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Jaguar XE 20d vs. Mercedes C 220 d: Vergleich

Griff nach dem Stern

Die Getriebe sind zudem beide so ausgelegt, dass sie mit ihrer langen übersetzung die Drehzahlen und somit den Verbrauch senken. In der höchsten Stufe rotiert die Kurbelwelle des XE 20d bei Tempo 130 nur 1850 Mal in der Minute. Bei 100 km/h kommt der Jaguar lediglich auf 1500 Touren. Das führt allerdings dazu, dass er an Steigungsstrecken recht oft zurückschalten muss, was eher den Reisekomfort trübt als den Verbrauch fördert.

XE & C-Klasse: Moderne Connectivity und Assistenz-Systeme

Außer über die klassischen Fahreigenschaften definiert sich ein Auto heute zunehmend über die Bandbreite seiner Multimedia-Systeme und der Connectivity. In diesem Bereich liegen beide Autos in der Spitzengruppe und bieten alles auf, was das Herz des vernetzten Autofahrers begehrt. Neben der simpel zu bedienenden Telefon-Kopplung warten beide Hersteller mit umfassender Connectivität auf, die es zum Beispiel erlaubt, mobile Endgeräte als Mediaplayer zu integrieren oder einen WLAN-Hotspot im Fahrzeug einzurichten.

Doch während das Mercedes-System in erster Linie auf die Steuerung mittels zentralem Dreh-/Drücksteller setzt, verwendet der Jaguar einen kapazitiven Touchscreen, der sich ähnlich einem Tablet per Gesten und Tippkontakt bedienen lässt. Die Menüstruktur ist intuitiv zu begreifen und zu nutzen. Außerdem erlaubt das InControl-System, ausgewählte Apps auf Android- oder iOS-Geräten im Fahrzeug zu nutzen. Apropos Nutzen: Wie steht es um die klassischen Tugenden Platzangebot und Stauraum?

Anders als es seine nach hinten versetzte Fahrgastzelle und die flache Dachlinie vermuten lassen, fällt der Jaguar XE im Innenraum keineswegs beengt aus. Er bietet vielmehr ein mit dem des Mercedes absolut vergleichbares Raumangebot. Fahrer und Beifahrer genießen sogar etwas mehr Ellenbogenfreiheit, während im Benz der Fond einen Hauch breiter ist. Allerdings ist in der Mercedes C-Klasse die Lehne der Rückbank zugunsten der Kopffreiheit stark geneigt, während man im XE hinten zwar tief, aber angenehm aufrecht sitzt. Für den Stuttgarter spricht dafür der etwas größere (480 gegenüber 455 Liter) Kofferraum.

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Martin Urbanke