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Vergleich: Mercedes GLK Facelift 2012 trifft BMW X3 xDrive20d

Echte Typen

Frisch modellgepflegt geht der Mercedes GLK 2012 in seine zweite Halbzeit – und trifft gleich auf den Münchner Bestseller BMW X3 xDrive20d

Kein Wunder, dass kompakte SUV so erfolgreich sind. Längst haben sie die ungehobelte Sperrigkeit ihrer Offroad-Vorfahren abgelegt, verbinden den Nutzwert eines Kombis mit den Vorteilen von komfortablem Einstieg und guter Übersicht, schaffen durch Allradantrieb Sicherheit bei Nässe und im Winter. Dabei müssen sie sich in Sachen Handling nicht verstecken, sicheres und spritziges Fahrverhalten gehört in dieser Klasse zum guten Ton.

DER GLK Facelift IST EIN ECHTER MERCEDES

Dass sich auch der Kraftstoff-Verbrauch dieser Charakterköpfe ohne jede Diskussion sehen lassen kann und ihre maßvollen Außenabmessungen auch nicht mehr sofort böse Protz-Kommentare provozieren, hat den Durchmarsch von BMW X3 und Co. natürlich weiter beschleunigt. Ohne ein wettbewerbsfähiges SUV in dieser Klasse im Programm braucht ein Autohersteller heutzutage also gar nicht erst anzutreten.

Nachdem Mercedes mit dem ML schon recht früh ein erfolgreiches Premium-SUV in der großen Klasse platziert hatte, dauerte der Schritt ins kompaktere Segment etwas länger – und der erst Ende 2008 vorgestellte GLK polarisierte aufgrund seines kantigen Designs dann auch noch gewaltig.

Erfolgreich war der GLK trotzdem, und nach mittlerweile vier Jahren stellt Mercedes nun einen modellgepflegten GLK vor, der schicker, sportlicher und noch hochwertiger sein soll, ohne die sympathische Urigkeit des Entwurfs von 2008 zu verwässern. Mercedes setzt also noch klarer auf Sicherheits-Features und die Premium-Rolle, die man der Marke mit dem Stern zuordnet. Diese Überarbeitung kommt gerade rechtzeitig, um den Durchmarsch von BMW im Segment etwas einzubremsen.

Die Münchner können den GLK mittlerweile allerdings mit einer Doppelspitze in die Zange nehmen – durch den kleinen X1 darf der eigentliche GLK-Konkurrent X3 eine halbe Schuhnummer größer ausfallen als der Mercedes. BMW bietet in der Serien-Ausstattung aber weniger Noblesse und Technik und schafft so im Vergleich ähnlicher Motorisierungen einen etwas günstigeren Einstiegspreis.

Der kann freilich mit zunehmendem Ausstattungsniveau, genau wie beim Mercedes GLK, in absurd wirkende Höhen getrieben werden. Auch den Antriebsstrang staffeln die beiden Kontrahenten etwas anders durch: Während beim X3 der 184 PS starke, allradgetriebene X3 xDrive20d absolute Basisversion ist, beginnt die GLK-Welt mit dem hinterradgetriebenen, 143 PS starken und 36 235 Euro teuren GLK 200 CDI. Auch der zwei- oder vierradgetriebene GLK 220 CDI mit 170 PS (38 378 Euro/42721 Euro) ist noch unterhalb des X3 20d positioniert.