2014: BMW M3 und M4 erstmals mit Turbo-Motor Schnelles Duo

26.09.2013

Neue Technik für die Suche nach maximalem Fahrspaß in der Mittelklasse: BMW M3 Limousine und BMW M4 Coupé rollen 2014 erstmals mit Turbo-Motor an den Start

Für viele BMW-Fans verkörpert kein Auto die Ideale der Marke so gut wie der M3. In allen vier bisher gebauten Generationen stand der BMW M3 für die Kombination von maximaler Sportlichkeit mit kaum vermindertem Alltagsnutzen und war so für tausende Kunden ein Begleiter, der sowohl auf dem Weg zur Rennstrecke als auch auf selbiger überzeugen konnte. Über 40.000 Kunden griffen zum BMW M3 Coupé der letzten Generation und machten den Mittelklasse-Sportler zu einem weltweiten Erfolg.

 

2014: BMW M3 und M4 mit komplett neuer Technik

Da verwundert es nicht, dass mancher Interessent sehnsüchtig auf 2014 wartet, denn dann kehrt die BMW-Ikone zurück in die Showrooms – und das gleich im Doppelpack: Weil das 3er Coupé inzwischen als BMW 4er verkauft wird, geht auch das darauf basierende M-Modell als BMW M4 an den Start. Nur die Limousine darf auch weiterhin den ehrwürdigen Namen BMW M3 tragen.

Doch egal ob alter oder neuer Name, technisch ist bei beiden Modellen alles neu. Konsequenter als bisher setzt die Garchinger M GmbH auf Leichtbau, ähnlich wie bei den elektrifizierten Modellen i3 und i8 spielt der Werkstoff Carbon dabei eine wichtige Rolle. Erstmals gab es vor zehn Jahren einen M3 mit Carbon-Dach und am höchsten Punkt des Fahrzeugs wird auch weiterhin Gewicht gespart, in der fünften Generation sogar erstmals bei Coupé und Limousine gleichermaßen.

Ebenfalls aus Carbon gefertigt sind die Domstrebe im Motorraum und die Gelenkwelle zwischen Schaltgetriebe und Hinterachs-Getriebe. Die Carbon-Gelenkwelle ist 40 Prozent leichter als beim Vorgänger und trägt auch zu einem besseren Ansprechverhalten auf Gaspedal-Befehle bei, weil weniger Masse in Rotation versetzt werden muss. Unterm Strich sorgt die Leichtbau-Diät für 80 Kilogramm weniger Gewicht als beim Vorgänger und soll BMW M3 und BMW M4 2014 noch fahraktiver und agiler machen. Das Leergewicht wird beim M4 mit unter 1.500 Kilogramm angegeben.

Wie schon bei der zweiten und dritten Generation setzt BMW M auch beim neuen Modell auf einen Reihensechszylinder als Kraft- und Freudenspender, allerdings handelt es sich erstmals in der M3-Geschichte um ein aufgeladenes Triebwerk. Zwei Turbolader sorgen dafür, dass die Hinterräder des schnellen Duos künftig mit rund 430 PS und deutlich über 500 Newtonmeter angetrieben werden, während der Verbrauch im Vergleich mit dem V8-befeuerten Vorgänger um über 25 Prozent reduziert werden konnte.

Trotz Biturbo-Aufladung erreicht der Motor Drehzahlen von über 7.500 U/min und will so die Vorteile von Hochdrehzahl- und Turbo-Konzept unter einen Hut bringen. Das maximale Drehmoment liegt schon unter 2.000 Umdrehungen pro Minute an und beschert den Kunden ein äußerst breites nutzbares Drehzahlband mit massivem Druck in jeder Lebenslage.

Um eine ausreichende Kühlung selbst im Rennstrecken-Betrieb sicherzustellen, setzt die M GmbH auf eine ganze Armada von Kühlern: Neben einem Hauptkühler werden weitere Kühler für Hoch- und Niedertemperaturkreislauf sowie für Turbolader und Getriebe – zur Wahl stehen manuelle Sechsgang-Box und Siebengang-DKG – verbaut, hinzu kommt eine elektrische Wasserpumpe für einen ausgeglichenen Temperaturhaushalt.

Ob das technisch anspruchsvolle Gesamtpaket wirklich begeistern kann, müssen erste Tests klären. Sicher ist aber schon jetzt, dass BMW alle Register gezogen hat, um einen würdigen Nachfolger auf die Beine zu stellen. Wie das BMW M4 Coupé ungetarnt aussehen wird, haben die Bayern übrigens schon vor ein paar Wochen mit der seriennahen Studie M4 Concept gezeigt.

Benny Hiltscher

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