Opel Antara und Skoda Yeti im Vergleich
Hoch hinaus
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Opel Antara 2.2 CDTI
Der Antara schiebt in Kurven gutmütig über die Vorderräder |
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Opel Antara 2.2 CDTI
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 189 km/h, Landstraßentempo ist nach 10,9 Sekunden erreicht |
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Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4
Agil und sehr fahrsicher wetzt der Skoda Yeti ums Eck |
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Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4
Mit dem Sprint auf Tempo 100 in 9,2 Sekunden und einer Spitze von 201 km/h ist der Yeti etwas kraftvoller |
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Opel Antara 2.2 CDTI
Das Ladevolumen des Antara beläuft sich auf 420 bis 1.420 Liter ... |
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Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4
... doch der Skoda hat mit 405 bis 1.760 Liter Volumen deutlich mehr zu bieten |
Mit dem grundlegend überarbeiteten Antara verfolgt Opel große Ziele – ein Vergleich mit dem Skoda Yeti
Während Opel 28.690 Euro für den frontgetriebenen Antara mit 163 PS starkem Diesel verlangt, bekommt der Kunde bei Skoda für 460 Euro mehr den Yeti mit 170-PS-Turbodiesel und Allradantrieb. Das 4x4-System von Opel würde den Anschaffungspreis des Antara auf 32.330 Euro steigern. Allerdings eine Ausgabe, die sich auf Dauer auszahlen dürfte. Denn der über die Vorderräder angetriebene Opel Antara scharrt beim Beschleunigen stark mit den Rädern. Der Versuch, durch sanftes Anfahren die Vorderräder zu schonen, scheitert an der ausgeprägten Anfahrschwäche des Opel, die höhere Drehzahlen beim Anfahren verlangt.
Keine Spur von gehemmter Kraftentfaltung bei niedrigen Drehzahlen oder begrenzter Drehfreude beim kantigen Tschechen: Der Yeti schiebt kraftvoll schon unterhalb von 2000 Touren an, dreht locker bis über 4000 Umdrehungen hoch und bietet dank Allradantrieb immer eine perfekte Traktion. Zudem punktet der Skoda Yeti mit den besseren Verzögerungswerten.
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Im Inneraum kann der Opel Antara zumindest die etwas größeren Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer vorweisen. Aber im Fond und im Gepäckraum hat der Skoda mehr zu bieten. Neben der großzügigen Kopffreiheit für die Insassen bringen die drei umlegbaren, in Längsund Querrichtung verschiebbaren sowie ganz ausbaubaren Einzelsitze, die vorklappbare Beifahrerlehne und das deutlich üppigere maximale Ladevolumen den Yeti bei der Variabilität nach vorn.
Weitere Zähler sammelt der Skoda Yeti in puncto Komfort, der sich mit wachsender Zuladung noch verbessert. Das gilt zwar auch für den Antara, doch er reicht Querfugen intensiver an die Insassen weiter. Die Ausstattung ist sowohl beim Yeti Ambition als auch beim Antara Selection inklusive Klimaanalge, CD-Radio und Leichtmetallfelgen erfreulich vollständig. Hintere Seitenairbags (280 Euro) gibt es aber nur für den Yeti.
Michael Godde
ENDSTAND: OPEL 2 : 4 SKODA
Opel Antara: Die gesteigerte Qualität des Antara ist deutlich zu spüren. Der antrittsschwache Motor, das hakelige Getriebe und der hohe Aufpreis für die Allradversion werfen ihn dennoch zurück.
Skoda Yeti: Der Yeti passt: Kraftvoller Motor, Allradantrieb, komplette Ausstattung, enorm variabel und sehr fahrsicher – so lässt der Skoda dem Antara in diesem Vergleich keine Chance.
GESAMTFAZIT
Der Sieg im Markenvergleich geht an Skoda. Die Tschechen punkten in allen Klassen mit Größe, Variabilität und den guten Antriebseinheiten aus dem VW-Regal. Allerdings hat Opel seine Hausaufgaben gemacht. Je neuer die Produkte sind, desto besser schneiden sie ab. So rückt der aktuelle Meriva dem Roomster dank seiner Kombination aus guter Variabilität und innerer Größe dicht ans Blech. Ergebnis: Der Meriva erkämpft ein Unentschieden. Und der Astra Sports Tourer entscheidet mit seiner besseren Sicherheitsausstattung, dem agileren Handling und dem zugleich guten Komfort sogar das Duell gegen den in die Jahre gekommenen Octavia Combi für sich.
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