Automärkte 2014: Mexiko wächst, Brasilien schrumpft Unterschiedliche Entwicklung

09.01.2015

Das einstige Boomland Brasilien hat bei der Produktion 2014 ein Minus hingelegt. Der Aufschwung hat sich ins nördliche Mexiko verlagert

In den beiden wichtigsten Automärkten Lateinamerikas fällt die Jahresbilanz 2014 unterschiedlich aus. Während die mexikanische Automobilindustrie erneut kräftig zulegte, verlor die Fahrzeugproduktion in Brasilien deutlich an Schwung. Im vergangenen Jahr seien in Mexiko 3,2 Millionen Pkw vom Band gerollt, teilte der Automobilverband am Donnerstag mit. Das waren 9,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit stieg Mexiko nach Angaben des Verbands zum siebtgrößten Herstellerland der Welt auf. Der Export stieg um 9,1 Prozent auf 2,6 Millionen Fahrzeuge.

 

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In Brasilien sank die Produktion von Autos, Bussen und Lkw 2014 hingegen um 15,3 Prozent auf 3,14 Millionen Fahrzeuge, wie der Herstellerverband mitteilte. Die Krise hat bereits zu Entlassungen unter anderem bei VW und in der brasilianischen Nutzfahrzeugsparte von Daimler geführt. Allein VW trennt sich in Brasilien von 800 Mitarbeitern, weshalb der Autobauer aus Wolfsburg sich in seinem Hauptwerk Anchieta seit drei Tagen mit Streiks konfrontiert sieht.

Die Hersteller in Mexiko zeigten sich dagegen zufrieden mit ihren Zuwächsen. «Das ist ein neuer Rekord und übersteigt selbst unsere eigenen Erwartungen», sagte Verbandschef Eduardo Solís. Bis 2020 rechnet er damit, dass Mexiko pro Jahr fünf Millionen Autos fertigt. Zuletzt hatten mehrere Konzerne hohe Investitionen angekündigt. So wollen Daimler, BMW und Audi neue Werke in Mexiko bauen.

AUTO ZEITUNG

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