Blaue Kennzeichen: Elektroautos bald leichter erkennbar? Hamburg macht blau

25.09.2013

Mit blauen Kennzeichen will Hamburg Elektroautos leichter erkennbar machen. So könnten den Stromern auch leicht Priviliegien erteilt werden

Die Möglichkeiten zur Förderung von Elektroautos sind vielfältig, zumindest in Deutschland verlangen die Autobauer aber nach deutlich mehr Engagement seitens der Politik – schon jetzt scheint das offiziell ausgegebene Ziel von einer Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 unerreichbar. Eine weitere Idee zum Thema Elektroauto-Förderung kommt nun aus Hamburg und soll bundesweit neuen Schwung in die Debatte bringen.

 

Blaue Kennzeichen: Elektroautos bald leichter erkennbar?

In erster Linie dreht sich die Idee um das Nummernschild der Stromer, denn durch eine klare farbliche Trennung von konventionell angetriebenen Autos könnte man Elektroautos sehr einfach diverse Privilegien zusprechen. So wäre es beispielsweise denkbar, dass die lokal emissionsfreien Elektroautos in Innenstädten kostenlos parken oder die Bus-Spur nutzen dürfen.

Damit Polizei und Ordnungsamt schnell erkennen können, ob es sich bei einem Auto um ein Elektroauto oder ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor handelt, schlägt die Stadt Hamburg ein Einführung blauer Kennzeichen vor: Eine blaue Umrandung, blaue Schriftzeichen und ein natürlich ebenfalls blaues E am Ende des Kennzeichens sollen den Elektro-Autos eines Tages gewisse Sonderrechte einräumen.

Ob die Hamburger Idee eines Tages Realität wird, bleibt derzeit noch abzuwarten: Zunächst müssen sich der Bundesrat und der neu gewählte Bundestag mit dem Thema befassen, mit einer schnellen Umsetzung ist also nicht zu rechnen.

Benny Hiltscher

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