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BMW X3 xDrive20d und Mercedes GLK 220 CDI 4-MATIC B.E. im Test

BMW X3 - Mercedes GLK

Fahrkomfort

Sowohl im BMW als auch im Mercedes dürfen sich die vorderen Passagiere auf die vielfach einstellbare Edelbestuhlung freuen, die in beiden Autos rund 2000 Euro extra kostet – bequem, lang streckentauglich und mit ausreichend Seitenhalt versehen. Die große Beinfreiheit in der zweiten Reihe des X3 wird ein wenig durch die sehr tiefe Sitzposition getrübt. Hier müssen die Beine spürbar stärker angewinkelt werden als im GLK. Zu dritt fühlt man sich auf der Rückbank im geräumigeren BMW aber dennoch wohler. Auch wenn der GLK auf einstellbare Dämpfer verzichtet, überzeugt seine gelassene Fahrwerksabstimmung auf ganzer Linie.

Trotz der üppigen 19-Zoll-Bereifung (1196 Euro) steckt der Schwabe selbst hoch stehende Kanaldeckel gekonnt weg und gefällt auf der Autobahn mit stabilem Geradeauslauf. Der BMW hat es durch die einstellbaren Dämpfer (1100 Euro) leichter, sich auf die Vorlieben des Fahrers einzustellen. Mit dem Schalter in der Mittelkonsole kann zwischen normaler und sportlicher Federung gewechselt werden. Und so hat der X3 für jeden Untergrund die passende Antwort, reagiert auf harte Impulse in der komfortableren Einstellung sehr feinfühlig. Bei voller Beladung sollte allerdings der Sportmodus gewählt werden, sonst führen die Aufbaubewegungen beim Aufschaukeln zum Durchschlagen auf der Hinterachse.

FahrkomfortMax. PunkteBMW X3 xDrive20dMercedes GLK 220 CDI 4-MATIC BlueEfficiency
Sitzkomfort vorn150130126
Sitzkomfort hinten1006770
Ergonomie150140134
Innengeräusche503437
Geräuscheindruck1006968
Klimatisierung503838
Federung leer200142140
Federung beladen200135138
Kapitelbewertung1000755751
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Motor & Getriebe

Der 170 PS starke 220 CDI ist zwischen 200 und 250 CDI der mittlere der 2,2-Liter-Turbodiesel im Mercedes-Sortiment und wird serienmäßig mit der butterweichen Siebenstufen-Automatik und Start-Stopp-System geliefert. Die lässt auch Überholmanöver aus tiefen Drehzahlen zu und nutzt so das üppige Drehmoment von 400 Newtonmeter (ab 1400 Umdrehungen) sehr harmonisch aus. Das senkt den Verbrauch und erhöht den Komfort.

Bei BMW bildet der 20d mit 184 PS den Einstiegsdiesel, die Automatik kostet hier 2300 Euro extra und sortiert ihre acht Stufen ebenso seidig. Bei der Sprintmessung kann der Bayer sein Leistungsplus ausnutzen und erreicht Tempo 100 eine halbe Sekunde früher als der GLK. Beim Verbrauch herrscht mit akzeptablen 7,5 (X3) und 7,4 (GLK) Litern nahezu Gleichstand.

Motor und getriebeMax. PunkteBMW X3 xDrive20dMercedes GLK 220 CDI 4-MATIC BlueEfficiency
Beschleunigung150110107
Elastizität100--
Höchstgeschwindigkeit1506057
Getriebeabstufung1008280
Kraftentfaltung504240
Laufkultur1007068
Verbrauch325239241
Reichweite251715
Kapitelbewertung1000620608
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

BMW X3 xDrive20d

PS/KW 184/135

0-100 km/h in 8.80s

Allradantrieb, permanent, 7-Stufen-Automatik

Spitze 210 km/h

Preis 41.900,00 €

Mercedes GLK 220 CDI 4-MATIC BlueEfficiency

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 9.30s

Allradantrieb, permanent, 6-Stufen-Automatik

Spitze 205 km/h

Preis 41.888,00 €