SUV-Neuheiten: BMW, Mercedes, Audi und VW Deutsches Dream-Team

16.09.2013

Mit starken SUV-Neuheiten marschieren die deutschen Hersteller in die kochende SUV-Arena. Exklusiv zeigen wir Ihnen den Nachfolger des BMW X3, den neuen Mini Countryman und den ersten Audi Q8. Dazu gibt es weitere Überraschungen

In der SUV-Arena brummt es wie in der Bundesliga nach der Sommerpause. Das Publikum freut sich auf die neuen Stars –und auf ihre ersten Auftritte. Bei uns gibt es gleich sechs Premieren deutscher Neuheiten, die garantiert Angreiferqualitäten für die Schauräume haben. Dazu bieten wir eine Übersicht zu weiteren News der angesagten Stadt-Land-Offroader.

Nicht nur der neue Mercedes GLA, den wir Ihnen auf den Vorseiten exklusiv vorstellen, dürfte das Zeug zum neuen Mittelstürmer haben. Mindestens ebenso spannend wird der Auftritt des neuen BMW X3, der ab Mitte 2016 angreifen soll. Er wird optisch einen Zahn sportlicher, die Richtung demonstriert der neue BMW X4. Aber die Proportionen sollen weniger coupéhaft ausfallen: Der X3 zeigt weiterhin die breite Brust und die gerade Dachlinie eines flexibel einsetzbaren, geräumigen Allrounders, der für Familie und Freizeit, Outdoor-Spaß, Stadteinsätze und Baumarktbesuche gleichermaßen passt.

 

X3: PLUG-IN-HYBRID MIT BIS ZU 65 KILOMETER ELEKTRO-REICHWEITE

Seine Radhäuser werden athletischer, horizontal ausgerichtete Linien lassen Front und Heck breiter wirken. Die Maße – 4,65 Meter Länge, 1,88 Meter Breite und 1,66 Meter Höhe – sollen sich kaum verändern. Eine dritte Sitzreihe ist nicht geplant, auch keine Langversion. Die technische Basis, inklusive Fahrwerk, übernimmt der X3 vom neuen X5 (35up-Plattform). Beim Antrieb aber gibt es News, hier startet die neue Familie von Benzin- und Diesel-Turbos. Basis der Drei-, Vier- und Sechszylinder (1,5 bis 3,0 Liter) sind optimierte Zylindermodule mit Einzelhubräumen von 500 cm 3 , die bei Wirkungsgrad, Laufruhe und Drehfreude alles Bisherige übertreffen sollen. Wobei der Dreizylinder mit zeitlichem Abstand nur als Basisdiesel mit etwa 150 PS zum Einsatz kommt. Die neuen Zweiliter-Vierzylinder indes sind gesetzt, Diesel und Benziner beginnen bei rund 190 PS, während der Dreiliter-Sechszylinder schon mit einfacher Aufladung als Benziner ein Spektrum zwischen 310 und 370 PS abdeckt.

Definitiv beschlossen für den BMW X3 ist ein Plug-in-Hybrid mit aufladbarer Lithium-Ionen-Batterie und rund 65 Kilometer reiner Elektroreichweite. Der kommt dann 2017 in gleich zwei Versionen. In Westeuropa wird der Elektromotor mit dem 218 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Diesel gekoppelt – in Amerika, China und anderen Märkten mit dem 245-PS-Turbo, den wir aus dem 3er kennen (328i).

Zudem gibt es für den neuen X3 adaptive LED-Hauptscheinwerfer, mobiles Internet mit rasanter LTE-Geschwindigkeit, frei programmierbare Instrumente, neue Connect- und Multimedia-Funktionen, noch feineren High-end-Sound sowie neue Assistenzsysteme – zum Beispiel den Driving Assistant Plus, der vor Kollisionen mit Fußgängern warnt.

Bei BMW kommt noch ein Angreifer aufs Feld: der neue Mini Countryman, ein extrem schneller Dribbler. Er steht voraussichtlich auf der Detroiter Motorshow im Januar 2016, rollt im November zu den Händlern und wird mit 4,20 Metern rund zehn Zentimeter länger als das aktuelle Modell, was direkt dem Radstand und somit Platzangebot und Ladevolumen (rund 400 statt 350 Liter) zugute kommt. Optisch wirkt der Neue noch peppiger, wie jetzt das erste Bild zeigt: Charakter-Scheinwerfer mit kreisförmigem LED-Tagfahrlicht, markanterer Grill, rundum mehr Stämmigkeit, dazu ein cooles Innendesign.

 

MINI COUNTRYMAN: NEUE DREI-ZYLINDER-MOTOREN KOMMEN

Bei der Benziner- und Dieselpower wird es spannend, denn der Countryman startet mit BMWs neuen 1,5-Liter-Dreizylindern. Die Diesel haben nach dem Stand der Dinge 100, 125, 150 und 180 PS, später folgt gar eine John Cooper Works-Version (JCW) mit 210 PS. Bei den Benzinern indes reichen die Dreizylinder mit rund 100, 125 PS und eventuell 160 PS nur bis zur Cooper-Version – der schärfer gestylte Cooper S und der extreme JCW hingegen nutzen aus Prestigegründen neue Zweiliter-Vierzylinder (siehe X3) – satte 190 und 225 PS. Einen Plug in-Hybrid wird es im kleinen Kompakt-SUV wohl nicht geben. BMW favorisiert für den Countryman eine reine Elektrovariante mit über 150 Kilometer Reichweite.

Vom kurzen Mini zum großen Audi Q8. AUTOZEITUNG-Leser kennen das Projekt, inzwischen gibt es hierzu neue Designideen. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die coupéähnliche Sportversion des neuen Audi Q7, der im nächsten Jahr auf dem Pariser Salon gezeigt wird und im Frühjahr 2015 im Handel ist – dank hochfester Stähle und Aluminiumteile rund 350 Kilo leichter als bisher. Am 5,10-Meter-Format wird sich dabei wenig ändern.

Der Audi Q8, der wohl auf der IAA 2015 gezeigt und ab Frühjahr 2016 zum Verkauf angeboten wird, ist quasi sein dynamischer Bruder – mindestens zehn Zentimeter kürzer und flacher. Doch trotz abfallender Dachlinie sollen in der zweiten Sitzreihe auch Großgewachsene gut Platz haben. Und es sind auch extrem sportliche S- und RS-Versionen mit bis zu 600 PS geplant, wie auch ein starker Diesel-Plug-in-Hybrid mit über 300 PS Systemleistung. Und das Design? Bullig, überall dominieren scharfe, gerade Linien – Rundungen standen auf dem Index. Dazu flache Fenster, Reifen bis zum 22-Zoll-Format, Luxus satt – und Preise oberhalb von 60.000 Euro.

Auch VW plant bei den SUV ein neues XXL-Format, einen Allrounder mit drei Sitzreihen und sieben Sitzplätzen, speziell für den US-Markt und China, aber auch für uns. Beim Absatzvolumen rechnet VW mit bis zu 100.000 Fahrzeugen jährlich. Der Neue, der noch Ende 2015 startet und einen eigenen Namen erhält, ähnelt der Studie CrossBlue. Seine üppigen Maße: 4,99 m Länge,2,02 m Breite, 1,73 m Höhe. Das Ladevolumen des Wolfsburger Big Mac, der den Tiguan in der Länge um 60 cm überragt und wohl im US-Werk Chattanooga gebaut wird, reicht von 335 bis 2000 Liter. Im Cockpit gibt es frei programmierbare Instrumente, einen 10,2 Zoll großen Super-Touchscreen und unter der Haube unter anderem einen Dieselhybrid mit 306 PS Systemleistung. Seine Partner: Zweiliter-Diesel (EA 288) mit 190 PS, dazu ein 40-kW-Elektromotor integriert ins DQ 400-DSG-Getriebe vorn und einen 85-kW-E-Motor an der Hinterachse. Natürlich sind auch normale Diesel und Benziner im Portfolio: So reicht das Programm bei den Ottomotoren vom 1,8-Liter mit 180 PS bis zum V6 mit 380 PS, der speziell die US-Käufer locken soll. Ob jedoch die verkürzte, coupéähnliche Version des Bic Mac, die auch schon als Studie gezeigt wurde, gebaut wird, ist noch nicht entschieden.

Wolfgang Eschment

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