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Bentayga mit Breitling-Tourbillon von Mulliner

Teurer Wecker fürs Bentley-SUV

Wer viel hat, gibt gerne aus. Gemäß dieser Devise baut Bentley-Veredler Mulliner eine Riesen-Breitling in den Bentayga und verdoppelt damit dessen Wert gleich mit.

Wenn ein Bentley die Werkshallen des britischen Veredler Mulliner durchlaufen hat, ist er meist noch einen Zacken luxuriöser, als er von Haus aus eh schon wäre – "Kick it up a notch", wie der Engländer sagen würde. Das Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Kutschenbau hat nun das neue Bentley-SUV durchgecheckt und festgestellt, dass dem an Edelhölzern und gesteppten Leder nicht armen Cockpit zur Perfektion noch etwas fehlt. Ein großer Zeitmesser soll es sein, technisch komplex und schön mittig platziert. Und weil man das Geld hat – und vermeintlich auch das Stilempfinden – fiel die Wahl auf einen überdimensionierte Breitling Tourbillion, den man exklusiv für den Bentayga entwickeln ließ.

Tourbillon bedeutet Wirbelwind

Tourbillion, das ist eine ausgefeilte Uhrentechnik, die um 1800 in der Schweiz entwickelt wurde und dafür sorgen soll, Fehler der Ganggenauigkeit durch die Schwerkraft auszugleichen. Eine technische Spielerei, die heute bevorzugt bei Luxus-Uhren Verwendung findet. Und nun eben auch im Bentayga. Alle 15 Minuten dreht sich die etwa 8 Zentimeter breite Uhr in ihrer Fassung, um das Automatikwerk mit Schwung zu versorgen. Die Materialien, die Verwendung finden, sind natürlich nur vom Allerfeinsten. Roségold und Weißgold stehen zur Auswahl, aber auch schwarzes Ebenholz mit dreifacher Diamant-Einfassung. Kosten soll der Edel-Wecker dann auch mal gleich genauso viel wie das SUV selbst. 150.000 Pfund (205.672 Euro) wollen den Besitzer wechseln, bevor man den Anblick einer rotierenden Riesen-Breitling bei Geländefahrt genießen kann.

Bildergalerie starten: Breitling Tourbillion im Bentayga