BMW i8 2014: Technische Daten zum Plug-in-Hybrid-Sportwagen vor IAA-Premiere Spar-Sportler

07.08.2013

Sportwagen oder Sparmeister? Der BMW i8 2014 will beides sein und sowohl mit sportlichen Fahrleistungen als auch geringem Verbrauch beeindrucken

Wer bisher dachte, dass die neue Submarke BMW i nichts für Menschen mit Benzin im Blut ist und sich vor allem um rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge dreht, wird nun eines Besseren belehrt: Schon auf der IAA 2013 feiert neben dem Stadtflitzer i3 auch der Plug-in-Hybrid-Sportwagen BMW i8 seine Weltpremiere, um Anfang nächsten Jahres in den Handel zu kommen.

 

BMW i8 2014: Technische Daten zum Plug-in-Hybrid-Sportler

Genau wie der i3 setzt auch der BMW i8 auf eine Fahrgastzelle aus Carbon, die gemeinsam mit vielen weiteren Leichtbau-Maßnahmen für ein vergleichweise geringes Leergewicht von weniger als 1.490 Kilogramm sorgt. Neben dem kohlefaserverstärkten Kunststoff kommen beim BMW i8 auch viel Aluminium, Magnesium und erstmal in einem Serien-Automobil chemisch gehärtete Glasscheiben an Stelle von klassischem Verbundglas zum Einsatz.

Die Hinterräder des Hybrid-Sportwagens werden von einem Turbo-Dreizylinder mit 1,5 Liter Hubraum angetrieben, der 231 PS und 320 Newtonmeter Drehmoment bietet. Hinzu kommt ein ein 96 kW (131 PS) starker Elektromotor, der sein permanent anliegendes Drehmoment von 250 Newtonmeter an die Vorderräder schickt. Insgesamt stehen dem i8-Fahrer somit 362 PS Systemleistung und 570 Newtonmeter System-Drehmoment zur Verfügung.

Die resultierenden Fahrleistungen lesen sich durchaus beeindruckend: Weniger als 4,5 Sekunden benötigt der Allradler für den Sprint auf 100 km/h, maximal sind 250 km/h möglich. Gleichzeitig eignet sich der BMW i8 für umweltbewusste Sparer, denn bis zu 35 Kilometer können rein elektrisch und somit lokal emissionsfrei zurückgelegt werden. Im elektrischen Modus erreicht der i8 bis zu 120 km/h.

Weil der Lithium-Ionen-Akku des i8 extrem tief im Fahrzeug platziert ist – er befindet sich im Mitteltunnel zwischen Fahrer und Beifahrer – und der Sportwagen unter 1,30 Meter flach bleibt, bietet der Flügeltürer den niedrigsten Schwerpunkt aller BMW-Modelle. In Kombination mit der ausgeglichenen Gewichtsverteilung soll der i8 trotz relativ schmaler Bereifung (195 Millimeter vorn, 215 Millimeter hinten) eine zum optischen Auftritt passende Fahrdynamik bieten. Ob das funktioniert, klärt unser Fahrbericht im nächsten Heft.

Was in jedem Fall funktioniert hat, ist das Minimieren des Normverbrauchs im EU-Zyklus: Angegeben wird der 2+2-Sitzer mit einem Verbrauch von unter 2,5 Liter auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von weniger als 59 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht und nicht nur in Kombination mit den Fahrleistungen des i8 noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre.

Benny Hiltscher

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