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Der neue Toyota Auris im Vergleichstest mit Kia cee'd und Mazda 3

Toyota Auris, Kia cee'd und Mazda 3

In letzter Zeit bekam das Qualitätsimage von Toyota etliche Kratzer. Wo sortiert sich der überarbeitete Auris im Vergleich mit der asiatischen Konkurrenz ein?

Toyota-Manager zu sein, war in den letzten Wochen wahrlich kein Traumjob: Angeblich selbst beschleunigende Prius-Modelle und Rückrufe sorgten für Kopfzerbrechen in der Konzernzentrale. Vor dem strahlenden Image des einstigen Musterschülers in Sachen Zuverlässigkeit und Qualität zogen dunkle Wolken auf.

In einer solchen Zeit richten sich zweifelsohne alle Augen besonders intensiv auf Neuerscheinungen, so wie auf den facegelifteten Toyota Auris. Der Nachfolger des über 30 Jahre weltweit erfolgreichen Corolla erschien 2007 und startet nun in überarbeiteter Form in seine zweite Lebenshälfte. „Auris“, abgeleitet vom lateinischem Aurum (Gold), weckt zwangsläufig die Erwartung, es hier mit einem besonders hochwertigen Kompakten zu tun zu haben. Doch dieser Asiate steht nicht allein.

Aus Fernost kommen längst anspruchsvolle Autos, die den Ruf des Billigheimers abgestreift haben. So wie die Kompaktklasse- Kandidaten von Mazda und Kia. In unserem Test schicken sich der cee’d und der 3er an, dem Auris das Leben an der Verkaufsfront schwer zu machen.

Karosserie

Um es vorwegzunehmen: Die optisch leicht modifizierte Auris- Karosserie wirkt sehr verwindungssteif, und die verarbeiteten Materialien können sich sehen lassen. Allenfalls die eine oder andere Passung dürfte noch etwas genauer ausgeführt sein. Störender machen sich die Kunststoffausdünstungen bemerkbar.

Diese ersparen der Kia cee'd und der Mazda 3 ihren Insassen. Auch schneidet der japanische Konkurrent bei der Sicherheitsausstattung besser ab. So lässt er sich gegenüber dem Toyota mit Kurvenlicht oder einem Toter-Winkel-Warner bestücken. Demgegenüber führt der Auris einen serienmäßigen Knieairbag ins Feld. Und nicht nur das: Auch das Platzangebot im Fond fällt im Vergleich zum Mazda spürbar großzügiger aus.

Zwar sind die Materialien im Kia nicht so hochwertig wie die des Mazda, dafür zeigt er mehr Sinn fürs Praktische: Nach Umklappen der Sitzbank bietet er als einziger eine ebene Ladefl äche. Auch liegt sein Kofferraumboden – bandscheibenfreundlich – weniger tief als der des Mazda. In Sachen Zuladung fällt er aber mit 461 Kilogramm hinter diesen zurück (Mazda: 514 kg). Schlusslicht ist hier der Toyota mit 435 kg.

KarosserieMax. PunkteKia cee'd 1.6 CVVTToyota Auris 1.33 Dual-VVT-iMazda 3 1.6
Raumangebot vorn100636367
Raumangebot hinten100555653
Übersichtlichkeit70433635
Bedienung/ Funktion100878588
Kofferraumvolumen100293130
Variabilität100352525
Zuladung/ Anhängelast80302631
Sicherheit150707682
Qualität/ Verarbeitung200172172175
Kapitelbewertung1000584570586
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Kia cee'd 1.6 CVVT

PS/KW 125/92

0-100 km/h in 10.30s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 192 km/h

Preis 16.715,00 €

Toyota Auris 1.33 Dual-VVT-i

PS/KW 99/73

0-100 km/h in 12.40s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 175 km/h

Preis 17.400,00 €

Mazda 3 1.6

PS/KW 105/77

0-100 km/h in 11.40s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 184 km/h

Preis 16.990,00 €