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Neuer Skoda Rapid: Erster Test gegen Kia ceed Kompaktklasse 2012

Kia cee'd 1.4 CVVT | Skoda Rapid 1.2 TSI

Viel Platz zum günstigen Preis soll der neue Skoda Rapid bieten. Im harten Vergleichstest mit dem Kia cee’d muss der Tscheche zeigen, ob er es mit der Kompaktklasse aufnehmen kann

Gute Qualität zum fairen Preis ist eines der Erfolgsrezepte der Marke Skoda, doch nicht das alleinige. Oft wird übersehen, dass der Traditionshersteller aus dem tschechischen Mlada Boleslaw, seit 1991 zur großen Familie des VW-Konzerns gehörend, eine weitere Erfolgsmasche hat: Nischenmodelle. Oder ausführlicher: Modelle, die sich den üblichen Klassen-Einordnungen entziehen, weil sie für die eine zu groß, die andere dagegen etwas zu klein und preiswert sind.

Der Skoda Octavia funktioniert nach diesem Rezept, der größere Superb ebenso. Und auch der Yeti punktet mit verkürzter Kompakt-SUV-Plattform. Im letzten Jahr baute Skoda so fast 880.000 Autos – mehr als je zuvor. Der Skoda Rapid soll ab Herbst 2012 dafür sorgen, dass das so bleibt. Er basiert zwar im Wesentlichen auf der Polo-Fabia-Plattform, bietet jedoch mehr Platz als in der größeren Kompaktklasse üblich. Und das zu Preisen ab rund 14.000 Euro. Ob das reicht, um mit dem beliebten Kia cee’d mitzuhalten?

Karosserie

An Länge, Radstand und Knieraum im Fond mangelt es dem gar nicht mal so kleinen Tschechen jedenfalls nicht. Mit seiner Gesamtlänge von 4,5 Metern hätte er vor wenigen Jahren noch gut in die Mittelklasse gepasst. Ein Audi A4 der bis 2004 gebauten Baureihe B6 ist beispielsweise nur wenige Millimeter länger. Entsprechend großzügig ist das Platzangebot für vier Insassen. Beinfreiheit und Knieraum in der ersten und zweiten Reihe des Rapid sind deutlich besser als im etwas kürzeren Kia. Dass der Skoda Rapid doch kein ganz ausgewachsener Kompakter ist, zeigt sich an der mangelnden Innenbreite. Hier kneift er schon mal an den Schultern.

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Keine Einschränkungen dagegen beim Kofferraum. Hinter der weit öffnenden Heckklappe tut sich eine tiefe Höhle auf mit 550 Liter Ladevolumen und bis 1490 Liter erweiterbar – das hat in dieser Klasse kaum einer zu bieten. Auch der Kia cee’d nicht, obwohl er mit seinem 380 Liter fassenden Kofferraum ebenfalls einiges an Raumfülle in petto hat. Dass der Koreaner das Karosseriekapitel dennoch knapp gewinnt, liegt unter anderem an seiner spürbar luftigeren Innenbreite, der höheren Zuladung, der etwas feineren Materialqualität und der umfangreicheren Sicherheitsausstattung.

KarosserieMax. PunkteKia cee'd 1.4 CVVTSkoda Rapid 1.2 TSI
Raumangebot vorn1007063
Raumangebot hinten1006062
Übersichtlichkeit703642
Bedienung/ Funktion1008890
Kofferraumvolumen1003456
Variabilität1003520
Zuladung/ Anhängelast803331
Sicherheit1508373
Qualität/ Verarbeitung200177175
Kapitelbewertung1000616612
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Kia cee'd 1.4 CVVT

PS/KW 99/73

0-100 km/h in 11.30s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 182 km/h

Preis 14.490,00 €

Skoda Rapid 1.2 TSI

PS/KW 105/77

0-100 km/h in 9.90s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 195 km/h

Preis 16.110,00 €