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Ratgeber: Ersatzteile fürs Auto – Gebrauchtteile und Nachbauteile

Günstige Alternativen

Ärgerlich: In den letzten Jahren sind Ersatzteile bis zu 54 Prozent teurer geworden. Wir verraten, wie Sie trotzdem sparen können

Es scheint, als würden die Werkstätten bald den Tankstellen Konkurrenz machen: So sind die Kosten für sechs beispielhaft ausgewählte Ersatzteile eines BMW 320d seit 2002 um 54,4 Prozent gestiegen – für einen Liter Super mussten wir in diesem Zeitraum 57,6 Prozent mehr bezahlen. Allein der Preis für einen neuen Stoßfänger hat sich von 202 auf 318 Euro verteuert.

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Dabei ist der BMW kein Einzelfall: Auch die Besitzer eines VW Golf 1.6 müssen bei einem Defekt tiefer in die Tasche greifen. Hier stiegen die Preise für die sechs Ersatzteile um 23,3 Prozent. Zum Vergleich: Die Teuerungsrate im Einzelhandel betrug in den letzten zehn Jahren moderate 10,4 Prozent. Kein Wunder, dass jeder Autobesitzer pro Fahrzeug und Jahr 173 Euro für Reparaturen ausgibt.

Wer einen sechs Jahre alten Gebrauchten besitzt, muss im Schnitt sogar mit 241 Euro rechnen. Doch mit Ersatzteilen ist es wie mit Markenkleidung: Klebt ein bestimmtes Etikett auf dem Produkt, ist es gleich viel teurer. So kostet die Lichtmaschine eines Golf mit VW-Logo 598 Euro, mit Zulieferer-Signet dagegen nur 190 Euro.

Qualitative Unterschiede gibt es kaum, beide Teile kommen aus der gleichen Fabrik. Weiterer Vorteil: Autobesitzer müssen nicht mehr umständlich alle Teilehändler abklappern oder auf Schrottplätzen stöbern – neue und gebrauchte Ersatzteile gibt es heute bequem im Internet.