10.09.2012
Kia ceed 1.6 GDI vs. Kia Sportage 1.6 GDI Klassensieger Limousine oder SUV
Der Weg nach vorne
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Kia Sportage 1.6 GDI
Im schwereren Sportage wird das Aggregat als Einstiegsmotor verbaut und nur mit Vorderradantrieb angeboten |
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SUV oder Limousine - Kia cee'd vs. Kia Sportage
SUV gegen Limousine: klare Sache - zumindest, was das Platzangebot angeht ... |
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SUV oder Limousine - Kia cee'd vs. Kia Sportage
... doch der äußere Schein trügt: So deutlich wie von außen zu erwarten, ist der Platzunterschied im Innern nicht |
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Kia cee'd 1.6 GDI
Als Vorzeige-Kia tritt der cee'd im Vergleich an: Seit Frühjahr 2012 ist der cee'd in der zweiten Generation zu haben und setzt qualitative Marken-Maßstäbe |
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Kia Sportage 1.6 GDI
Im Vergleich zum frischen cee'd wirkt der Sportage beinahe betagt. Immerhin ist er bereits seit 2010 unverändert unterwegs |
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Kia cee'd 1.6 GDI
Offentsichtlich hat Kia seine Modelle nicht nur Optisch weiterentwickelt: Die Geräuschdämmung des neuen cee'd ist überragend ... |
Seit dem Klassensieg im Vergleichstest der Kompakten fährt der neue Kia cee’d auf der Überholspur. Kann er sogar an seinem großen SUV-Kollegen, dem Sportage, vorbeiziehen? Ein Kräftemessen innerhalb der Familie – beide mit dem 1,6 Liter großen Benzin-Direkteinspritzer
Solide und günstig war ein Kia schon immer. Aber schick? Erinnert man sich an die Verkaufsschlager Sephia oder die ersten Rio, ist die Antwort klar: Nein. Doch in gut einem Jahrzehnt haben die Koreaner Image, Qualität und Design auf ein völlig neues Niveau gehoben. Dass Verarbeitung, Materialauswahl und Design beim neuesten Modell Kia cee’d selbst in Deutschland Anerkennung ernten, zeigt die jüngste Auszeichnung des German Design Council.
Das Kia-Team um Ex-VW-Designchef Schreyer darf sich über den Designpreis des Automotive Brand Contest 2012 freuen, der im September auf dem Automobilsalon in Paris verliehen wird. Und so ist der 2012er-cee’d die derzeitige Speerspitze des Konzerns, gegen die selbst der nur zwei Jahre ältere Kia Sportage fast etwas betagt wirkt.
PREISLICH LIEGEN BEIDE ENG BEIEINANDER
Mit dem 1,6-Liter-Direkteinspritzer bestückt, bleibt gerade mal eine Differenz von 1760 Euro zwischen cee’d (18.190 Euro) und Sportage (19.950 Euro). Wozu also cee’d fahren? Schließlich gibt es für einen überschaubaren Aufpreis die imposantere Erscheinung sowie eine 13 Zentimeter längere und 18 Zentimeter höhere Karosserie.
Innen jedoch zeigt sich ein anderes Bild. Als erstes fallen die liebevollere Verarbeitung und die hochwertigeren Materialien im Kia cee’d auf. Vor allem die Klavierlackeinlagen (Spirit) lassen einen Hauch von Premiumatmosphäre durch den Innenraum wehen.
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Und während man den Kia Sportage zwar höher und bequemer entern kann, geht es hinter den vier Türen keinesfalls geräumiger zu. Die enger geschnittenen Sitze, die kleineren Einstellbereiche und vor allem die flache Dachlinie schränken den Platzkomfort im SUV ein. Das fällt in der zweiten Reihe noch deutlicher auf, wo die zu kurze Beinauflage sowie aufrechte Knie- und Rückenwinkel die Erwartungen an ein SUV nicht recht erfüllen.
So werden sich nicht nur Großgewachsene im cee’d besser aufgehoben fühlen, auch wenn die Sitzposition prinzipbedingt niedriger ist. Die gute Raumausnutzung des Golf-Gegners setzt sich im Kofferraum fort. 380 bis 1318 Liter stehen hier zur Verfügung, nur unwesentlich weniger als im Sportage (465 bis 1353 Liter). Zudem verträgt der cee’d ganze 80 kg mehr Ballast und versteckt mehrere einzeln zugängliche Fächer im doppelten Ladeboden.


















