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Cabrio-Vergleichstest: BMW 335i gegen Mercedes E 400 Facelift 2013

Open-Air-Fest

Fahrkomfort

Der Stuttgarter spielt im Komfort einmal mehr seine Stärken aus. Die Federung spricht sensibel an und lässt sich auch bei maximaler Beladung nicht aus der Ruhe bringen. Gerade Letzteres sieht beim Münchener etwas anders aus. Bei voller Beladung neigt die Hinterachse auf groben Pfaden nur allzu gern dazu durchzuschlagen, und auch auf kleineren Anregungen kommt der Aufbau des 335i schnell ins Zittern. Fairerweise sollte indes erwähnt werden, dass der Mercedes E 400 diesen Vergleich mit optionalen adaptiven Dämpfern antritt, während der BMW mit einem konventiollen Fahrwerk bestückt ist.

Die Kontrahenten verfolgen bekanntlich gegensätzliche Philosophien, was das Verdeck angeht. Der Mercedes ist mit einer klassischen Stoffmütze, der BMW 335i mit einem Klappdach ausgerüstet. Nennenswerte Vorteile verschafft dem Münchener das feste Dach nicht. Das Verdeck des Mercedes sperrt Windgeräusche mindestens genauso wirkungsvoll aus. Lediglich Umgebungsgeräusche, beispielsweise durch vorbeiziehende Lkw auf der Autobahn, dringen etwas ungefilterter in den Innenraum als beim BMW. Dafür ist dessen Motorgeräusch stets präsenter – was bei dem tollen Klang jedoch keinesfalls von Nachteil ist.

FahrkomfortMax. PunkteMercedes E 400 CabrioletBMW 335i Cabriolet
Sitzkomfort vorn150132131
Sitzkomfort hinten1003028
Ergonomie150118120
Innengeräusche504134
Geräuscheindruck1008280
Klimatisierung503831
Federung leer200136132
Federung beladen200136129
Kapitelbewertung1000713685
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Motor & Getriebe

Spontane Gasannahme, überragende Laufkultur, ausgeprägte Drehfreude und ein emotionales Klangbild: Der Reihensechser des BMW ist jedes Mal aufs Neue ein Quell der Freude. Der Dreiliter-Mono-Turbo beschleunigt den immerhin 1846 Kilogramm schweren 3er in glatten sechs Sekunden auf 100 km/h. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (2400 Euro) passt bestens zum sportlichen Charakter des Motors. Es wechselt die Gänge schnell und ohne Zugkraftunterbrechung.

Das neue Mercedes-Triebwerk, ebenfalls mit drei Liter Hubraum gesegnet, erfreut mit seinem bulligen Antritt. Der Biturbo schöpft aus drei Liter Hubraum satte 333 PS und wuchtet ein maximales Drehmoment von 480 Newtonmetern auf die Kurbelwelle. Damit spurtet der Mercedes E 400 noch vehementer nach vorn als der BMW 335i.

Die Verbrauchswerte beider Direkteinspritzer gehen für die Leistungsklasse in Ordnung. Bei zurückhaltender Fahrweise sind Verbräuche von unter zehn Litern möglich. Im Mittel genehmigen sich die Triebwerke jedoch etwas mehr, nämlich 10,9 (BMW) beziehungsweise 10,6 (Mercedes) Liter.

Motor und getriebeMax. PunkteMercedes E 400 CabrioletBMW 335i Cabriolet
Beschleunigung150128128
Elastizität100--
Höchstgeschwindigkeit1509090
Getriebeabstufung1008588
Kraftentfaltung504546
Laufkultur1008688
Verbrauch325180174
Reichweite25119
Kapitelbewertung1000625623
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Mercedes E 400 Cabriolet

PS/KW 333/245

0-100 km/h in 5.90s

Hinterrad, 7-Stufen-Automatik

Spitze 250 km/h

Preis 63.273,00 €

BMW 335i Cabriolet

PS/KW 306/225

0-100 km/h in 6.00s

Hinterrad, 7-Gang-Doppelkupplung

Spitze 250 km/h

Preis 60.710,00 €