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Vergleich Sport-Cabrios: Audi RS 5 gegen Porsche 911 Carrera 4S PDK

Die Sound-Maschinen

Fahrkomfort

Auch mit adaptiven Fahrwerken werden die zwei Windbräute nicht zu Sänften. Breit und flach bereift und in der Grundmelodie straff genug abgestimmt für Tempo 250 plus, haben sie schon merklich Mühe, Querfugen oder tiefere Senken locker wegzufedern. Dem Audi gelingt das aber spürbar besser als dem gelegentlich trocken agierenden Porsche. Umsteiger aus einer bürgerlichen Mittelklasse werden jedoch auch den RS 5 als gelegentlich hart empfi nden. Dazu passen die 2800 Euro teuren RS 5-Schalensitze. Sie bringen nicht nur den Verzicht auf Sidebags mit sich, sondern erschweren mit ihren hoch ausgeformten Wangen auch das Ein- und Aussteigen und sind für manche Staturen im Beckenbereich sehr schmal geschnitten. In den 3273 Euro teuren

FahrkomfortMax. PunkteAudi RS 5 CabrioletPorsche 911 Carrera 4S PDK Cabriolet
Sitzkomfort vorn150132139
Sitzkomfort hinten100285
Ergonomie150132130
Innengeräusche502913
Geräuscheindruck1006050
Klimatisierung504037
Federung leer200121116
Federung beladen200123114
Kapitelbewertung1000665604
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Motor & Getriebe

Das schnellere Langstreckenauto ist jedoch der Porsche – und das nicht wegen seiner höheren Spitze von 294 zu 250 km/h (im Fall des RS 5-Testwagens 280 km/h gegen 1500 Euro Aufpreis). Es liegt am Tankvolumen (plus sieben Liter) und am Verbrauch: Um die zehn Liter sind möglich, 11,9 Liter waren es auf der Teststrecke. Der Audi verlangte da mit 14,4 Litern erheblich mehr, und beim Angasen langt das RS 5 Cabrio noch ungenierter hin. Beide Motoren laufen sehr kultiviert, geben den Ohren bei Bedarf kräftigen V8-Beat oder helles Le Mans-Gebell und legen gut dosierbar an Leistung zu. Dass der Audi noch höher dreht, steigert das motorische Vergnügen nur marginal, denn auch der Porsche-Boxer brennt lichterloh, wenn es auf den roten Warnbereich zugeht. Er diktiert fantastische Beschleunigungswerte in die Messelektronik, die sich bis 200 km/h zu 2,2 Sekunden Vorsprung addieren. Verantwortlich dafür ist auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe des 911, das noch einmal schneller schaltet als sein Pendant im Audi und manuelle Eingriffe vor allem im Sport Plus-Modus eigentlich überflüssig macht. Lediglich das Einkuppeln nach dem „Segeln“ im sehr lang übersetzten siebten Gang könnte geschmeidiger vonstatten gehen.

Motor und getriebeMax. PunkteAudi RS 5 CabrioletPorsche 911 Carrera 4S PDK Cabriolet
Beschleunigung150135141
Elastizität10000
Höchstgeschwindigkeit150102123
Getriebeabstufung1009194
Kraftentfaltung504543
Laufkultur1008686
Verbrauch325108155
Reichweite2569
Kapitelbewertung1000573651
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Audi RS 5 Cabriolet

PS/KW 450/331

0-100 km/h in 5.00s

Allradantrieb, permanent, 7-Gang-Doppelkupplung

Spitze 250 km/h

Preis 103.350,00 €

Porsche 911 Carrera 4S PDK Cabriolet

PS/KW 400/294

0-100 km/h in 4.20s

Allradantrieb, permanent, 7-Gang-Doppelkupplung

Spitze 294 km/h

Preis 137.066,00 €