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BMW 320i, Mercedes C 200 K und Volvo S40 2.4i

Leuchtende Beispiele

Fahrkomfort

Derbe Fahrbahnunebenheiten wie Schlaglöcher, Querfugen und Kanaldeckel filtert der BMW am besten. Die sensibel ansprechende Feder-Dämpfer-Einheit trägt seine Passagiere – sowohl leer als auch mit maximaler Zuladung – am geschmeidigsten über Unebenheiten aller Art. Auch Mercedes setzt auf Komfort. Die C-Klasse federt nicht ganz so harmonisch, doch kann auch dem Schwaben ein ebenfalls hohes Niveau bescheinigt werden. Dass Volvo eine eher sportliche Zielrichtung verfolgt, zeigt der S40 auf den Marterpisten. Schnell aufeinander folgende Bodenwellen verarbeitet er wesentlich steifbeiniger. Kleinere Unebenheiten sind zwar deutlich spürbar, aber diese schluckt das Fahrwerk wiederum gut. Windgeräusche an der A-Säule und kurze Sitzflächen schränken den Komfort zusätzlich ein. Leise und mit langstreckentauglichen, breiten Sitzen sichert sich der Mercedes den Kapitelsieg. Die gut konturierten, aber straffen Polster im BMW bescheren ihm einen Punktabzug, bieten aber einen guten Seitenhalt.

FahrkomfortMax. PunkteMercedes C 200 KompressorBMW 320 iVolvo S40 2.4i
Sitzkomfort vorn1501009590
Sitzkomfort hinten100706568
Ergonomie150125130118
Innengeräusche50464346
Geräuscheindruck100687065
Klimatisierung50392628
Federung leer200140150135
Federung beladen200150153144
Kapitelbewertung1000738732694
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Motor & Getriebe

Mercedes setzt auf einen Vierzylinder mit 1,8 Liter Hubraum, der es mittels Kompressor auf 163 PS bringt. Der Volvo verfügt über fünf Zylinder und schöpft seine 170 PS aus hubraumstarken 2,4 Litern, während der gleich starke BMW einen 2,2-Liter-Reihen-Sechszylinder unter seiner Haube beherbergt. Auf Grund der Leistungsnähe liefert sich das Trio nahezu ein Kopf-an-Kopf Rennen. Für den Sprint von null auf 100 km/h benötigt der 320i exakt 8,8 Sekunden, der Volvo 9,1 und der Mercedes 9,3 Sekunden. Der Einsatz des mechanischen Laders ist beim C 200 kaum spürbar, der raue Motorenklang durch eine aufwändige Motorkapselung gut gedämmt. Der sonor-sympathische Klang des vibrationsarmen Volvo-Fünfzylinders überzeugt, sieht man von leichten Brummfrequenzen zwischen 3500 und 4500 Umdrehungen einmal ab. Mit der samtig-weichen Laufkultur des BMW kann er aber nicht mithalten. Die genaue Fünfgang-Schaltbox des Bayern ist ein Muster an Präzision, allerdings treibt die kurze Übersetzung den Motor bei Vollgas auf der Autobahn (Spitze: 226 km/h) in den roten Bereich. Leichtgängig und gut abgestuft arbeitet die Schaltung im Volvo, der mit 220 km/h nur unwesentlich langsamer ist. Dem 234 km/h schnellen Mercedes müssen sich jedoch beide beugen. Den Tempo-Vorsprung verdankt der Schwabe hauptsächlich seiner langen Übersetzung, vor allem im sechsten Gang. Seit seiner Überarbeitung gestaltet sich die Arbeit am Schalthebel nun einfacher, doch weiterhin etwas widerspenstig. Dafür erzielt der Mercedes mit 9,5 Litern den günstigsten Verbrauch. Exakt 9,8 Liter gönnt sich der BMW, allerdings teures Super Plus, beim Volvo sind es im Schnitt 10,0 Liter Super.

Motor und getriebeMax. PunkteMercedes C 200 KompressorBMW 320 iVolvo S40 2.4i
Beschleunigung200142147144
Elastizität0---
Höchstgeschwindigkeit2001049690
Getriebeabstufung100769088
Kraftentfaltung50728379
Laufkultur100252624
Verbrauch200145142140
Reichweite50232221
Kapitelbewertung900587606586
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Mercedes C 200 Kompressor

PS/KW 163/120

0-100 km/h in 9.30s

Heckantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 234 km/h

Preis 29.464,00 €

BMW 320 i

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 8.80s

Heckantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 226 km/h

Preis 29.800,00 €

Volvo S40 2.4i

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 9.10s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 220 km/h

Preis 24.350,00 €