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Fünf Kompakte im Vergleichstest

Citroën C4, Mazda 3, Peugeot 308, Renault Mégane und VW Golf

Fahrdynamik

Alle fünf Kompakten stehen auf 17-Zoll-Rädern, der Renault verfügt darüber hinaus, wie bereits erwähnt, über ein Sportfahrwerk. Die adaptive Dämpferregelung des VW bewirkt, dass im Sport-Modus zudem die Lenkungskräfte erhöht werden. So gerüstet, machen die beiden den Sieg in diesem Kapitel unter sich aus, denn sie tanzen leichtfüßig, schnell und sicher um die Pylonen. Bei der Hatz nach der besten Rundenzeit kann der Mégane aufgrund seiner geringen Untersteuerneigung und der dadurch erreichbaren Kurventempi sein Leistungsdefizit kompensieren. Nur der VW ist in der Lage, ihn auch hier zu übertrumpfen.

Der Citroën C4 verliert bei den Fahrdynamikübungen den Anschluss an die Konkurrenz. Zu stark fallen die Karosseriebewegungen beim 180-Meter-Slalom aus, zu gefühllos und indifferent zeigt sich die leichtgängige Lenkung. Doch die komfort- und sicherheitsorientierte Auslegung passt zum Charakter des neuen Franzosen, zumal Fahrsicherheit und Bremsen ohne Fehl und Tadel sind – Werte von 36,6 (kalt) und 34,5 Meter (warm) sprechen für sich. Beim Verzögern liegen die fünf Kompaktklässler auf annähernd gleichem Niveau, nur der Kaltbremswert des Peugeot (37,7 Meter) fällt etwas zu lang aus.

Auch in den übrigen Disziplinen zeigt der 308 nur durchschnittliche Leistungen. Denn das Fahrwerk macht Komfort-Defizite nicht durch Dynamik-Talente wett, und die schwergängige Lenkung könnte mehr Rückmeldung bieten.

Da hinterlässt der Mazda 3 einen stimmigeren Eindruck. Seine leichtgängige und direkte Lenkung lässt den Japaner im Verbund mit dem knackigen Fahrwerk sehr handlich wirken. Allerdings bringt der kräftige Motor leichte Traktionsschwächen zutage. In engen Kehren ringt das kurveninnere Rad mitunter um Halt und bremst den Vortrieb dadurch ein. Nur beim Mazda lässt sich das elektronische Stabilitätssystem, kurz DSC, vollständig deaktivieren. Wer dies tut, sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass der Japaner Lastwechsel mitunter mit überraschenden Heckschwenks quittiert. Was den ambitionierten Fahrer freut, kann für weniger Geübte in einem Dreher enden.

FahrdynamikMax. PunkteVW Golf 2.0 TDIRenault Mégane dCi 130 FAPMazda 3 2.2 CDCitroën C4 HDi 150 FAP Peugeot 308 HDi FAP 140
Handling1506562565257
Slalom1006869574050
Lenkung1008280787376
Geradeauslauf504040383738
Bremsdosierung252018181818
Bremsweg kalt1508481928474
Bremsweg warm15011510996105106
Traktion1004040363837
Fahrsicherheit150130128126128126
Wendekreis2515131468
Kapitelbewertung1000659640611581590
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Umwelt & Kosten

Alle fünf Kompakten stehen auf 17-Zoll-Rädern, der Renault verfügt darüber hinaus, wie bereits erwähnt, über ein Sportfahrwerk. Die adaptive Dämpferregelung des VW bewirkt, dass im Sport-Modus zudem die Lenkungskräfte erhöht werden. So gerüstet, machen die beiden den Sieg in diesem Kapitel unter sich aus, denn sie tanzen leichtfüßig, schnell und sicher um die Pylonen. Bei der Hatz nach der besten Rundenzeit kann der Mégane aufgrund seiner geringen Untersteuerneigung und der dadurch erreichbaren Kurventempi sein Leistungsdefizit kompensieren. Nur der VW ist in der Lage, ihn auch hier zu übertrumpfen.

Der Citroën C4 verliert bei den Fahrdynamikübungen den Anschluss an die Konkurrenz. Zu stark fallen die Karosseriebewegungen beim 180-Meter-Slalom aus, zu gefühllos und indifferent zeigt sich die leichtgängige Lenkung. Doch die komfort- und sicherheitsorientierte Auslegung passt zum Charakter des neuen Franzosen, zumal Fahrsicherheit und Bremsen ohne Fehl und Tadel sind – Werte von 36,6 (kalt) und 34,5 Meter (warm) sprechen für sich. Beim Verzögern liegen die fünf Kompaktklässler auf annähernd gleichem Niveau, nur der Kaltbremswert des Peugeot (37,7 Meter) fällt etwas zu lang aus.

Auch in den übrigen Disziplinen zeigt der 308 nur durchschnittliche Leistungen. Denn das Fahrwerk macht Komfort-Defizite nicht durch Dynamik-Talente wett, und die schwergängige Lenkung könnte mehr Rückmeldung bieten.

Da hinterlässt der Mazda 3 einen stimmigeren Eindruck. Seine leichtgängige und direkte Lenkung lässt den Japaner im Verbund mit dem knackigen Fahrwerk sehr handlich wirken. Allerdings bringt der kräftige Motor leichte Traktionsschwächen zutage. In engen Kehren ringt das kurveninnere Rad mitunter um Halt und bremst den Vortrieb dadurch ein. Nur beim Mazda lässt sich das elektronische Stabilitätssystem, kurz DSC, vollständig deaktivieren. Wer dies tut, sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass der Japaner Lastwechsel mitunter mit überraschenden Heckschwenks quittiert. Was den ambitionierten Fahrer freut, kann für weniger Geübte in einem Dreher enden.

Kosten / umweltMax. PunkteVW Golf 2.0 TDIRenault Mégane dCi 130 FAPMazda 3 2.2 CDCitroën C4 HDi 150 FAP Peugeot 308 HDi FAP 140
Bewerteter Preis675214245215231236
Wertverlust502224212324
Ausstattung252011202020
Multimedia50-----
Garantie/Gewährleistung502827331928
Werkstattkosten20-----
Steuer1088788
Versicherung403230292933
Kraftstoff554442434341
Emissionswerte258484858684
Kapitelbewertung1000452471453459474
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

VW Golf 2.0 TDI

PS/KW 140/103

0-100 km/h in 9.60s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 209 km/h

Preis 25.525,00 €

Renault Mégane dCi 130 FAP

PS/KW 131/96

0-100 km/h in 9.60s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 205 km/h

Preis 21.550,00 €

Mazda 3 2.2 CD

PS/KW 150/110

0-100 km/h in 9.10s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 205 km/h

Preis 25.390,00 €

Citroën C4 HDi 150 FAP

PS/KW 150/110

0-100 km/h in 8.60s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 210 km/h

Preis 23.150,00 €

Peugeot 308 HDi FAP 140

PS/KW 140/103

0-100 km/h in 9.70s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 205 km/h

Preis 22.550,00 €