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Redaktions-Blog

Mazda 787B in Le Mans 2011

Mazda 787B in Le Mans 2011

Nach 20 Jahren bringt Mazda den Wankel-Sieger 787B nach Le Mans zurück

Zwanzig Jahre nach seinem Sieg bringt Mazda den 787B zurück nach Le Mans. Der damalige Zielfahrer des 24h-Rennens, Johnny Herbert, steigt ein, gibt Gas – und zwar richtig. Zum Schluss darf er nachholen, was er vor 20 Jahren nicht konnte: Auf das Siegertreppchen steigen und jubeln. 1991 war Herbert wegen Problemen mit seinem Trinkschlauch dehydriert aus dem Auto gestiegen und musste erst einmal ins Lazarett. Von dem Sound des Vierscheiben-Wankel können Sie später ihren Enkeln erzählen – also Regler voll aufdrehen; der Motor kann 11.000 U/min.


Übrigens sind die Schweizer Kollegen von radical-mag.com das Auto gefahren. Zwar nur auf Mallorca und nicht in Le Mans. Macht nichts, der Text lohnt sich:

"Es ist alles ganz einfach: Den Hauptschalter drehen, Startknopf drücken und losfahren. Du brauchst keine hohen Drehzahlen zum Losfahren, der Motor hat so viel Drehmoment, fahr einfach weg wie du es mit einem Porsche oder Lamborghini auch tun würdest." Wie bitte, wie mit einem profanen 911er losfahren? Kein zickiges Gehabe - das ist doch ein Le-Mans-Auto? Ich bin erstaunt, aber wahrscheinlich sollen die beruhigenden Worte mir einfach meine Nervosität nehmen. Es kann doch nicht sein, dass das alles so einfach ist.

Ist es nicht, zumindest das Einsteigen nicht. Es ist schon verdammt eng da drin. Nach fünf Minuten bin ich festgeschnallt, das Lenkrad wird aufgesetzt. Ich drehe den Hauptschalter, im Wageninneren beginnt es zu sirren und zu surren - die Benzinpumpen sind also an der Arbeit. Es ist heiss im Auto, der Schweiss befeuchtet das Innenleben meines Helms wie ein Platzregen in den Tropen. Mit einem satten "Plopp" schliessen sich die beiden Türen. Jetzt bin ich allein mit dem Monster - diese Mischung aus Vorfreude und Respekt habe ich lange nicht mehr gespürt...

andreas.of

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