26.10.2012
SUV-Vergleich Mercedes: GLK 350 CDI gegen ML 350 BlueTEC
Wieviel Sternenzauber muss sein?
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Mercedes ML 350 BlueTEC
Der ML 350 ist in dieser Hinsicht spendabler: Hier sind es bis zu 2010 Liter |
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Mercedes GLK 350 CDI
Sicher und zügig zirkelt der kompaktere Mercedes GLK um die Kurven |
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Mercedes GLK 350 CDI
Auf langen Strecken verwöhnt er die Passagiere mit einer guten Raumausnutzung und viel Komfort |
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Mercedes ML 350 BlueTEC
Der "Rivale" Mercedes ML ist sportlicher als sein Vorgänger – mit optionaler Luftfederung auch komfortabler |
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Mercedes ML 350 BlueTEC
Aktive Stabilisatoren reduzieren bei dem größeren der beiden Schwaben die Seitenneigung in Kurven |
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Mercedes GLK 350 CDI
Mit dem seidigen Sechszylinder-Turbodiesel ist der GLK sehr gut motorisiert |
SUV-Vergleich 2012: Billig sind sie nicht, aber dafür überzeugen Mercedes GLK und ML mit höchster Qualität, viel Komfort und jeder Menge Luxus

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» Direkt zum Angebot & KonfiguratorDie kantige Form des GLK ist auch nach dem Facelift geblieben. Sie soll nicht nur an das große G-Modell von Mercedes erinnern, sondern schafft auch Vorteile bei Übersichtlichkeit und Raumangebot. Zudem sind die steilen Flanken einzigartige Charakterzüge, die sich klar von den Konkurrenten unterscheiden.
Dagegen wirkt der größere ML regelrecht brav gestaltet. Die 4,80 Meter lange Karosserie bietet aber noch deutlich mehr Platz. Mit so einem fürstlichen Raumangebot und dem riesigen Gepäckraum (690 bis 2010 Liter) kann der kleine Bruder nicht mithalten (GLK: 450 bis 1550 Liter).
Mercedes ML: UNSCHLAGBARER KOMFORT MIT LUFTFEDERUNG
Der Klassenunterschied wird auch in der Preisliste deutlich: Startet der Mercedes GLK bei gut 36.000 Euro, muss man für den aktuellen ML mindestens 55.395 Euro auf den Tisch legen. Mit gleichem Motor bestückt trennen die beiden Modelle immer noch rund 10.000 Euro.
Eine Differenz, die sich nicht nur beim Platz, sondern auch in puncto Komfort bezahlt macht. Natürlich beherrscht auch der GLK dieses Kapitel. Sein Stahlfederfahrwerk arbeitet sehr sensibel und steckt selbst schwere Schläge locker weg. Bei zunehmender Beladung kommen Federn und Dämpfer allerdings hin und wieder an ihre Grenzen.
Der ML hingegen federt leer und beladen absolut souverän. Erst recht, wenn die unbedingt empfehlenswerte Luftfederung Airmatic samt adaptiver Dämpfer und Niveauregulierung (2023 Euro) die Arbeit übernimmt. Dazu kommt die hervorragende Geräuschdämmung, durch die der 2,3 Tonnen schwere Brocken auch bei hohen Geschwindigkeiten stets die Ruhe behält.
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Wer beim Mercedes ML freilich schaukelige Trägheit auf dem Handlingparcours vermutet, liegt falsch. Sicher hat der GLK hier durch sein geringeres Gewicht, die kompakteren Abmessungen und den kürzeren Radstand Vorteile. Zudem gefällt die sehr gut dosierbare und gefühlvolle Lenkung. Doch auch die gewaltige M-Klasse zeigt keine Angst vor Kurven.
Will man die verblüffende Dynamik des Riesen auf die Spitze treiben, sollte man unbedingt zum Active Curve System für 3689 Euro extra greifen. Dann sorgen aufwendig konstruierte, aktive Wankstabilisatoren dafür, dass sich die 1,71 Meter hohe Statur in Kurven nur minimal zur Seite neigt und so höhere Querkräfte auf die Straße bringen kann. Weil der ML auch beim Bremsen nicht das Nachsehen gegenüber dem GLK hat, herrscht erstaunliche Einigkeit auf dem Handlingparcours.
Nur bei Beschleunigung und Verbrauch kann in diesem Vergleich der Leichtere punkten. Der bärige Sechszylinder-Diesel des 350 CDI leistet im GLK wegen des Verzichts auf den SCR-Katalysator ein paar PS mehr und schiebt ihnaus dem Stand in 6,5 Sekunden auf Tempo 100 (ML: 7,2 s). Und mit 8,2 Liter Diesel pro 100 Kilometer spart man im Vergleich zum ML mehr als zwei Liter.
Fazit
Mercedes GLK und ML gehören in ihren Segmenten zu den Luxusangeboten, was beide zu sehr empfehlenswerten SUV macht. Die haben allerdings auch ihren Preis. Im direkten Vergleich gewinnt hier der große ML. Zwar überzeugt der GLK in seiner Klasse mit guter Raumausnutzung, viel Komfort und überaus sicheren Fahreigenschaften. Der ML schraubt diese Tugenden aber auf ein nochmals höheres Niveau.
Markus Schönfeld

















