BMW X7 (2018): Fotos vom iPerformance Concept (G07) Studie gibt Ausblick auf Serien-X7

von Alexander Koch 11.10.2017

Die Studie BMW X7 iPerformance Concept mit Plug-In-Hybrid nimmt zahlreiche Designkniffe des späteren Serienmodells (G07) vorweg. Ab 2018 wird der BMW X7 in Spartanburg (USA) gebaut.

Trotz seines umweltbewussten Hybrid-Antriebsstrangs pflegt das BMW X7 iPerformance Concept einen ausgesprochen wuchtigen Auftritt. In Frankfurt bekommt man schon eine ziemlich präzise Vorstellung davon, was Vertriebschef Ian Robertson meint, wenn er von der Neudefinition des Begriff "Luxus" bei BMW spricht. Befürchtungen, der Geländewagen könne zum Abklatsch des bislang größten BMW-SUV mutieren, können ad acta gelegt werden. Wo beim X5 die Betonung noch auch Sport und nicht auf Utility Vehicle liegt und der 7er in seinem Smoking fast schon dezent auftritt, protzt der X7 (2018) mit reichlich Ganz und Gloria. Nicht nur wegen seiner schieren Größe hebt sich der neue BMW ab, auch durch sein Design, das zur Kategorie "Klotzen, nicht kleckern" gehört. Die Front dominiert ein geradezu riesiger Nieren-Grill, flankiert von schlitzartigen LED-Scheinwerfern und senkrechten Lufteinlässen, die jene Größe des SUV nochmals unterstreichen. Das Heck greift die Gestaltung der Front wieder auf, zeigt ebenfalls vertikale Luftausströmer und ein durchgängiges LED-Leuchtband. Das i-Logo auf dem Tankdeckel und der eDrive-Schriftzug an der C-Säule weisen auf den Hybridantrieb des BMW X7 iPerformance Concept hin, über dessen Leistungsdaten noch nichts weiter bekannt ist. Mehr zum Thema: Alle neuen Autos in Frankfurt

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Innen dagegen macht der BMW X7 (2018) einen beinahe filigranen, fast schon leichten Eindruck: Die sechs Einzelsitze in drei Reihen sind schlanke Loungesessel, die in einer luftigen Atmosphäre förmlich schweben, das Lenkrad hat einen zierlichen Kranz und das Cockpit nimmt sich angenehm weit zurück – kein Wunder, wenn man die allermeisten Funktionen mit den großen Touchscreens oder per Sprache Steuert. Noch vor der Präsentation der BMW-X7-Studie erhielten wir auch Erlkönig-Fotos des Luxus-SUV, das auf offener Straße getestet wird. Zeigten BMW-Pressebilder des SUV unter einem weißen Tuch bislang nur schemenhaft, geben Illustrationen von AUTO ZEITUNG und Aksyonov Nikita eine Vorstellung eines in jeder Hinsicht betont hochwertigen Offroaders. Der BMW X7 soll neue Maßstäbe unter den etwas raueren Gesellen der Luxusklasse setzen. Zwar werden die meisten Kunden ihren Geländewagen nur selten abseits befestigter Straßen bewegen, dennoch gehören Allradantrieb xDrive und vorzeigbare Gelände-Eigenschaften in dieser Klasse und zum BMW X7 (2018) dazu. Schließlich gilt es das Image des unaufhaltsamen Alleskönner zu wahren. Dass sich Matsch und Noblesse durchaus vereinen lassen, haben schließlich nicht nur die Edel-Offroader aus England längst bewiesen.

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Neues Luxus-SUV namens BMW X7 (G07)

Der BMW X7 (2018) wird wie der neue 7er auf der CLAR-Plattform aufbauen und bietet daher ausreichend Platz für eine dritte Sitzreihe. Wer lieber weniger Insassen noch mehr Luxus bieten will, kann den Münchner voraussichtlich auch mit vier noblen Komfortsitzen ausstatten. Spätestens in dieser Konfiguration soll der X7 zur echten 7er-Alternative aufsteigen, was auch mit entsprechenden Materialien und höchsten Ansprüchen an eine erstklassige Verarbeitung einhergeht. Genau wie der X5 und die meisten anderen X-Modelle wird auch der neue BMW X7 ab 2018 im amerikanischen Spartanburg gebaut. Natürlich gehören zum souveränen Charakter des größten X-Modells auch standesgemäße Motoren, wobei neben aufgeladenen Reihensechszylindern als Einstieg und dem bewährten V8-Biturbo auch das V12-Triebwerk des neuen BMW M760Li in Frage kommt. Um die extreme Image-bewusste Kundschaft von der besonderen Stellung des BMW X7 überzeugen zu können, könnte ein Zwölfzylinder genau das richtige Mittel sein. Die Studie zeigte sich jedoch vorerst als sparsamer Plug-in-Hybrid. Rein rechnerisch jedenfalls dürfte der X7 damit dank um die 50 Kilometern elektrischer Reichweite deutlich unter vier Liter kommen und sparsamer sein als ein X1.

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