BMW Z4 (2018: Erste Fotos vom G29 Z4 feiert Comeback der Fahrfreude

von Thomas Geiger 10.10.2017

Die Studie des neuen BMW Z4 (G29) gibt einen Ausblick auf den Serien-Z4, der 2018 auf den Markt kommt. Im Vergleich zum Vorgänger soll der Roadster leichter und dadurch deutlich dynamischer werden!

Bei dem US-amerikanischen Pebble Beach Concours d'Elegance, fernab von Dieselskandal, Kartellverdacht, Schadstoffalarm und elektrische Euphorie um Tesla & Co, durfte sich der BMW Z4 (2018) vorstellen. Offiziell ist der Roadster für den Sonnenaufgang im Stimmungstief zwar noch eine Studie, doch mit etwas weniger provokanten Farben für Interieur und Exterieur, neuen Felgen und ein wenig Feinschliff an den Details soll er ziemlich genau so im kommenden Jahr in Serie gehen. Das wird auch allerhöchste Zeit, schließlich war die zweite Generation fast acht Jahre auf dem Markt und mittlerweile so alt, dass sie in diesem Sommer eingestellt wurde. Dass der neue Z4 so lange auf sich warten ließ, hat gleich mehrere Gründe: Ersten, weil das Segment der offenen Zweisitzer auf Schrumpfkurs ist. Da haben die Bayern andere, aussichtsreichere Projekte vorgezogen. Zweitens, weil intern lange über Art und Aufbau des Roadsters diskutiert worden ist. Drittens, weil der BMW Z4 (2018) das erste Auto ist, das in der Kooperation mit Toyota entwickelt wurde. Auf der gleichen Plattform entsteht auch ein neuer Supra, folglich war etwas mehr Abstimmung nötig. Mehr zum Thema: Alle Autos auf der IAA 2017

Neuheiten BMW Z5 Coupé (Illustration)
BMW Z4/Z5 Coupé: Illustration  

So sähe der neue Z4 mit Blechdach aus

Modellpalette BMW im Video:

 
 

Studie gibt Ausblick auf BMW Z4 (G29)

Der Studie sieht man diese schwere Geburt nicht an. Im Gegenteil: Schärfer und schnittiger als alle Z3 und Z4 vor ihm, ist der BMW Z4 (2018) zu einer gierigen Fahrmaschine geworden, mit der man von Pebble Beach aus am liebsten gleich durchstarten möchte. Das Gesicht mit senkrecht übereinanderstehenden Doppelscheinwerfern und einem neuen Nierengrill mit Gittern statt Stäben ist neu interpretiert. Die Flächen sind straffer, die Kiemen größer, die Konturen knackiger und die OLED-Rückleuchten fast schon von hypnotischer Schönheit. Wenn das in der Serie kommt, hat der Z4 das Zeug zum Star der nächsten Frischluftsaison. Genauso neu wie die nur rund 1400 Kilogramm schwere Karosserie wirkt auch die Kabine des Z4 Concept, bei der BMW die Fokussierung auf den Fahrer sogar mit zwei getrennten Farbwelten unterstreicht. Während der Co-Pilot in Lack und Leder schwelgt, sitzt der Fahrer hinter dem Steuer in einer schwarzen Zone, in der nichts vom Fahren ablenkt. Der Blick pendelt nur ganz kurze Strecken zwischen dem digitalen Kombi, dem großen, weit nach oben und nahe ans Lenkrad gerückten Touchscreen und dem Head-Up-Display. Die Finger fliegen über eine letzte Handvoll Knöpfe, die sich in der unmittelbaren Griffzone konzentrieren. Selbst der offenbar unverzichtbare iDrive-Controller macht sich im BMW Z4 (2018) plötzlich ganz klein.

Messe BMW Z4 (2018) auf der IAA
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BMW Z4 (2018)
Hier ist der kommende BMW Z4 noch als Erlkönig unterwegs! © CarPix

 

Stoffdach-Rückkehr beim BMW Z4 (2018)

Zwar macht BMW noch nicht viele Angaben zur Technik des Z4 (2018), doch braucht es nicht viel Phantasie, dem Roadster wieder eine gewisse Nähe zum Dreier zu unterstellen. Es dürften deshalb Vier- und Sechszylinder vom 18i mit 136 PS bis zum 40i mit 326 PS geben. Die Bayern wären verrückt, wenn sie nicht auch einen M-Roadster bauen und mit rund 450 PS auf Boxster-Jagd gehen würden. Auch das zweite große Technikteil ist buchstäblich ein offenes Geheimnis: Denn auch wenn es das Konzept bislang nur oben ohne zu sehen gibt, macht in München niemand einen Hehl daraus, dass sich unter der von sehr eigenwilligen Überrollbügeln gekrönten Klappe wieder ein Soft- anstelle eines Hardtops versteckt. Es ist ohnehin die einzig denkbare Dachvariante für ein Auto, bei dem die Vernunft Pause hat und das Vergnügen im Vordergrund steht. Designchef Adrian van Hooydonk preist den BMW Z4 (2018) als die Reinkarnation der Fahrfreude an: "Das BMW Concept Z4 ist eine absolute Fahrmaschine: Durch die Reduktion auf das Wesentliche wird alles das, was Fahrfreude ausmacht, in unvergleichlich direkter Weise erlebbar. Das ist absolute Freiheit auf vier Rädern." Und um den Dieselskandal, den Kartellverdacht, den Schadstoffalarm und die elektrische Euphorie um Tesla & Co kann man sich ja kümmern, wenn der Sommer wieder vorbei ist.

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