Autofahren: Auf Beifahrer-Sprüche richtig reagieren Blöde Sprüche richtig kontern

08.09.2015

Autofahrer haben es oft nicht leicht, denn neben unübersichtlichen Verkehrssituationen sorgt auch Streit mit dem Beifahrer oft für zusätzlichen Stress.

Der eine quasselt unentwegt. Der andere gibt ständig neunmalkluge Tipps und bremst immer mit. Und der nächste kennt überall eine Abkürzung. Beifahrer können einem mächtig auf die Nerven gehen. Gerade wenn Mann und Frau zusammen auf der Straße unterwegs sind, geht das nicht immer gut. Aber auch Alt und Jung sind im Auto nicht immer ein Dreamteam. Zurücklehnen und nichts tun ist zwar die falsche Devise als Beifahrer - er kann sich durchaus als Co-Pilot nützlich machen. Als Besserwisser sollte er sich aber nicht aufspielen, sagt Sven Rademacher vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Ebenso daneben ist es, Hektik zu verbreiten und den Fahrer damit zu verunsichern.

Nervige Beifahrer-Sprüche: Wie Autofahrer gut reagieren

Und für redselige Mitmenschen gilt das Motto: Weniger ist manchmal mehr. «Man muss auch wissen, wann man besser mal die Klappe hält.» Wenn der Fahrer sich konzentrieren muss, sollte der andere ihn nicht ablenken. Über Spiegel und Radio muss außerdem der Fahrer die Hoheit haben, ergänzt Herbert Engelmohr vom Automobilclub von Deutschland (AvD). Den Rückspiegel einfach ungefragt als Schminkspiegel zu benutzen oder Musik statt des Verkehrsfunks anzumachen, geht also gar nicht.

- Grüner wird's nicht: Die Situation: Frau am Steuer, Mann daneben. Der spielt den Besserwisser, als sie an der Ampel nicht schnell genug in die Gänge kommt. Er will damit sagen: Fahr endlich, du lahme Ente! Und natürlich beweisen, dass er den besseren Überblick hat.
Tipp: Nicht hetzen und verunsichern lassen, rät Rademacher. Wenn es dem Partner nicht schnell genug geht, soll er selber fahren. Ansonsten sollte man dem anderen klarmachen: Wenn ich fahre, geht es nach meinem Tempo. Das kann man auch ganz offen sagen - etwa so: «Danke, aber ich fahre».

- Fahr nicht so dicht auf, Schatz: Die Situation: Mann am Steuer, Frau daneben. Die beiden stecken im Stau oder im Stadtverkehr, wo der Verkehr nun mal dicht ist und jeder an der Stoßstange vom Vordermann klebt. Nicht so dicht auffahren? Super Empfehlung!
Tipp: Wenn einem solche Ratschläge zu viel werden, darf man das ruhig sagen - etwa so: «Ich hab' das im Griff, lass mich mal machen», sagt Rademacher. Ansonsten heißt es, dem anderen die Angst zu nehmen. Dabei gilt: Auch wenn es vielleicht nervt - wenn der Beifahrer sich unwohl fühlt, sollte der Fahrer das ernst nehmen und fragen, woran es liegt. Ist dessen Fahrstil dem anderen einfach zu forsch, lässt sich dieses Gefühl nicht wegdiskutieren. Dann hilft nur langsamer fahren.

Weitere Nervige Sprüche im Überblick gibt es in unserer Bildergalerie.

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