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Mobile Navigationsgeräte im Preisvergleich

Sparen beim Navikauf

Wer die Preise für mobile Navigeräte in Autohäusern und Online-Shops vergleicht, stellt enorme Unterschiede fest. Kühle Rechner können bis zu 550 Euro sparen

Mobile Navigationsgeräte bieten gegenüber Festeinbau-Systemen viele Vorteile: Sie sind um ein Vielfaches günstiger, lassen sich auch in Zweit- oder Mietwagen nutzen und bieten eine komfortable Adress-Eingabe, die sich bereits zu Hause oder bequem am Schreibtisch im Büro durchführen lässt. Auch Software-Aktualisierungen sind hier günstiger. Statt über teure Update-CDs gelangt neues Kartenmaterial via Internet aufs Gerät – und das oft ohne Zusatzkosten.

Aber nicht nur Elektronik-Märkte, Discounter und Internet-Shops, sondern auch Autohäuser bieten mobile Navigationssysteme an. Hier lohnt es sich, genauer hinzusehen und nachzurechnen, die Kosten differieren enorm. Manche Händler verlangen Apothekenpreise, andere lassen sich nur den Mehraufwand für den professionellen Einbau vergüten. Die Autohäuser von BMW, Mini und Peugeot bieten ihre mobilen Navigationslösungen sogar zu deutlich niedrigeren Preisen an als Elektronikmäkte und Web-Shops (siehe Bildergalerie).

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Doch das sind die Ausnahmen. Seat zum Beispiel langt besonders kräftig zu. Wer für den Ibiza das TomTom XL Europe IQR 2nd Edition bestellt, muss 683 Euro hinblättern. Im Web-Shop mehrerer Anbieter erhält man ein vergleichbares Navi von TomTom für 133 Euro. Hier sparen Sie also ganze 550 Euro. Auch bei Honda- und Volvo-Modellen lohnt der Vergleich, hier sind die Lotsen über 300, bei Citroën und VW über 200 Euro günstiger. Während beim Suzuki-Händler das Clarion MAP 790 als Nachrüst-Navigator fast 400 Euro kostet, ist es in Elektronikmärkten und Online-Shops schon für 250 Euro erhältlich. Einen Vorteil gibt es allerdings beim Kauf im Autohaus: Bei den Seat-, Honda-, Volvo-, Citroën-, VW-, Kia-, Fiat-, Ford-, BMW-, Mini- und Peugeot-Modellen bekommt der Kunde hier eine passende Dockingstation zum Navigator direkt dazu. Diese besteht aus einem Kunststoffteil, das im Armaturenträger eingelassen ist und eine sichere Befestigung des mobilen Geräts ermöglicht.

VERALTETE RESTPOSTEN
Doch Achtung: Der teure Seat-Lotse etwa ist beim Navi-Hersteller TomTom bereits seit einem Jahr nicht mehr zu haben, denn diese Baureihe wurde längst durch aktuellere Geräte ersetzt. Auch bei Fiat-, Dacia- und Peugeot- Händlern fanden wir Auslaufmodelle von Becker, Garmin und TomTom in den Preislisten. Die Nachteile solcher Navis sind klar: Neben veralteten Karten verfügen diese elektronischen Helfer meist über langsamere Prozessoren, überholte Menü-Führungen und schlechter funktionierende Stauwarnungen.
Holger Ippen

VORTEIL DOCKINGSTATION
EINFACH AUFSTECKEN
Mobile Navigationsgeräte sollten beim geparkten Auto abgenommen und für Langfinger „unsichtbar“ verstaut werden. Das funktioniert mit fest in die Instrumententafel integrierten Adaptern schneller und weit besser als bei Saugfußhaltern, die an der Windschutzscheibe befestigt und immer wieder neu ausgerichtet werden müssen. Dockingstationen sind zudem mit dem Bordnetz verbunden, um die Akkus nachzuladen. Bei einigen Systemen (zum Beispiel BMW und Mini) besteht über die Dockingstation eine zusätzliche Verbindung zu den Autolautsprechern. Klare Vorteile: stets voller Akku, guter Klang, freie Steckdose und kein Kabelsalat im Auto.