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Kombi oder SUV: VW Golf Variant 2.0 TDI gegen VW Tiguan 2.0 TDI BlueMotion Technology im Test

VW Golf Variant 2.0 TDI | VW Tiguan 2.0 TDI BlueMotion Technology

Fahrkomfort

Noch eine technische Besonderheit bietet VW nur für den Tiguan an: Während man beim Golf Variant vor dem Kauf zwischen normalem, Sport- oder Schlechtwegefahrwerk mit 20 Millimeter Höherlegung wählen muss, findet sich in der Preisliste des SUV die adaptive Fahrwerksregelung DCC (1.070 Euro).

Damit lässt sich die Fahrwerkscharakteristik über einen Knopf in der Mittelkonsole zwischen sportlich, normal und komfortabel einstellen. Am besten passt die letzte Abstimmung zum stattlichen Niedersachsen, der damit trotz größerer 18-Zoll-Bereifung (1.060 Euro) über schlechte Schotterstraßen oder Waldwege einfach sanft hinweggleitet.

Und auf Autobahnen bleibt er von fiesen Querfugen völlig unbeeindruckt. Überhaupt ist man im VW Golf Variant stärker von der Außenwelt isoliert. Motor-, Windund Abrollgeräusche dringen im spürbar straffer abgestimmten Golf mit 17-Zoll-Rädern (855 Euro) dagegen stärker in den Innenraum.

Bequem Aushalten kann man es aber hier wie da ausgezeichnet. Die Bedienung von Klimaanlage, Radio und Navigationssystem ist VW-typisch kinderleicht, taugliche Ablagen gibt es reichlich, und die Verarbeitungsqualität zeigt sich in beiden auf hohem Niveau. Der Tiguan punktet zusätzlich mit höherer Sitzposition und einer dadurch besseren Rundumsicht.

FahrkomfortMax. PunkteVW Tiguan 2.0 TDI BlueMotion TechnologyVW Golf Variant 2.0 TDI
Sitzkomfort vorn150138135
Sitzkomfort hinten1007369
Ergonomie150135132
Innengeräusche503528
Geräuscheindruck1007064
Klimatisierung503232
Federung leer200142137
Federung beladen200142137
Kapitelbewertung1000767734
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Motor & Getriebe

Mit dem 140 PS starken Zweiliter-Common-Rail-Diesel sind beide Autos perfekt motorisiert. Unauffällig, kräftig und sparsam verrichtet er seine Arbeit. Dabei muss der TDI für das Mitschwimmen im Straßenverkehr nicht einmal über 2000 Touren drehen. Schon bei 1750 Umdrehungen schickt er sein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern an die Vorderräder.

Als idealer Partner erweist sich dabei das lang ausgelegte und ausreichend knackige Sechsgang-Getriebe. Wer im höchsten Gang allerdings ein Überholmanöver plant, sollte etwas Geduld mitbringen. Da lohnt sich vor allem im VW Tiguan einmal mehr der Griff zum Schalthebel, denn das SUV ist wegen seines höheren Gewichts etwas träger.

Beim Sprint aus dem Stand kann der 1,6 Tonnen schwere Wolfsburger auch ohne Allradantrieb mit dem Golf mithalten, er erreicht Tempo 100 sogar zwei Zehntelsekunden früher. Bei höheren Geschwindigkeiten macht der Golf durch seine kleinere Stirnfläche und den flacheren Aufbau aber wieder Boden gut und knackt am Ende sogar locker die 200-km/h-Marke (Tiguan: 193 km/h). Die kompakten Abmaße und das geringere Gewicht sichern dem Golf obendrein einen niedrigeren Verbrauch (5,9 Liter), wobei sich aber auch der Tiguan mit 6,2 Liter Diesel je 100 km vornehm zurückhält.

Motor und getriebeMax. PunkteVW Tiguan 2.0 TDI BlueMotion TechnologyVW Golf Variant 2.0 TDI
Beschleunigung15010099
Elastizität1006268
Höchstgeschwindigkeit1504860
Getriebeabstufung1008383
Kraftentfaltung503333
Laufkultur1005454
Verbrauch325264270
Reichweite252118
Kapitelbewertung1000665685
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

VW Tiguan 2.0 TDI BlueMotion Technology

PS/KW 140/103

0-100 km/h in 10.20s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 193 km/h

Preis 27.675,00 €

VW Golf Variant 2.0 TDI

PS/KW 140/103

0-100 km/h in 10.40s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 210 km/h

Preis 26.975,00 €