Blackhawk Museum: Traumwagen-Sammlung Auto-Legenden Seite an Seite

21.08.2016

Am Ende einer Einkaufspassage zwischen San Francisco und Nirgendwo verirren wir uns ins Blackhawk Museum und trauen unseren Augen kaum: Auto-Legenden auf schwarzem Marmor!

Burger und Milkshake, Sneakers und Haushaltselektronik – die Shopping Mall am 3700 Blackhawk Plaza in Danville, 94506 California, sieht aus wie tausende ihrer Art in den USA. Ganz hinten thront aber ein Klotz aus polierten, roten Marmor-Fassaden mit schwarz verspiegelten Glasfronten. So sehen normalerweise Bankfilialen oder Versicherungszentralen aus. Wer jetzt vom Shopping-Rausch ermüdet auf der großen Freitreppe landet und dann seiner Neugierde folgend ins Innere des "Blackhawk Museum" huscht, bekommt den süßesten Schock seines Lebens: Zuerst sind da das Foyer mit hochglanzpolierten Holzverkleidungen an der Information und ein plüschiger Teppich, aber dann fällt der Blick durch die Türen am Ende des Raums – und man reibt sich fassungslos die Augen. Es ist ein Moment wie das Festfrieren am Schaufenster eines Juweliers: geheimnisvolle Spot-Beleuchtung, schwarzer Samt – und darauf die unglaublichsten Schmuckstücke, die man sich vorstellen kann. Nur dass es sich in diesem Fall nicht um Juwelen und Edelsteine handelt, sondern um alte Autos. Verrückt. Glamourös. Exklusiv. Hier stehen nicht nur legendäre Meilensteine der Automobil-Geschichte, sozusagen die Greatest Hits, sondern auch die überdrehten, knallbunten Einzelstücke privater Sammler sowie die Showcar-Helden vergangener Zeiten.

Video: Kleines Missgeschick sorgt für Millionen-Schaden

 

 

Treffen der Auto-Legenden im Blackhawk-Museum

Präsentiert wird auf spiegelglattem, schwarzem Marmor-Boden, Leucht-Spots an der niedrigen Raumdecke werfen unzählige Glanzreflexe auf Lack und Chrom, die Atmosphäre ist regelrecht feierlich. Während andere Museen eine sorgfältig kuratierte Dramaturgie und erzählende Präsentation pflegen, setzt das "Blackhawk Museum" nahezu ausschließlich auf die Autos selbst. Diese sind bis zum beinahe künstlichen Überperfektions-Zustand gepflegt: blinkender Lack, perfekte Chrom-Details, glänzendes Leder, spiegelnd polierte Holzoberflächen. Man möchte die ganze Zeit nur anfassen und grinsen. Dies ist der Hollywood-Blockbuster unter den Auto-Museen: keine Handlung, aber Special Effects am laufenden Band. Eigentlich fehlt beim Rundgang durch die 6500 Quadratmeter große Ausstellungshalle nur noch eine große Tüte Popcorn. Und dann: BAMM! WOW! Wahnsinns-Autos pur. 1982 vom Immobilien-Mogul Ken Behring gegründet, ist das Museum inzwischen auch Mitglied des Concours d’Elégance, darüber hinaus gehört es zum US-amerikanischen Museumsverbund Smithsonian. Und das hat einen skurrilen Nebeneffekt: Allein nur tolle Autos sind den anreisenden Schulklassen – oder besser: den verdutzten Pädagogen – etwas zu monothematisch, deshalb beherbergt das obere Stockwerk eine zugegebenermaßen vollkommen irre Ausstellung über die Geschichte des Wilden Westens mit ausgestopften Büffeln, Indianer-Friedenspfeifen, Knarren und Siedlerromantik. Definitiv auch toll …

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