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Kia Venga und Toyota Verso-S im Vergleichstest

Kia Venga 1.4 CVVT - Toyota Verso-S 1.33

Fahrkomfort

Wer seine Familie oder sein Raum beanspruchendes Hobby-Gerät sicher von A nach B bringen möchte, wird die Unaufgeregtheit der beiden kleinen Vans zu schätzen wissen. Die fester bezogenen Stoffpolster auf den Sitzen des Kia passen zum straffer abgestimmten Fahrwerk. Unebenheiten spüren die Insassen dafür aber auch stärker als im Toyota. Dessen Federung und die bequemen, weichen Sitze lassen die Passagiere sogar tiefere Schlaglöcher kaum spüren, auch wenn die Karosserie hier und da leicht hörbar zittert. Der Kia Venga wirkt dafür kompakter sowie steifer und glänzt auch mit dem deutlich besseren Geräuschkomfort.

Eine Klimaanlage oder gar -automatik kostet in beiden Testkandidaten extra oder ist erst in den teureren Ausstattungsvarianten serienmäßig an Bord.

FahrkomfortMax. PunkteKia Venga 1.4 CVVTToyota Verso-S 1.33
Sitzkomfort vorn1508384
Sitzkomfort hinten1005652
Ergonomie150115115
Innengeräusche504129
Geräuscheindruck1007370
Klimatisierung503131
Federung leer200120122
Federung beladen200115115
Kapitelbewertung1000634618
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Motor & Getriebe

Die Basisbenziner machen ihrem Namen alle Ehre. Mit knapp 1,4 Liter Hubraum sind die Sauger nur schwer aus der Reserve zu locken und erreichen ihr Leistungsmaximum erst jenseits der 6000er-Marke. Wer also auf der Landstraße überholen möchte, muss mindestens einen Gang herunterschalten. Das gelingt in beiden dank der kurzen, präzisen Schalthebel recht knackig. Der Toyota ist mit 99 PS ganze zehn Prozent stärker als der Kia (90 PS) und macht bei den Sprintmessungen ordentlich Boden gut. Allerdings merkt man davon im Alltagsverkehr wenig, denn es fehlt ihm an Drehmoment. Geht es ums Anfahren oder das zügige Vorankommen bei niedrigen Drehzahlen, wünscht man sich schnell mehr Dampf im Kessel.

Die Kraftentfaltung im Kia Venga ist gleichmäßiger und schonender für Ohren und Nerven. Der Koreaner kommt daher auch mit fünf Gängen aus. Der Japaner braucht sechs, wobei der vierte und fünfte recht nah aneinandergestuft sind. An der Tankstelle macht sich der etwas zugeschnürte Charakter des Toyota Verso-S dann aber bezahlt: 6,6 Liter Super braucht er durchschnittlich für 100 Kilometer – und damit gut einen halben Liter weniger als der Venga. Über das extra zu bezahlende Start-Stopp-System haben beide Kontrahenten im Test verfügt.

Motor und getriebeMax. PunkteKia Venga 1.4 CVVTToyota Verso-S 1.33
Beschleunigung1508296
Elastizität1006559
Höchstgeschwindigkeit1502931
Getriebeabstufung1007475
Kraftentfaltung502522
Laufkultur1007272
Verbrauch325245256
Reichweite251211
Kapitelbewertung1000604622
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Kia Venga 1.4 CVVT

PS/KW 90/66

0-100 km/h in 12.60s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 168 km/h

Preis 14.425,00 €

Toyota Verso-S 1.33

PS/KW 99/73

0-100 km/h in 10.80s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 170 km/h

Preis 14.950,00 €