BMW 4er Coupé 2013: Mittelklasse-Dynamiker zur IAA Frankfurt Neues Spiel

14.06.2013

Das neue BMW 4er Coupé feiert auf der IAA 2013 seine Weltpremiere und grenzt sich vor allem fahrdynamisch stärker als bisher von der 3er Limousine ab

Neues Spiel, neues Glück: BMW beendet die Ära der 3er Coupés und betritt mit dem Marktstart für die 4er-Reihe Neuland. Was die Bayern schon Ende letzten Jahres mit einer Studie angekündigt haben, hat nun den Transfer in die Großserie geschafft und feiert auf der IAA 2013 seine Weltpremiere – das neue BMW 4er Coupé ist da!

 

BMW 4er Coupé 2013: Mittelklasse-Dynamiker zur IAA Frankfurt

Aber das mittlerweile vierte Mittelklasse-Coupé von BMW trägt nicht nur eine eigene Nummer, es ist auch optisch und technisch stärker von der 3er-Reihe emanzipiert als bisher. Fast sieben Zentimeter flacher als die 3er Limousine ist das geringfügig längere und breitere 4er Coupé, neben dem tieferen Schwerpunkt verbessern auch die breitere Spur, eine direktere Lenkung und eine modifizierte Konstruktion von Vorder- und Hinterachse die fahrdynamischen Anlagen des neuen Gegners von Audi A5 und Mercedes E-Klasse Coupé.

Neben der komplett eigenständigen Seitenansicht mit den Air Breather genannten Luftauslässen hinter den Vorderrädern bietet der BMW 4er 2013 auch eine neue Frontpartie mit einer Schürze, die mit großen Lufteinlässen an den äußeren Rändern an die Studie erinnert. Die optional mit Voll-LED-Technik erhältlichen Scheinwerfer reichen wie beim 3er bis direkt an die Nieren heran und betonen so die Breite und Angriffslust des Fahrzeugs. Am Heck lassen viele horizontale Linien und die 4er-spezifischen Rückleuchten das Coupé besonders stämmig erscheinen.

Während sich der 4er außen eigenständig gibt, erinnert das Interieur stark an die aktuelle 3er-Reihe. Auf der Mittelkonsole ragt je nach Ausstattung ein bis zu 8,8 Zoll großes Display für Infotainment und Navigation hervor. Viele wichtige Informationen kann der Fahrer wie im 3er auch direkt im Head Up-Display ablesen, ohne den Blick von der Straße wenden zu müssen. Neu ist der iDrive Touch Controller mit berührungsempfindlicher Oberfläche, der sich zur Eingabe und Steuerung per Fingerzeig eignet.

Zum Marktstart im Herbst 2013 schicken die Bayern ihre jüngste Baureihe mit drei Motoren zu den Händlern: BMW 420d und 428i kommen mit Turbo-Vierzylinder, als vorläufige Krönung kommt der BMW 435i mit 306 PS starkem Reihensechszylinder. Ihre Kraft schicken alle drei Modelle an die mit 50 Prozent des Gewichts belastete Hinterachse, die beiden Benziner sind auf Wunsch auch mit dem Allradantrieb xDrive erhältlich.

Sparsamstes Modell ist der 184 PS starke 420d, der im EU-Zyklus je nach Getriebe auf einen Normverbrauch von 4,6 oder 4,7 Liter kommt und in 7,3 bis 7,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Den BMW 428i geben die Münchner mit 6,3 bis 6,6 Liter an, das Topmodell 435i gönnt sich unter den Bedingungen des Normzyklus 7,2 bis 7,9 Liter. Später wird die Motorenpalette um weitere Varianten ergänzt, darunter auch stärkere Sechszylinder-Diesel.

Benny Hiltscher

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