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BMW 120d und VW Golf GTD im Test

BMW 120d und VW Golf GTD

Fahrkomfort

Sowohl auf den Karositzen des GTD als auch auf der vielfältig einstellbaren Sportbestuhlung des BMW (580 Euro) ist man perfekt ins Auto integriert. Die Sitze sind selbst auf langer Fahrt sehr komfortabel und bieten hervorragenden Seitenhalt. Dank des um drei Zentimeter gewachsenen Radstand des BMW 1er und der damit größeren hinteren Türausschnitte können Passagiere den Fond nun deutlich bequemer entern. Zudem ist der Komfort im Vergleich zur ersten Generation spürbar besser.

Das Stahlfeder-Fahrwerk ist zwar straff (ein Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern gibt es erst ab November 2011, Preis: 1.100 Euro), dafür aber sehr ausgewogen und qualifi ziert den BMW 120d zum besseren Langstreckenmeister. Über tiefere Schlaglöcher federt er sogar geschmeidiger als der VW Golf GTD mit adaptiven Dämpfern (965 Euro). Der Golf gleicht dafür kurze Querfugen im immer noch sportlichen „Comfort“-Modus besser aus. Bei voller Beladung kann sich der serienmäßig um 15 Millimeter tiefergelegte VW Golf GTD aber deutlich vom BMW 1er absetzen. Dessen Hinterachse ist bei aufeinanderfolgenden tiefen Wellen überfordert und schlägt sogar hin und wieder durch. Der sportliche Golf wird voll beladen dagegen zur Sänfte.

FahrkomfortMax. PunkteVW Golf GTDBMW 120d
Sitzkomfort vorn150140134
Sitzkomfort hinten1007262
Ergonomie150128120
Innengeräusche503132
Geräuscheindruck1006064
Klimatisierung503734
Federung leer200130132
Federung beladen200132129
Kapitelbewertung1000730707
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Motor & Getriebe

184 PS, 228 km/h schnell, in 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100: Das sind sportliche Werte, die der BMW 120d mit einem Verbrauch von nur 5,9 Litern garniert – inklusive Stadt- und Vollgasfahrt. Beim geizigen Umgang mit dem Dieselkraftstoff unterstützen den Vierzylinder-Turbodiesel die Start-Stopp-Automatik und das System zur Rückgewinnung der Bremsenergie. Auch die Laufruhe des BMW 120d überzeugt, dessen Kraftentfaltung mit maximal 380 Newtonmeter Drehmoment druckvoll, aber gleichmäßig und harmonisch ist.

Serienmäßig an Bord des Münchners ist immer die so genannte „Fahrerlebnistaste“ mit den Modi ECO PRO bis Sport+. Der VW Golf GTD sprintet und rennt etwas langsamer (null bis 100 km/h in 8,0 s, 220 km/h Spitze) und verbraucht 0,4 Liter mehr. Sein durchzugsstarker TDI-Motor klingt rau und kernig, das Doppelkupplungsgetriebe (DSG: 1.875 Euro) schaltet zackig, kann aber mit der ebenfalls schnell und sanft arbeitenden Achtstufen-Wandlerautomatik von ZF (2.150 Euro) im BMW nicht mithalten. Diese hat immer sofort den richtigen Gang parat und lässt den Diesel bei Tempo 200 gerade einmal 3000 Touren drehen.

Motor und getriebeMax. PunkteVW Golf GTDBMW 120d
Beschleunigung150116119
Elastizität10000
Höchstgeschwindigkeit1506874
Getriebeabstufung1009093
Kraftentfaltung503538
Laufkultur1005460
Verbrauch325262270
Reichweite251717
Kapitelbewertung1000642671
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

VW Golf GTD

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 8.00s

Vorderrad, 6-Gang-Doppelkupplung

Spitze 220 km/h

Preis 30.760,00 €

BMW 120d

PS/KW 184/135

0-100 km/h in 7.60s

Hinterrad, 8-Stufen-Automatik

Spitze 228 km/h

Preis 31.400,00 €