Bentley Continental GT V8 S: Fahrbericht, Bilder & technische Daten Zuckerguss

17.03.2014

Bentley macht dem Continental GT V8 Beine und spendiert dem kleinen Bruder des W12 21 Extra-PS. Fahrbericht

Die Arithmetik lügt bekanntlich nicht. So ist zwischen dem Bentley Continental GT W12 mit 575 PS und dem Einsteiger-Modell GT mit 507 PS locker noch Platz für eine weitere Variante. Davon sind zumindest die Vertriebsstrategen der edlen Volkswagen-Tochter aus Crewe überzeugt.

 

Continental GT V8 S: Gigantische Kraftentfaltung

Deswegen gibt es jetzt als Coupé und Cabrio noch eine weitere Continental-Version namens GT V8 S, die 21 PS mehr als der Basis-V8 auf die 20-Zöller wuchtet. Kombiniert mit dem maximalen Drehmoment von 680 Newtonmetern bedeutet das: auf Tempo 100 in 4,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 309 km/h. Die Kraftentfaltung des vier Liter großen Achtzylinder-Biturbos, der bei geringer Beanspruchung vier Zylinder abschaltet, ist gigantisch.

Um diese Kraftspritze ebenso stimmungsvoll wie artgerecht in Szene zu setzen, drehten die Techniker am Turbo-Dampfrad und erhöhten den Ladedruck um 0,1 bar. Die Sportauspuffanlage erzeugt weniger Gegendruck und unter Last eine herrlich bollernde Begleitmusik. Also rauf auf den verwinkelten Bergpass. Schon nach den ersten Kurven merkt der Pilot, dass auch der Edel-Brite mit dem „S“ im Signet von der Traktion und Agilität des Allradantriebs profitiert – trotz spürbaren  Übergewichts. 

Die Technik mitsamt der Torsen-C-Kupplung stammt von Audi. Dank der hecklastigen Grundauslegung, bei der 60 Prozent der Kraft zur Hinterachse geleitet werden, bollert der Bentley Continental GT V8 S zackig um die Ecken. Damit der 2,5 Tonnen schwere 2+2-Sitzer im Grenzbereich nicht noch mehr über die Vorderräder nach außen schiebt, haben die Ingenieure Fahrwerk und Federn versteift, die Karosserie einen Zentimeter tiefergelegt und das Sportprogramm nachgeschärft.

Im Interieur fallen positiv der schicke Klavierlack und die verchromten Drehringe auf. Das träge arbeitende Navigationsgerät dagegen stört nicht nur in einem Luxuscoupé, das mindestens 180.285 Euro kostet.

Wolfgang Gomoll

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