Limitierung durch. Umso mehr freut sich Borgwards Entwicklungschef Tilo Schweers, dass "die Ergebnisse des ersten Crashtests in einem neutralen, zertifizierten Labor in Europa belegen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind." Sowohl die Verzögerungswerte für die beiden Erwachsenen-Dummies auf Fahrer- und Beifahrersitz wie für die beiden Kinderdummies auf der Rücksitzbank lägen dem Test zufolge weitgehend im unkritischen Bereich. Der Borgward BXi7 (2017) habe das Potenzial, internationale Crash-Ratings mit Auszeichnung zu bestehen. Mit seinem Sicherheitskonzept "B-Safe", dazu gehören der Totwinkelwarner, der Müdigkeitswarner und die 360º-Rundumkamera, können zudem potenzielle Gefahren präventiv erkannt und Unfälle vermieden werden. Ein Punkt, dem bei den Euro-NCAP-Crashtests eine große Wichtigkeit zugeordnet wird.

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