BMW X6 2014 (F16): SUV-Coupé feiert Premiere in Moskau Einzigartig zum Zweiten

13.06.2014

Der neue BMW X6 2014 tritt in die großen Fußstapfen eines erfolgreichen Segment-Begründers – und bleibt sich in jeder Hinsicht treu. Weltpremiere feiert der X6 auf der Moskau Motor Show 2014

Wenn es beim Autokauf nicht um Emotionen gehen würde, hätte BMW vermutlich seit 2008 keinen einzigen X6 verkauft. Das SUV-Coupé ist nicht nur teurer als sein Technikspender X5, es bietet auch weniger Platz im Kofferraum und eingeschränkte Kopffreiheit in der zweiten Sitzreihe. Und dennoch: 250.000 Kunden entschieden sich seit dem Marktstart vor rund sechs Jahren für einen BMW X6 und votierten damit für Exklusivität und Lifestyle statt nüchterner Nutzenmaximierung.

 

Neuer BMW X6 2014: SUV-Coupé feiert Premiere in Moskau

Geholfen hat dabei sicherlich auch, dass der BMW X6 zwar für seine Klasse kein Raumwunder ist, den meisten Kunden aber dennoch mehr als genug Platz bietet. Und dann ist da natürlich der einzigartige Look, der dem X6 neben zahlreichen Kritikern auch viel Bewunderung eingebracht hat.

Genau nach diesem Erfolgsrezept haben die Bayern nun den neuen BMW X6 2014 auf die Räder gestellt, schließlich hat sich das Konzept des SUV-Coupé bewährt. Die schon bisher von tausenden Kunden geschätzten Eigenschaften werden dabei noch schärfer herausgearbeitet: Der Innenraum versprüht mit fein gesteppten Leder-Ausstattungen mehr Luxus-Flair, der extrovertierte Auftritt bleibt unverwechselbar und wird dank neuer Details noch sportlicher.

Und auch mit ganz vernünftigen Vorzügen kann die zweite X6-Generation punkten: Das Angebot an Infotainment- und Assistenzsystemen wird deutlich ausgebaut, das Kofferraumvolumen um 75 Liter auf bis zu 1.525 Liter vergrößert, die Variabilität dank dreigeteilt umklappbarer Rückbank erhöht und der Verbrauch um bis zu 22 Prozent reduziert.

Sparsamstes Modell ist der vor allem in Europa geschätzte BMW X6 xDrive30d mit 3,0 Liter großem Reihensechszylinder-Diesel und 258 PS, im EU-Zyklus braucht der zugleich schwächste X6 6,0 Liter auf 100 Kilometer. Für mehr Performance sorgen zwei weitere Selbstzünder, die ebenfalls den gleichen Grundmotor nutzen. Dank eines zweiten Turboladers kommt der X6 40d auf 313 PS, das Topmodell X6 M50d setzt sogar auf drei Turbolader und bietet satte 381 PS bei 6,6 Liter Normverbrauch.

Auf anderen Märkten werden die Benziner die weitaus wichtigere Rolle spielen, zum Start haben die Kunden die Wahl zwischen BMW X6 xDrive35i mit Sechszylinder und 306 PS sowie dem vorläufigen Topmodell BMW X6 xDrive50i mit 4,4-Liter V8-Biturbo und 450 PS. Noch mehr Power wird schon 2015 der BMW X6 M bieten, von dem aus München allerdings noch kein offizielles Wort zu hören ist.

Damit sich auch in den schwächer motorisierten X6 hohe Kurvengeschwindigkeiten erleben lassen, setzen die BMW-Ingenieure auf Hightech: Der Allradantrieb xDrive mit variabler Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse kommt serienmäßig zum Einsatz, auf Wunsch kommen Wankstabilisierung, Hinterachsluftfederung und die Dynamic Performance Control mit Torque Vectoring zwischen den Hinterrädern hinzu. Eine intelligente Vernetzung des Allradsystems mit dem Stabilitätsprogramm DSC sorgt zudem dafür, dass die Kraftverteilung schon vor dem Haftungsverlust eines einzelnen Rades entsprechend angepasst werden kann.

Ein Schnäppchen wird der X6 auch in seiner zweiten Generation nicht: Günstigstes Modell ist der Basis-Diesel X6 xDrive30d ab 65.650 Euro, der Einstiegs-Benziner X6 xDrive35i steht mit einem Preis von 66.150 Euro in der Preisliste. Am anderen Ende der Grundpreis-Skala stehen der V8-Benziner xDrive50i (ab 82.500 Euro) und der Triturbo-Diesel BMW X6 M50d für mindestens 87.300 Euro. Immerhin: Achtgang-Automatik, 19 Zoll-Felgen, Xenon-Scheinwerfer und manch andere Annehmlichkeit sind bei allen Varianten im Preis enthalten.

Benny Hiltscher

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