Billiger reparieren mit Smart Repair Clevere Auto-Reparatur

12.10.2010

Ausbessern statt tauschen: Mit Smart Repair sparen Sie Zeit und Geld. Das steckt hinter der intelligenten Technik

Kleiner Schaden, große Rechnung – diese Erfahrung kennen viele Autofahrer nur zu gut. Doch bevor wegen einer kleinen Delle gleich der ganze Kotflügel ausgetauscht oder neu lackiert wird, sollten Sie in der Werkstatt lieber nach Smart Repair fragen. Hier gilt der Grundsatz: kleiner Schaden, kleine Reparatur.

Smart Repair spart Arbeitszeit und damit Geld
Bei diesen Techniken konzentrieren sich die Spezialisten allein auf die beschädigte Stelle. „Dabei wird nur eine geringe Menge Material verbraucht“, weiß Sebastian Gürtler, Leiter Smart Repair bei A.T.U. Zudem lässt sich der Schaden schneller beseitigen, es fallen also weniger Arbeitsstunden an. „Diese Einsparungen geben wir dann an unsere Kunden weiter.“ Zusätzliches Plus: Das Auto kann schon nach wenigen Stunden wieder abgeholt werden.

Die smarten Reparaturen beschränken sich jedoch nicht nur auf die Karosserie – auch Leder, Polster und Kunststoffe lassen sich clever instand setzen. Anhand von vier Beschädigungen zeigen wir Ihnen, wie die smarten Reparaturen funktionieren und wieviel Sie – am Beispiel eines 3er BMW – sparen können.

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Alle Angaben enthalten bereits den Arbeitslohn. „Die Vorteile von Smart Repair haben auch die meisten Versicherungen überzeugt, die diese Methoden als gleichwertige Reparaturen anerkennen“, so Gürtler. Auch das Umweltgewissen kann sich freuen: Bei smarten Reparaturen fallen bis zu 70 Prozent weniger CO2 an als bei herkömmlichen Methoden.

Delle im Kotflügel
Kommt der Mechaniker leicht von hinten an die Beule, drückt er diese mit einem Spezialhebel heraus. Ansonsten verwendet er einen Stab mit einem Schlaggewicht. Per Klebeplakette mit dem Blech verbunden, wird die Delle mit einem Ruck herausgezogen. Die smarte Reparatur kostet 100 Euro, für den Austausch des Kotflügels wären 450 Euro fällig.

Beschädigtes Armaturenbrett

Die alte Telefonhalterung hinterlässt oft unschöne Löcher im Armaturenbrett. Damit diese nicht zum Dauerzustand werden, stopfen die Experten die Stellen mit einer Gummimischung. Schwieriger ist die Nachbildung der Oberfläche: Der Mechaniker verwendet einen Negativabdruck, um die ursprüngliche Maserung zu erreichen. Bei kleineren Schäden werden die Muster von Hand wieder hergestellt – hier zeigt sich das Können des Spezialisten. Die Ersparnis beträgt bis zu 90 Prozent: Die intelligente Reparatur ist mit 80 Euro viel günstiger als der komplette Austausch des Armaturenbretts für 800 Euro inklusive Arbeitslohn.

Brandloch im Sitzpolster
Hier ist ein penibles Auge und Fingerspitzengefühl gefragt: Der Spezialist muss die Farbe des Sitzes aus verschiedenen Kunstfasern zusammenmischen. Dazu kommt ein wärmeempfindlicher Pulverkleber, der die Füllung zusammenhält. Ein Mini-Bügeleisen erwärmt das Pulver und verschließt die Stelle. Als Deckschicht dienen weitere Fasern, die der Mechaniker mit einem Verstäuber aufträgt. Obwohl der verwendete Klebstoff sehr stark ist, hält eine solche Reparatur an häufig beanspruchten Stellen nicht ewig. Die Kostenbilanz spricht aber für die smarte Reparatur: 60 statt 250 Euro für den Austausch des Polsters.

Lackschäden an den Türen
Der Spezialist konzentriert sich auf die beschädigte Stelle. Sie wird abgeschliffen, neu grundiert und der Lack mit einer handlichen Airbrush-Pistole aufgetragen. Würden Austausch und Neulackierung der Türen rund 1200 Euro kosten, schlägt die smarte Reparatur nur mit 250 Euro zu Buche.
Markus Bach

AUTO ZEITUNG

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