Mittelklasse im Vergleich: BMW 3er, Mazda 6, Mercedes C-Klasse, Skoda Superb, VW Passat Bewegung an der Basis

26.09.2013
Inhalt
  1. Karosserie
  2. Fahrkomfort
  3. Motor und Getriebe
  4. Fahrdynamik
  5. Umwelt und Kosten
  6. Fazit

Der facegeliftete Skoda Superb und der BMW 3er mit neuer Einstiegsmotorisierung sorgen für frischen Wind in der Mittelklasse. Im Vergleichstest treten die Basis-Benziner gegen Mazda 6, Mercedes C-Klasse und VW Passat an

In der automobilen Mittelklasse bewegt sich derzeit viel. So kam beispielsweise Anfang des Jahres die dritte Generation des Mazda 6 auf den Markt, im Frühjahr erweiterte BMW die 3er-Reihe mit der neuen Einstiegsmotorisierung 316i, und zu Beginn des Sommers unterzog Skoda sein Raumwunder Superb einem optischen sowie technischen Facelift. Hinzu kommt, dass seit Ende des vergangenen Jahres unter der Haube des Mercedes C 180 kein 1,8-Liter-Vierzylinder mit Kompressor mehr arbeitet, sondern ein 1,6-Liter-Turbomotor. Wie haben sich durch diese Neuerungen die Kräfteverhältnisse in der Mittelklasse verschoben? Um das herauszufinden, lassen wir die Basis-Benziner der vier Neuen gegen den Altmeister VW Passat antreten.

 

Karosserie

Welch fürstliche Platzverhältnisse im Skoda Superb herrschen, überrascht auch erfahrene Tester immer wieder aufs Neue. Auf der Rückbank des Tschechen können selbst Personen über 1,90 Meter problemlos die Beine übereinander schlagen. Ein maximaler Knieraum von 47 Zentimetern ist einfach ein Wert, der ansonsten höchstens in der Luxusklasse erreicht wird – wenn überhaupt. Einzig die Kopffreiheit über den Rücksitzen lässt etwas zu wünschen übrig. Die Innenhöhe in der zweiten Reihe fällt mit 91 Zentimetern immerhin 20 Millimeter geringer aus als in BMW und Mazda.

Gerade der Japaner bietet mit seiner coupéhaften Karosserieform den Insassen erstaunlich viel Raum. Selbst Großgewachsene erfreuen sich im Mazda-Fond über ausreichend Kopf-, Schulter und Beinfreiheit. Der VW Passat offeriert in dieser Beziehung ähnliche Verhältnisse. Auf allen fünf Plätzen geht es etwas luftiger zu als im BMW und im Mercedes.

Auf der Rückbank sitzt es sich im 3er wiederum etwas bequemer als in der C-Klasse, in der die Rücklehnen der Vordersitze und der niedrige Dachhimmel der Bewegungsfreiheit deutlich engere Grenzen setzen.

Dafür hinterlässt der Mercedes den etwas besseren Qualitätseindruck als der BMW – wobei sich in diesem Punkt beide auf einem sehr hohen Niveau bewegen. Dicht dahinter folgen VW und Skoda, aber auch deren Materialanmutung und Verarbeitung kann immer noch als Premium bezeichnet werden. Der Mazda hält das Niveau der Konkurrenz nicht ganz, es hapert beispielsweise an der Passgenauigkeit und der Stabilität einzelner Elemente.

Beim Kofferraumvolumen setzt sich der Superb erneut eindrucksvoll in Szene. 565 Liter im Normalzustand, 1670 Liter bei umgeklappter Rückbank schluckt das riesige Gepäckabteil. Entscheidet sich der Kunde für das optionale Reifenpannenset statt für das serienmäßige Reserverad, stehen maximal sogar 1700 Liter zur Verfügung. Denn auch wenn er optisch als klassische Stufenheck-Limousine daherkommt, so ist der Skoda in Wahrheit ein Fließheck-Auto: Dank der so genannten Twindoor-Kofferraumklappe schwingt wahlweise nur der Kofferraumdeckel oder aber die gesamte Klappe inklusive Heckscheibe nach oben. Ein Nachteil des Superb: Vor allem nach hinten ist er wegen seiner Länge und seiner sehr breiten C-Säule nur schwer abzuschätzen. Die Parksensoren in der Heckschürze (340 Euro) sind daher ein Muss.

Den Transportqualitäten des Skoda kommt der Passat noch am nächsten. Sein Kofferraumvolumen entspricht mit 565 Litern exakt dem des Superb bei aufrecht stehenden Rücksitzlehnen. Da müssen sich Besitzer eines Mazda 6 (489 l), BMW 3er (480 l) oder einer Mercedes C-Klasse (475 l) bei der Auswahl ihres Reisegepäcks schon deutlich stärker einschränken.

Bei der Sicherheitsausstattung büßen Mazda und Skoda wertvolle Punkte ein, da für sie – im Gegensatz zu den Konkurrenten – einige Assistenzsysteme nicht angeboten werden. Optionen wie Verkehrsschilderkennung, Abstandswarner oder Tempomat mit Abstandsregler (beim Mazda 6 optional nur für die jeweilige Diesel- und Benziner-Topmotorisierung erhältlich) sucht man in ihren Preislisten vergeblich.

Dem Skoda Superb fehlen zudem ein Spurwechselassistent und eine Rückfahrkamera, und Mazda-Fahrer müssen ebenso wie BMW-Eigner ohne die Option auf hintere Seitenairbags auskommen. Die in der Summe umfangreichste Auswahl an sicherheitssteigernden Assistenzsystemen bietet die C-Klasse. Sie lässt sich ebenso wie der 3er auf Wunsch unter anderem mit eine vorausschauenden Crashsensorik ausrüsten, die im Fall einer drohenden Kollision die Sicherheitsgurte vorstrafft und geöffnete Fenster schließt. Der Passat lässt sich als einziger in diesem Feld mit einem Notbremsassistenten ausrüsten, der in die dynamische Distanzregelung ACC (1265 Euro) integriert ist.

KarosserieMax. PunkteVW Passat 1.4 TSI BlueMotion TechnologyMercedes C 180BMW 316iSkoda Superb 1.4 TSI Green tecMazda 6 2.0 Skyactiv-G 145
Raumangebot vorn1007976788082
Raumangebot hinten1007769739277
Übersichtlichkeit704345454140
Bedienung/ Funktion1008484878580
Kofferraumvolumen1004838396040
Variabilität1002513203025
Zuladung/ Anhängelast803838293837
Sicherheit1508287856465
Qualität/ Verarbeitung200178181180178174
Kapitelbewertung1000654631636668620

 

Fahrkomfort

Der BMW verwöhnt zumindest die Vornsitzenden mit dem höchsten Sitzkomfort. Dank der elektrisch einstellbaren Sportsitze mit variabler Oberschenkel-Auflage (1650 Euro) finden Fahrer jedweder Körperstatur problemlos eine ideale Position hinter dem Lenkrad. Bei höheren Geschwindigkeiten treten im Bereich der A-Säulen und Außenspiegel leichte Pfeifgeräusche auf, die zum insgesamt verhältnismäßig hohen Geräuschniveau im Innenraum beitragen. Bei voller Beladung zeigt sich der 3er im Comfort-Modus des adaptiven Fahrwerks (1100 Euro) etwas unterdämpft, auf groben Unebenheiten kann seine Hinterachse durchschlagen. Ist das Fahrwerk auf „Sport“ eingestellt, verfügt es über mehr Reserven und federt souveräner ab. Für längere Autobahn-Etappen ist die Komforteinstellung hingegen eine sehr empfehlenswerte Option.

Das Fahrwerk der C-Klasse passt sich serienmäßig automatisch den Straßenbedingungen an. Und dieses stetige Wechseln zwischen weicher und straffer Abstimmung gelingt überzeugend. Leer wie beladen spricht die Federung schnell und sensibel an und lässt den C 180 förmlich über den Asphalt gleiten. Zudem verwöhnt der Mercedes mit einem angenehm niedrigen Geräuschnivau sowie der besten Klimatisierung und sichert sich so den Kapitelsieg. Der Skoda Superb bietet den Passagieren in der zweiten Reihe dank der enormen Beinfreiheit und der – wie im Passat – bequem gepolsterten Rückbank den besten Sitzkomfort. Hinzu kommt, dass der Tscheche in beladenem Zustand sogar noch einen besseren Federungskomfort offeriert als der Mercedes – und das, obwohl der Skoda nur über ein konventionelles Fahrwerk verfügt. Adaptive Dämpfer werden für ihn nicht angeboten.

Auch der VW kann in puncto Komfort nicht ganz mit dem Superb mithalten. Sein adaptives DCC-Fahrwerk (1115 Euro) ist insgesamt recht straff abgestimmt. Der Mazda verliert in diesem Kapitel etwas den Anschluss. Leer wie beladen filtert er Unebenheiten gröber als die Konkurrenten. Vor allem die Hinterachse gibt immer wieder Schläge in den Fahrgastraum weiter.

FahrkomfortMax. PunkteVW Passat 1.4 TSI BlueMotion TechnologyMercedes C 180BMW 316iSkoda Superb 1.4 TSI Green tecMazda 6 2.0 Skyactiv-G 145
Sitzkomfort vorn150115119124115108
Sitzkomfort hinten1006762667169
Ergonomie150123121123122117
Innengeräusche504042363836
Geräuscheindruck1007580727670
Klimatisierung503540363332
Federung leer200145147147146142
Federung beladen200143145139146139
Kapitelbewertung1000743756743747713

 

Motor und Getriebe

Während die vier anderen auf Downsizing-Motoren mit kleinen Hubräumen und Turboaufladung vertrauen, verfügt der Mazda 6 über einen 2,0-Liter-Sauger. Mit 145 PS der Zweitstärkste im Feld, setzt der Japaner beim Sprint von null auf 100 km/h gemeinsam mit dem 3er und der C-Klasse die Bestmarke (8,9 Sekunden). In der Elastizität hingegen ist er wegen seiner langen Übersetzung mindestens über zwei (60 bis 100 km/h im fünften Gang) bzw. über vier Sekunden (80 bis 120 km/h im sechsten Gang) langsamer als seine Rivalen. Nicht zuletzt wegen der extrem hohen, wirkungsgradsteigernden Verdichtung von 14:1 schluckt der Mazda-Vierzylinder dafür mit 6,1 Litern am wenigsten.

Der 1,6-Liter-Turbo des Mercedes C 180 ist mit 156 PS das stärkste Triebwerk in diesem Vergleich. Den Leistungsvorteil setzt der Schwabe in die besten Elastizitätswerte (9,4 s und 13,1 s) und die mit Abstand beste Höchstgeschwindigkeit (225 km/h) um. Hinzu kommen die harmonischste Kraftentfaltung und die sehr hohe Laufkultur bei äußerst akzeptablem Verbrauch (6,5 l/100 km), sodass die C-Klasse einem souveränen Kapitelsieg vor dem BMW entgegenfährt, dessen aufgeladener 1,6-Liter-Vierzylinder mit 6,3 Litern etwas sparsamer ist.

Mit 122 (Passat) bzw. 125 PS (Superb) bilden die beiden Vertreter des Volkswagen-Konzerns leistungsmäßig die Schlusslichter – und können den Nachteil in diesem Kapitel nicht wettmachen. Sie haben in der Beschleunigung (Passat: 10,3, Superb: 10,9 s) das Nachsehen, und genehmigen sich mit 6,9 (Passat) bzw. 7,0 Litern (Superb) auch am meisten. Dafür glänzen beide mit einer sehr guten Schaltbarkeit. Beim Passat liegt der Hebel dabei noch eine Idee besser in der Hand und flutscht einen Hauch geschmeidiger und präziser durch die Gassen. Der BMW 316i enttäuscht in dieser Beziehung ein wenig: Bei ihm verläuft das Wechseln in ein anderes Übersetzungsverhältnis ein wenig hakelig, die Gänge müssen mit einem gewissen Kraftaufwand eingelegt werden.

Motor und GetriebeMax. PunkteVW Passat 1.4 TSI BlueMotion TechnologyMercedes C 180BMW 316iSkoda Superb 1.4 TSI Green tecMazda 6 2.0 Skyactiv-G 145
Beschleunigung1509610610691106
Elastizität1006874716958
Höchstgeschwindigkeit1505772605659
Getriebeabstufung1008581788481
Kraftentfaltung502526232423
Laufkultur1007072706866
Verbrauch325251258262249266
Reichweite252018191620
Kapitelbewertung1000672707689657679

 

Fahrdynamik

Auch mit dem neuen 136 PS starken Einstiegs-Benzinmotor unter der Haube kann der BMW 3er in den fahrdynamischen Disziplinen überzeugen. Mit sehr guter Traktion und kräftig zupackenden sowie standfesten Bremsen wird der Münchener seiner Favoritenstellung in diesem Wertungskapitel gerecht. Allerdings ist seine Vorstellung auf dem Handlingkurs nicht gänzlich ohne Tadel: Zackiges Einlenken in spitze Biegungen quittiert der 316i mit recht starkem Untersteuern. Die Lenkung ist zwar präzise und direkt, erreicht aber insgesamt nicht ganz die Qualität des Mercedes-Pendants.

Auf der Teststrecke muss der 3er daher dem Mercedes knapp den Vortritt lassen. Um zwei Zehntelsekunden liegt die Rundenzeit des C 180 unter der des 316i. Dabei umrundet der Mercedes den Kurs mit stoischer Gelassenheit. Er liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße, ausgeprägte Lastwechselreaktionen oder ein untersteuerndes Fahrverhalten sind ihm gänzlich fremd. Auch bei höheren Kurventempi bleibt er absolut unaufgeregt. Zudem kann der Stuttgarter auf dem Parcours seine Motoren-Power voll ausspielen.

Der Passat bewegt sich in puncto Handling-Qualitäten auf ähnlich hohem Niveau wie die C-Klasse. Er lässt sich zielgenau um die Ecken steuern und vermittelt mit seinem absolut vorhersehbaren Fahrverhalten ein gutes Sicherheitsgefühl. Wegen seines Leistungsmankos von 14 PS auf den BMW und sogar 34 PS auf den C 180 hat der VW in puncto Rundenzeiten aber eindeutig das Nachsehen: Pro Umlauf büßt er gegenüber beiden Kontrahenten fast drei Sekunden ein. Wie der BMW erzielt auch der VW Bremswege aus Tempo 100 bis zum Stillstand von unter 36 Metern. Mit 35 Metern bei warmer Bremsanlage setzt er sogar den absoluten Bestwert.

Rund viereinhalb Sekunden beträgt der Rückstand des Skoda beim Handling auf die zwei Vertreter aus Süddeutschland. Dafür ist aber nur bedingt die fehlende Leistung seines Motors verantwortlich zu machen. Mit seiner indirekten Lenkung, starkem Untersteuern und der nur mäßig dosierbaren Bremse macht der Superb keinen Hehl daraus, dass die forcierte Kurvenhatz nicht seine Sache ist.

Die Ehre des agilsten Fronttrieblers wird somit dem Mazda 6 zuteil. Leichtfüßig wedelt er durch den Slalom und macht mit seiner direkten Lenkung auch in Kurven richtig Spaß. Ist das ESP ausgeschaltet, reagiert er bei plötzlichen Lastwechseln nicht so lammfromm wie die in diesem Punkt absolut mustergültigen Skoda und VW, sondern erinnert ein wenig an einen Hecktriebler. Ähnlich wie der BMW drängt das Heck des Japaners bei abrupter Gaswegnahme in Kurven stark nach außen. Wer bei ausgeschaltetem ESP darauf vorbereitet ist, kann diese Reaktion in beiden Fahrzeugen aber bestens zur Steigerung des Fahrspaßes nutzen.

FahrdynamikMax. PunkteVW Passat 1.4 TSI BlueMotion TechnologyMercedes C 180BMW 316iSkoda Superb 1.4 TSI Green tecMazda 6 2.0 Skyactiv-G 145
Handling1504656563952
Slalom1005252565256
Lenkung1007277767074
Geradeauslauf504343384340
Bremsdosierung302020201820
Bremsweg kalt1509486987985
Bremsweg warm15010085978184
Traktion1004348484240
Fahrsicherheit150130128126129126
Wendekreis20101312107
Kapitelbewertung1000610608627563584

 

Umwelt und Kosten

Mit einem Grundpreis von unter 24.000 Euro bietet der Skoda Superb 1.4 TSI viel Auto fürs Geld. Selbst wenn man die optionalen Leichtmetallfelgen mit einrechnet, bleibt der Tscheche etwas günstiger als der Mazda 6 2.0. Darüber hinaus erfreut der Skoda mit dem geringsten Wertverlust. Der Japaner punktet auf der Gegenseite mit den umfangreichsten Garantieleistungen und den niedrigsten Kraftstoffkosten. Mit weitgehend gleicher Technik wie der Skoda kostet der VW Passat 1.4 TSI zwar etwas mehr, dafür stehen für ihn Ausstattungsoptionen zur Wahl, die für den Tschechen nicht erhältlich sind. Hierzu zählen beispielsweise ein Abstandsregeltempomat oder eine Rückfahrkamera. Auch bei den Werkstattkosten punktet der VW gegenüber dem Skoda.

Der BMW 316i und der Mercedes C 180 spielen preislich gesehen in einer anderen Liga. Ausgestattet mit den bewertungsrelevanten Optionen kommen beide Testwagen recht deutlich über die 30.000-Euro-Marke. Der 3er macht mit den zweitgünstigsten Werkstattkosten und – dank des zweitbesten Verbrauchs – den geringeren Ausgaben fürs Tanken etwas Boden gut. Zudem ist seine Wertverlust-Prognose deutlich günstiger als die der C-Klasse.

Die Limousine mit dem Stern kontert im Gegenzug mit den deutlich längeren Laufzeiten bei der Durchrostungs- und bei der Mobilitätsgarantie. Darüber hinaus beeindruckt der Mercedes mit dem komplettesten Angebot an Multimedia-Ausstattungen. So bietet er unter anderem er als einziger serienmäßig eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

Kosten/UmweltMax. PunkteVW Passat 1.4 TSI BlueMotion TechnologyMercedes C 180BMW 316iSkoda Superb 1.4 TSI Green tecMazda 6 2.0 Skyactiv-G 145
Bewerteter Preis675211176192233232
Wertverlust502216202321
Ausstattung251823181823
Multimedia502330252319
Garantie/Gewährleistung502827202833
Werkstattkosten201613151414
Steuer1099999
Versicherung403634343634
Kraftstoff554142434043
Emissionswerte252222222322
Kapitelbewertung1000426392398447450

 

Fazit

In einem ausgesprochen spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen setzt sich der VW Passat schließlich knapp, aber verdient durch. Er gewinnt zwar kein Einzelkapitel, mischt aber dennoch überall weit vorn mit – mithin ein Indiz für die Ausgewogenheit des Wolfsburgers.

Im Kampf um Platz zwei setzt sich der Mercedes C 180 dank seines im Vergleich bärenstarken Motors und des überzeugend gelösten Spagats zwischen Komfort und Sportlichkeit hauchdünn gegen den BMW 316i durch. Der Münchener verbucht für sich, auch mit der neuen Einstiegs-Motorisierung über erstklassige fahrdynamische Talente zu verfügen.

Der Skoda Superb auf dem vierten Rang empfiehlt sich als preislich attraktives Angebot für Komfortbewusste. Neben der beeindruckenden Größe seines Innenraums überzeugt er als Fließheck-Modell zudem mit einer hohen Variabilität.

Der relativ große Punkterückstand des Mazda 6 wird seinen Qualitäten nicht ganz gerecht. Das äußerst gelungene Design, der sparsame Motor und der günstige Preis machen ihn zu einer interessanten Alternative.

Gesamtbewertung

Max. PunkteVW Passat 1.4 TSI BlueMotion TechnologyMercedes C 180BMW 316iSkoda Superb 1.4 TSI Green tecMazda 6 2.0 Skyactiv-G 145
Summe500031053094309330823046
Platzierung12345

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