BMW i3 2013 - Reichweite: Range Extender für das Elektroauto Zweizylinder mit 34 PS

10.07.2013

Optional können Kunden für den neuen BMW i3 einen zusätzlichen Range Extender wählen, für die Steigerung der Reichweite

Rund sechs Jahre nach Start des Project i fährt der BMW i3 auf die Zielgerade. Der elektrische Kleinwagen wird Ende Juli vor ausgewählten Gästen enthüllt und feiert seine Publikumspremiere auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt (Publikumstage: 14. bis 22. September). Die Auslieferung beginne im November, teilte BMW mit. "Unter 40 000 Euro" werde das Auto kosten. Um den Aktionsradius zur vergrößern, kann der i3 auf Kundenwunsch mit einem Range Extender ausgerüstet werden.

Den vier Meter langen Van, der mit gegenläufigen Türen und ohne B-Säule einen besonders bequemen Zustieg bieten soll, treibt standardmäßig eine E-Maschine an der Hinterachse an. Der Motor leistet 125 kW/170 PS, entwickelt bis zu 250 Newtonmeter (Nm) Drehmoment und beschleunigt den i3 in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit hat BMW auf 150 km/h limitiert - aus Rücksicht auf Stromverbrauch und Reichweite.

 

BMW i3 2013: Range Extender mit 34 PS gegen Aufpreis

Gespeist wird die E-Maschine aus Lithium-Ionen-Akkus im Wagenboden mit einer Kapazität von 22 Kilowattstunden (kWh). Weil der Aufbau aus Karbon besteht, wiegt der i3 mit 1270 Kilogramm etwa so viel wie ein herkömmlicher Kompaktwagen - obwohl allein die Akkus bereits 200 Kilo ausmachen. Mit einer Akkuladung kommt das erste Elektroauto von BMW im Normzyklus 190 und im Alltag je nach Fahrweise rund 130 bis 160 Kilometer weit, so der Hersteller. Allerdings lasse sich der i3 auch in einem besonders sparsamen Modus fahren, was eine Reichweite von bis zu 200 Kilometer erlaube.

Wer den Aktionsradius weiter steigern möchte, kann gegen Aufpreis den Range Extender bestellen. Im Falle des i3 ist dies ein Zweizylinderbenziner mit 25 kW/34 PS aus einem Motorrad, der unter dem Kofferraumboden eingebaut wird. Über einen Generator liefert er Strom für gut 100 zusätzliche Kilometer. Wie viel Sprit er dafür benötigt, teilte BMW noch nicht mit. Spätestens wenn die Ressourcen an Bord erschöpft sind, muss der i3 an eine Steckdose. Lädt man ihn zu Hause an einem normalen Anschluss, dauert der Ladevorgang bis zu acht Stunden. An einer Schnellladesäule dagegen ist der Akku laut BMW nach 30 Minuten zu 80 Prozent geladen.

AUTO ZEITUNG

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