BMW i3 Concept und i8 Concept Bewusster Spaß

29.07.2011

Mit den neuen Elektro-Autos BMW i3 und i8 stellen sich die Münchner auf die Zukunft ein, machen ein Angebot für die Stadt und eins für den Spaß

BMW stellt sich auf die Zukunft ein. Unter der neuen Submarke „BMW i“ stellen die Münchner zwei komplett neue Autos vor, die streng auf Effizienz ausgerichtet sind. Der Spaß am Fahren, das betont BMW dabei, ist genauso konsequent hineinkonstruiert wie das Ausrichten sämtlicher Prozesse und Komponenten auf hohe Energieeffizienz.

Der Verkauf der ersten bayerischen Alternativ-Autos soll 2013 beginnen. Den Anfang macht der knubbelige BMW i3, dessen Proportionen an die eines Vans erinnern. Wirt kannten ihn bisher als „Megacity Vehicle“. Womit der Zweck des 3,85 Meter kurzen Mobisl schon umrissen ist: kleiner Wendekreis, kompakte Abmessungen und ein großzügiger, variabler Innenraum sollen das Fahren in der Stadt erleichtern.

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Mit 3,85 Meter Länge ist der i3 rund zwölf Zentimeter kürzer als ein VW Polo, ein Kleinwagen also. Seine Türen öffnen gegenläufig. In der Frontreihe können die Passagiere dank durchgehender Sitzfläche auch einfach zur anderen Seite durchrutschen – ideal in engen Parklücken. Einen Mitteltunnel gibt es nicht, der Fahrer sitzt schön hoch. Wichtige Bedienteile liegen auf der Lenksäule: Kombiinstrument, Start-Stopp-Schalter und Mini-Ganghebel. Daneben das Infodisplay, etwas tiefer die Audio-Klimabedienung (Touchscreen). Alles in edlem Schwarz. Hinten wartet ein Laderaum mit 200 Liter Ladevolumen, der sich aber durch Umlegen der Rücksitzlehnen gut verdoppeln lässt. In der Front des i3 gibt es noch ein Funktionsfach – es reicht für eine größere Laptop-Tasche.

 

BMW i3: Gegen Aufpreis mit Range Extender

Damit sind wir bei der Architektur des Stromers, die eine zweigeteilte ist. Basis ist das „Drive-Modul“, das im leichten Aluminium-Chassis Antrieb, Energiespeicher und Fahrwerk integriert. Während der 125-kW-Elektromotor, die Leistungselektronik und das einstufige Getriebe über der Hinterachse sitzen, liegt die dazugehörige, flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden. Sie soll ein ganzes Autoleben halten, lässt sich an der Steckdose in sechs Stunden laden, mit Schnellladebox in gut einer Stunde. Voll geladen soll sie dem Hecktriebler i3, für den BMW „außerordentliche Agilität“ verspricht, eine Reichweite von bis zu 160 km ermöglichen. Spitze? Limitierte 150 km/h, damit die Batterie länger durchhält.

Nimmt man den Fuß vom Pedal, mutiert der E-Motor zum Generator, der den aus der Bewegungsenergie geholten Strom in die Batterie zurückspeist (Rekuperation).Furcht vor dem Liegenbleiben im dunklen Wald mit leerer Batterie? Keine Angst, gegen Aufpreis offeriert BMW einen so genannten Range-Extender, voraussichtlich einen einzylindrigen Benzinmotor, der einen Generator antreibt, um den Ladezustand der Batterie konstant zu halten – so wächst die Reichweite auf bis zu 400 km.

Auf das Drive-Modul wird die super-leichte Fahrgastzelle (Live-Modul) aus kohlefaseverstärktem Kunststoff (CFK) einfach draufgesetzt – Novum in der Branche. Sie kompensiert das Gewicht der Batterie und bietet eine hohe Steifigkeit.

Das sportliche Pendant i8, eine Art Öko-M3, startet erst Anfang 2014. Er ist ein 2+2-sitziger, locker 250 km/h schneller Benzin-Elektrohy-brid mit Plug-in-Technik und 354 PS Systemleistung, der im Schnitt nur 2,7 Liter Super schlucken soll.

 

Racer i8: mit Turbodruck

Mit kleinerer Batterie und E-Motor an der Vorderachse fährt der Elektro-Sportwagen BMW i8 bis zu 35 km elektrisch, bei mehr „Gas“ schaltet sich der im Heck platzierte dreizylindrige 1,5-Liter-Turbobenziner hinzu. Und schon gibt es die geballte Power – und einen intelligenten Allradantrieb, bei dem jedes Rad auf optimale Traktion getrimmt wird. Zur Reichweiten-Erhöhung während der Fahrt kann der Benziner über einen angedockten Hochvoltgenerator die Batterie laden – den Rest dann abends an der Steckdose.

Zudem plant BMW für die i-Autos auch neue Fahrerhilfen: eine Gas gebende Einparkautomatik, einen lenkenden Stauabstandshalter, eineautomatische Gefahrenbremsung – was für eine bequeme Autowelt. Und übers angedockte Smartphone sollen sich die i-Autos perfekt mit unserer Lebenswelt vernetzen. Nur über die Preise hören wir noch nichts.
Wolfgang Eschment

AUTO ZEITUNG

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