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Kompakt-SUV im Vergleich: Opel Mokka vs. Mitsubishi ASX und Skoda Yeti

Heiß oder kalt?

Fahrkomfort

Alle drei bieten erwartungsgemäß die leicht erhöhte Sitzposition, um derentwillen viele ein SUV kaufen. Die mit Leder bezogenen Sitze des ASX-Testwagens geizen jedoch mit Seitenhalt. Sie integrieren den Fahrer auch nicht so gut ins Auto wie die optionalen AGR-Sitze des Opel oder die hervorragenden Stoffsitze des Skoda. Der Yeti erlaubt sich auch nicht solche ergonomischen Patzer wie tief unten versteckte Sitzheizungsschalter (ASX) oder eine schlecht erreichbare Sitzlehneneinstellung (Mokka). Zudem erfreut er mit dem besten Geräuschkomfort. Die Motoren des Mitsubishi und vor allem des Opel nageln sehr viel vernehmlicher als der Zweiliter des Tiguan-Abkömmlings, und bei höherem Tempo verkneift sich der Skoda auch jene Wind- und Abrollgeräusche, die vor allem den Opel als laut erscheinen lassen. Da passt der ausgeglichene Federungskomfort des Yeti bestens ins Bild vom penibel durchkonstruierten Auto. Wo der ASX trocken anfedert und der Mokka etwas zu stark wippt, bügelt der Yeti einfach glatt. Und wo der beladene Mitsubishi schon mal bis auf die Hinterachsanschläge durchfedert, wippt der Yeti einmal lässig nach und kehrt dann zur Normalität zurück, ohne jemals polternde Fahrwerksgeräusche wie der Mokka hören zu lassen.

FahrkomfortMax. PunkteSkoda Yeti 2.0 TDI 4x4Opel Mokka 1.7 CDTI ecoFLEX 4x4Mitsubishi ASX 1.8 DI-D 4WD
Sitzkomfort vorn15011010496
Sitzkomfort hinten100686664
Ergonomie150128125122
Innengeräusche50332831
Geräuscheindruck100585355
Klimatisierung50323229
Federung leer200130120122
Federung beladen200128122119
Kapitelbewertung1000687650638
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Motor & Getriebe

130 stämmige Diesel-PS, das klingt nach einer guten Antriebsquelle für ein kleines SUV. Zumal der aus diversen Opel-Modellen bekannte und nicht gerade taufrische 1.7 CDTI bisher den Ruf einer nicht überschäumend temperamentvollen, dafür jedoch recht sparsamen Selbstzünders genoss. Diesem Ruf wird er im Mokka locker gerecht - mit einem Testverbrauch von 6,1 Litern liegt er 0,7 Liter unter dem Konsum seiner beiden Konkurrenten, die mit je 6,8 Litern gleichauf sind. Andere Highlights hat der Opel-Diesel dagegen nicht zu bieten. Er ist nicht nur auf dem Papier deutlich schwächer, die gemessenen Fahrleistungen sind fast eine Klasse schlechter als die des munteren Mitsubishi und auch deutlich behäbiger als die des Skoda. Gerade beim schaltfaulen Beschleunigen von Stadt- auf Landstraßentempo gibt sich der CDTI zäh und unelastisch, spart zudem nicht mit Nagelgeräuschen und unwilligem Brummen. Das fällt umso mehr auf, als die beiden anderen Selbstzünder in diesem Test leise und kultivierter zu Werke gehen. Nicht voll überzeugen kann zudem das Getriebe des Opel: Es istfür den unwilligen Motor etwas lang übersetzt. So bleibt dem Rüsselsheimer nur der dritte Platz in der Antriebswertung hinter dem Skoda und dem Mitsubishi.

Motor und getriebeMax. PunkteSkoda Yeti 2.0 TDI 4x4Opel Mokka 1.7 CDTI ecoFLEX 4x4Mitsubishi ASX 1.8 DI-D 4WD
Beschleunigung1501009196
Elastizität100716578
Höchstgeschwindigkeit150464251
Getriebeabstufung100807576
Kraftentfaltung50302732
Laufkultur100564852
Verbrauch325253266253
Reichweite25171617
Kapitelbewertung1000653630655
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4

PS/KW 140/103

0-100 km/h in 9.70s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell

Spitze 190 km/h

Preis 28.250,00 €

Opel Mokka 1.7 CDTI ecoFLEX 4x4

PS/KW 131/96

0-100 km/h in 10.90s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell

Spitze 185 km/h

Preis 25.380,00 €

Mitsubishi ASX 1.8 DI-D 4WD

PS/KW 150/110

0-100 km/h in 10.30s

Allrad, zuschaltbar, 6 Gang manuell

Spitze 198 km/h

Preis 26.490,00 €