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Lichttest: 14 Systeme im Vergleich

Wer bietet den besten Weitblick?

Mazda 2 Halogen: Zu geringe Leuchtbreite

Platz 13

Serienmäßig ist der Mazda 2 mit H7-Leuchten ausgestattet. Diese sorgen für ein warm-gelbliches Licht. Im Vergleich mit dem wesentlich helleren LED-Licht wirkt es ein wenig trübe. Auffällig ist die sehr gleichmäßige Lichtverteilung vor dem Fahrzeug. Beim Abblendlicht reicht der Lichtkegel immerhin 55 bis 75 Meter weit (Fahrbahnmitte/Fahr-bahnrand). Beim Fernlicht leuchten die Serienlampen des kleinen Japaners sogar 140 Meter weit – ein durchaus guter Wert. Allerdings fällt hier die Leuchtdichte zu den Rändern hin stark ab. Der Lichtkegel erreicht gerade einmal sieben Meter Breite. In diesem Bereich ist jedoch die Bündelung so gut gelungen, dass keine – bei H7-Technik sonst üblichen – Streuverluste auszumachen sind. Da weder ein Fernlichtassistent noch Kurven- oder Abbiegelicht angeboten werden, geht der Mazda 2 bei einer ganzen Kapitelwertung fast leer aus. Dafür kann er erwartungsgemäß bei den Kosten kräftig punkten.

Sehr gutes, weit reichendes Fernlicht. Gelbes, weit reichendes Abblendlicht. Serienausstattung, kein Aufpreis

Schmales, zu den Rändern hin abfallendes Licht. Keine Assistenzfunktionen (Fernlicht). Kein Abbiege- und Kurvenlicht

Mazda 2 LED: Niedriger Preis, aber Ausstattungs-/Paketzwang

Platz 12

Gegen 650 Euro Aufpreis ist für den Mazda 2 – ab der Ausstattung Exclusive-Line (ausschließlich in Verbindung mit dem Touring-Paket) – das Lichtpaket zu haben. Dieses beinhaltet LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregelung und LED-Tagfahrlicht. Das weiße Abblendlicht projiziert einen bis zu zwölf Meter breiten Lichtkegel vor das Auto. Somit steht dem Fahrer ein 60 Meter weit leuchtendes Abblendlicht zur Verfügung. Am rechten Fahrbahnrand reicht der nutzbare Lichtschein sogar 75 Meter weit. Auch das Fernlicht leuchtet mit 150 Metern zehn Meter weiter als die Halogen-Serientechnik. Die Lichtfarbe empfanden die Tester als angenehm. Die Lichtverteilung im Leuchtkegel vor dem Fahrzeug fiel bei unserem Testfahrzeug dagegen einen Tick ungleichmäßiger aus. Auch für die aufpreispflichtige LED-Ausstattung sind Kurvenlicht, Abbiegelicht  und  Fernlichtassistent nicht zu haben. Schade, denn so kann auch dieser Kandidat kaum Punkte im Kapitel Assistenzfunktion verbuchen.

Sehr gutes, weit reichendes Fernlicht. Gutes, weit reichendes Abblendlicht. Angenehme weiße Lichtfarbe

Kein Abbiege- und Kurvenlicht möglich. Kein Fernlichtassistent vorgesehen. Kauf im Ausstattungs- und Paketzwang

Mazda CX-5: LED-Licht nur für Top-Ausstattung

Platz 10

Wer den Mazda CX-5 mit adaptivem Voll-LED-Licht haben will, muss ein Auto mit der Sports-Line-Ausstattung ordern. Diese ist um 9600 Euro teurer als die Prime-Line, beinhaltet aber zahlreiche weitere Extras. Die Leuchtweite des Abblendlichts ist mit 50 Metern (Fahrbahnmitte) bis zu 75 Metern (rechter Fahrbahnrand) eher durchschnittlich. Durch eine recht ungleichmäßige Lichtverteilung und die ins Blau-Gräuliche tendierende Lichtfarbe erhält dieses Fahrzeug die mit zehn von 30 Punkten schlechteste Bewertung beidieser Disziplin. Das Fernlicht strahlt zwar 100 Meter weit, projiziert aber einen Leuchtkegel mit stark abgedunkelten Stellen auf den Asphalt. Zudem leistet sich kein anderes Fahrzeug im Test so große Streuverluste wie dieser Mazda CX-5. Das Wild am Straßenrand leuchtet er gut erkennbar an, vom Passanten am Straßenrand sind dagegen nur die Beine bis zu den Knien ausreichend illuminiert – Punktabzug. Kurven- und Abbiegelicht ist bei dieser Ausstattung nicht an Bord.

Abblendlicht mit breiter Fahrbahnausleuchtung. Fernlichtassistent blendet erfreulich früh auf. Weit reichendes Fernlicht an Bord

Nur in Kombination mit der teuersten Ausstattung. Ungleichmäßige Lichtverteilung. Kein Abbiege- und Kurvenlicht am Testfahrzeug

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Holger Ippen