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Der neue Toyota Auris im Vergleichstest mit Kia cee'd und Mazda 3

Toyota Auris, Kia cee'd und Mazda 3

Fahrkomfort

In Kompaktwagen von heute verlieren auch lange Strecken ihre Schrecken. Unterwegs stellen Mazda-Passagiere schnell fest, dass der japanische Dreier vorn von allen das am besten geformte Gestühl bereit hält. Nicht nur der Seitenhalt, sondern auch die gute Schulterabstützung überzeugen. Dahinter bleiben die Toyota- und die Kia-Sitze, denen es an Schenkelaufl age mangelt, klar zurück.

Im Mazda-Fond sitzen die Insassen mit am stärksten angewinkelten Beinen. Überdies fällt unter ergonomischen Gesichtspunkten sein zu klein geratener Navi-Bildschirm auf. Im Toyota verhindert die spiegelnde Temperaturanzeige auf der Mittelkonsole die optimale Ablesbarkeit. Löblich: Zwei große Handschuhfächer nehmen allerlei Krimskrams auf. Der Kia leistet sich ergonomisch kaum Schwächen, sieht man einmal von der unpraktisch platzierten Bedientaste für den Bordcomputer in der unteren Lenkradspeiche ab.

Wie ordentliches Teamwork unter den Federn-Dämpfer-Elementen funktionieren kann, demonstriert der Auris eindrucksvoll. Verschlissene Asphaltdecken beeindrucken ihn am wenigsten. Mit großer Sensibilität reagiert er auf Fahrbahnunebenheiten und kann sie innerhalb des Test-Trios am besten wegfiltern. Dies meistert er mit voller Beladung sogar noch eine Spur besser. Der Mazda ist spürbar straffer abgestimmt und gibt sich im Umgang mit straßenbaulichen Mängeln nicht ganz so souverän. Querkanten reicht er zum Teil recht trocken durch, kurze Bodenwellen führen zu teils größerer Vertikalbeschleunigung als im Auris.

Unter voller Beladung sackt die Mazda-Karosserie auf Bodenwellen etwas durch. Auf ähnlichem Niveau federt und dämpft der Kia, jedoch gerät seine Karosserie auf schlechten Straßen etwas stärker in Bewegung. Bodenwellen pariert er beladen besser als der Mazda.

FahrkomfortMax. PunkteKia cee'd 1.6 CVVTToyota Auris 1.33 Dual-VVT-iMazda 3 1.6
Sitzkomfort vorn150107108110
Sitzkomfort hinten100657064
Ergonomie150128123115
Innengeräusche50333734
Geräuscheindruck100557272
Klimatisierung50223222
Federung leer200130135132
Federung beladen200132137130
Kapitelbewertung1000672714679
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Motor & Getriebe

Für kostenbewusste Durchschnittsfahrer erscheinen Motoren um die 100 PS als vernünftige Wahl. Der Auris, seit dem Facelift mit einem neuen 1,33-Liter-Sparaggregat im Angebot, unterschreitet diese Linie knapp. Seine 99 PS mühen sich sichtlich mit dem knapp 1,3 Tonnen schweren Toyota. Dies belegen die mäßige Beschleunigung und die relativ geringe Höchstgeschwindigkeit (12,4 Sekunden von null auf 100 km/h, 175 km/h).

Viel schwerwiegender im Auris-Alltag ist jedoch die mangelnde Elastizität, die oft den Aufenthalt in kleinen Gängen bei großen Drehzahlen erfordert. Dennoch setzt er beim Testverbrauch dank Sechsganggetriebe und serienmäßigem Start-Stopp-System mit 6,6 Liter Super auf 100 Kilometern den Bestwert. Der 125 PS starke Kia braucht nur 0,3 Liter mehr (optionales Start-Stopp-System, 300 Euro) und liefert die besten Fahrleistungen. Der 105-PS-Mazda (ohne Start-Stopp) ist ebenfalls spritziger als der Toyota, aber mit 7,9 Litern auch der Durstigste.

Motor und getriebeMax. PunkteKia cee'd 1.6 CVVTToyota Auris 1.33 Dual-VVT-iMazda 3 1.6
Beschleunigung150998491
Elastizität100745068
Höchstgeschwindigkeit150473441
Getriebeabstufung100768083
Kraftentfaltung50312629
Laufkultur100596361
Verbrauch325251256232
Reichweite25141612
Kapitelbewertung1000651609617
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Kia cee'd 1.6 CVVT

PS/KW 125/92

0-100 km/h in 10.30s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 192 km/h

Preis 16.715,00 €

Toyota Auris 1.33 Dual-VVT-i

PS/KW 99/73

0-100 km/h in 12.40s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 175 km/h

Preis 17.400,00 €

Mazda 3 1.6

PS/KW 105/77

0-100 km/h in 11.40s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 184 km/h

Preis 16.990,00 €